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Katholische Stiftung Marienheim Aachen-Brand

wird verwaltet von H. Krumbach (Kommunikation)

Über uns

Die Generationsbrücke Deutschland initiiert, leitet und begleitet regelmäßige, längerfristige Begegnungen zwischen Bewohnern von Altenpflegeeinrichtungen einerseits und Kindergarten- und Schulkindern andererseits. Ziel ist es, durch die Beschäftigung MITEINANDER die Lebensqualität und –freude aller Beteiligten, vor allem auch Demenzkranker, zu erhöhen. Individuell wie auch gesellschaftlich profitieren davon beide Generationen in gleichen Maße: Für die alten und pflegebedürftigen Menschen bringt keine andere soziale Aktivität so viel positive Abwechslung und Freude in den oftmals tristen und einsamen Heimalltag. Gleichzeitig werden sie wieder stärker in unsere Gesellschaft integriert. Die Kinder und Jugendlichen wiederum erleben Wertschätzung, Herzenswärme und besondere Zuneigung. Sie können von der Lebensweisheit und –erfahrung der alten Menschen profitieren und lernen frühzeitig, Alterungsprozess, Pflegebedürftigkeit, Demenz und letztlich auch den Tod als normale Lebensumstände zu erkennen. Gerade Kinder und Jugendliche aus gestörtem Sozialmilieu erleben durch ihr intergeneratives Engagement oftmals ein ganz neues Selbstwertgefühl und die Vermittlung echter menschlicher Werte. Dazu arbeitet die Generationsbrücke Deutschland mit klaren Strukturen und Programmen und legt besonderen Wert auf die standardisierte Vorbereitung und Schulung der Teilnehmer und die fachliche Begleitung bei den Begegnungen. Regelmäßig und langfristig (monatlich oder vierzehntätig über mindestens ein Schuljahr) besuchen Schüler bzw. Kindergartenkinder in Gruppen von 8-12 die jeweils selben Bewohner einer Altenpflegeeinrichtung, wobei jedes Kind einen festen Bewohnerpartner zugeordnet bekommt, damit ein nachhaltig vertrautes Verhältnis entstehen kann. Zunächst werden den Kindern in einer einstündigen interaktiven Orientierungsveranstaltung Hintergrundinformationen über Pflegeheime und Pflegebedürftigkeit gegeben sowie theoretische Kenntnisse und praktische Hilfestellungen für die Besuche in den Altenpflegeeinrichtungen vermittelt. Hierbei wird besonderes Gewicht auf altersgerechte Informationen zum Thema Demenz sowie weitere den Besuch beeinflussende Gebrechen der Bewohner gelegt. Während der eigentlichen Pflegeheimbesuche werden dann gemeinsame Aktivitäten wie Lesen, Singen, Tanzen, Basteln, Spielen etc. in einen gleichbleibenden rituellen Begrüßungs- und Verabschiedungsrahmen eingebunden, der beiden Generationen Sicherheit und Geborgenheit vermittelt. Während bei den Kindergartenkindern der Schwerpunkt auf der Begegnung mit dementiell veränderten Menschen liegt, werden die Schüler verstärkt mit den geistig noch fitteren Bewohnern zusammen gebracht, um auch gemeinsam Rätsel zu lösen und pantomimische Ratespiele (z.B. Beruferaten) zu machen und so die geistigen Rest-Kapazitäten der Bewohner zu fordern und fördern.

Jung und Alt zusammen zu bringen ist an sich keine neue Idee. Die Innovation unseres Konzeptes liegt in der Art und Weise, wie wir diese beiden Generationen zusammen bringen. Dazu unterscheidet sich unser Konzept von „klassischen Kindergarten-Vorsingbesuchen“ durch drei wesentliche Säulen:
1. Die Kinder und Jugendlichen werden vor ihrem ersten Besuch im Pflegeheim von unseren Mitarbeitern im Rahmen des (Schul-)unterrichts auf das, was sie erwartet und auf das, was wir von ihnen erwarten gut vorbereitet. Gerade für jüngere Kinder ist der kommende Besuch im Pflegeheim im Rahmen der Generationsbrücke oftmals die erste Begegnung mit alten, pflegebedürftigen und auch dementen Menschen. Deshalb ist es von besonderer Wichtigkeit, dass die Kinder mit möglichst wenig Berührungsängsten und stattdessen idealerweise Vorfreude in diese Begegnung hinein gehen. Denn davon hängt nicht nur das Verhältnis zu ihren neuen „alten Freunden“ ab, sondern u.U. auch ihre generelle Einstellung gegenüber der alten Generation für den Rest ihres Lebens. Deshalb sorgen wir dafür, dass diese Begegnungen von der ersten Minute an mit einer spielerischen Leichtigkeit geschehen.
2. MITEINANDER statt nur FÜR die Bewohner, das ist die zweite ganz wesentliche Säule unseres Konzeptes. Denn erst durch GEMEINSAME Aktivitäten lernen die Kinder und Jugendlichen ihre Bewohnerpartner wirklich kennen – dadurch wird der Grundstein gelegt für Beziehungen und Freundschaften, die dann oftmals auch weit über die von der Generationsbrücke Deutschland organisierten Besuche hinausgehen.
3. Die Besuche der Kinder und Jugendlichen bei ihren Bewohnerpartnern erfolgen regelmäßig (i.d.R. vierzehntägig oder monatlich) und langfristig (über mindestens ein Schuljahr) und werden in den Schulunterricht/Kindergartenalltag integriert. Manche Schulen ändern dafür sogar den Lehrplan und implementieren diese Besuche z.B. in den Religionsunterricht.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Spendengelder, die nicht mehr für das Projekt ausgegeben werden können

  Mirjam u.  14. Juli 2017 um 14:19 Uhr

Liebe Spender,
bei Projekten, bei denen Spendengelder über einen langen Zeitraum hinweg nicht angefordert wurden, sehen das Gesetz und unsere Nutzungsbedingungen vor, dass die Spenden von der gut.org gemeinnützigen AG (Betreiberin von betterplace.org) zeitnah für deren satzungsmäßige Zwecke verwendet werden müssen.

Deshalb setzen wir die noch nicht verwendeten Spendengelder für diese Zwecke ein

Vielen Dank für Eure Unterstützung,
das betterplace.org-Team

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