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Alzheimer Forschung Initiative e.V.

wird verwaltet von Bianca B.

Über uns

Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) ist ein gemeinnütziger Verein, der mit Spendengeldern die Alzheimer-Forschung unterstützt und Betroffene sowie die Öffentlichkeit über die Alzheimer-Krankheit aufklärt. Gegründet 1996, ist die AFI heute der größte unabhängige Förderer der Alzheimer-Forschung in Deutschland.


Immer mehr Alzheimer-Patienten in Deutschland

Die Alzheimer-Krankheit ist eine fortschreitende, unheilbare Gehirnleistungsstörung mit unbekannter Ursache. Zu den Symptomen der Erkrankung zählen Gedächtnisverlust, Verwirrtheit und Desorientierung. Dazu kommen Veränderungen des Wesens, ein beeinträchtigtes Urteilsvermögen und der Verlust der Sprachfähigkeit. Alzheimer ist die häufigste Demenzform und verläuft immer tödlich. Derzeit leiden in Deutschland etwa 1,2 Millionen Menschen an der Alzheimer-Krankheit – Tendenz steigend. Das Leid von Betroffenen und Angehörigen zeigt, wie sehr die Erforschung der Alzheimer-Krankheit die gesamte Gesellschaft betrifft.

Förderung der Alzheimer-Forschung

Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. fördert Projekte in der klinischen Alzheimer-Forschung sowie in der Ursachen- und Diagnoseforschung. Jeder Forscher einer deutschen Universität oder eines öffentlichen Instituts kann einen Antrag auf Fördermittelvergabe bei der AFI stellen. Über die jährliche Vergabe der Fördermittel entscheidet der Wissenschaftliche Beirat der AFI in einem transparenten Auswahlverfahren. Seit der Gründung 1995 konnten 201 Forschungsaktivitäten mit über 8,4 Millionen Euro finanziert werden.

Während der Projektphase prüft die AFI die eingereichten Zwischen- und Abschlussberichte. Ergebnisse aus geförderten Projekten werden in Form von Originalpublikationen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften wie „Journal of Alzheimer's Disease“, „Science“ oder „Brain“ der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Auf der AFI-Webseite können in der Rubrik „Alzheimer-Forschung“ Veröffentlichungen, die kostenlos erhältlich sind, eingesehen werden.

Aufklärung der Öffentlichkeit über die Alzheimer-Krankheit

Neben der Forschungsförderung hat sich die AFI die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Alzheimer-Krankheit als gleichberechtigtes Ziel gesetzt. Dieses ist eng mit einer umfassenden Beratungsleistung verbunden. Auch heute noch wird Alzheimer oft als Tabuthema behandelt. Oftmals wissen Betro¬ffene und deren Angehörige zu wenig über die Krankheit und deren Symptome.

Um über alle Aspekte der Alzheimer-Krankheit umfassend aufzuklären, gibt die AFI kostenfreie Broschüren und Ratgeber heraus – von allgemeinen Informationen zur Krankheit bis hin zu Informationen über Spezialthemen wie Weglauftendenzen von Alzheimer-Patienten oder Stressbewältigung bei pflegenden Angehörigen. Darüber hinaus möchte die AFI für die Menschen da sein. Unter einer kostenfreien Nummer werden alle Anrufer individuell beraten. Ziel ist es, jedem Anrufer bei seinem Anliegen weiterzuhelfen. Außerdem veranstaltet die AFI mehrmals im Jahr kostenlose Vorträge zu wichtigen Themen wie Vorbeugung, Patientenverfügung oder Testamentsgestaltung.

Gemeinnützig, unabhängig und transparent

Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. ist als gemeinnütziger Verein anerkannt und finanziert sich überwiegend aus Spenden von Privatpersonen. Geld von staatlichen Institutionen erhält die AFI nicht. Es entspricht dem Selbstverständnis der AFI, den Grundsätzen der Neutralität, Unabhängigkeit und Unparteilichkeit zu folgen. Deshalb wurde bis heute keine direkte Kooperation mit der Pharmaindustrie eingegangen.

Die AFI ist Mitglied im Deutschen Spendenrat sowie in der Initiative Transparente Zivilgesellschaft und lässt ihre Ausgaben jährlich von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer kontrollieren. Von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers (PwC) wurde die AFI mit dem Logo „Transparenzpreis 2012“ prämiert.

Letzte Projektneuigkeit

Worauf sollte ich beim Besuch eines Alzheimer-Patienten achten?

  Bianca B.  18. September 2019 um 11:28 Uhr

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Zeit mit einem Demenz-Patienten zu verbringen hat einen hohen Wert. Gerade zu Beginn einer Alzheimer-Demenz, die meist schleichend verläuft, sind Betroffene häufig noch sehr aktiv, teilweise sogar noch berufstätig. Kontakte zu anderen Menschen werden im Frühstadium selbstverständlich wahrgenommen, auch wenn Patienten manchmal in sich gekehrt und schweigsam sind. Soziale Kontakte sind aber auch mit Fortschreiten der Erkrankung sehr wichtig.

Worauf ist zu achten?
Ihr solltet darauf achten, dass der Patient im Mittelpunkt steht. Vorteilhaft ist es, wenn ihr den Patienten ohne Stress besucht und eure eigenen Alltagssorgen zurückstellt. Auch Erkrankte haben eine Gemütslage, von dem der Verlauf des Treffens abhängen kann. Zur Begrüßung kann es bei einer fortschreitenden Alzheimer-Erkrankung wichtig sein, sich vorzustellen. Erklärt, wer ihr seid und in welchem Verhältnis ihr zueinandersteht oder woher ihr euch kennt. Auch wenn ihr nicht (wieder)erkannt werdet oder wenn Vorwürfe über zu seltene Besuche gemacht werden, bleibt gelassen und korrigiert nicht. Es hilft, sich bewusst zu machen, dass fehlende oder falsche Erinnerungen der Krankheit geschuldet sind.

Bereitet euren Besuch zum Beispiel mit einer gemeinsamen Erinnerung vor. Erzählt davon langsam, singt ein Lied, lest aus einem Buch vor oder bringt ein Foto mit, zu dem es eine (gemeinsame) Geschichte gibt. Wenn Demenz-Patienten plaudern, dann seid aufmerksame Zuhörer. Sind Patienten noch gut zu Fuß, dann ist eure Begleitung zu Spaziergängen sicherlich sehr willkommen. Aus der Biographie der Patienten lassen sich Ideen für gemeinsame Beschäftigungen ableiten.

Mehrwert des Besuchs
Mit der richtigen Einstellung macht ihr nicht nur Erkrankten eine Freude. Auch andere Angehörige werden durch einen Besuch entlastet. Rechnet damit, dass von dieser Freude einiges zurückstrahlt. Es gibt folglich keine „Verlierer“. 

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