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Über uns

Liebe Leser,

ich freue mich, dass Sie sich einen kurzen Moment Zeit nehmen und die folgenden Zeilen lesen. Ich bin in meinem „wirklichen“ Leben Strafrichterin am Amtsgericht Hannover – genau, wie Barbara Salesch, nur in blond... Eine interessante Arbeit, die mir aber auch oft zeigt, wie traurig das Leben für einige unserer Mitbürger ist:

Paul, der auf der Straße lebt und seit Kurzem keine Schuhe ohne Löcher mehr hat.

Emine, die jeden Tag mehrmals alle Mülleimer durchsucht und vom Essen davon einen Hautausschlag bekommen hat.

Und Micha, erst 12 Jahre alt, aber immer auf dem Wärmepuster bei Karstadt zu finden, da sein Vater ihn grün und blau schlägt, sobald er zu Hause ist.

Es gibt viele und gute Organisationen, die hier helfen könnten – nur erreichen sie solche Menschen wie Paul, Emine und Micha nicht mehr. So einige, die auf der Straße leben, kennen die Hilfsmöglichkeiten gar nicht oder können diese Hilfen nicht annehmen – ohne Schuhe will Paul nicht „zum Amt“ gehen, Emine spricht kaum Deutsch, und Micha traut gar keinem mehr.

Ich möchte gerade diese Menschen, die nichts und niemanden mehr haben, nicht aufgeben und habe mit einigen Freunden einen Verein gegründet. Unser Wunsch ist, direkt auf die Straße zu gehen und dort Hilfe vor Ort zu leisten: dringend benötigte Kleidung verteilen, eine warme Decke im Winter, etwas Gesundes zu essen, vor allem aber das Gespräch finden und Möglichkeiten zur Hilfe (durch uns und andere) anbieten. Es gibt so viel, was wir tun können.

Da ich zugleich an einer Fachhochschule unterrichte, möchte ich diese Arbeit mit meinen Studenten ausführen. Ich verspreche mir davon konkrete Hilfe für Paul, Emine und viele andere, auf der anderen Seite sollen die Studenten aber auch sehen, wie Leben sein kann. Oft muss ich mir das Beklagen anhören, dass es zum Abi nur den Golf und nicht den BMW von Papa gegeben habe – ein paar Tage auf der Straße ohne Geld und ohne Heim (sonst gibt es keine Note), und ich hoffe, das Menschenbild wird demütiger. Studenten von heute sind die Führenden von morgen, und wenn am Ende mehr Respekt vor anderen steht, ist auch in dieser Hinsicht viel erreicht.

Nun sind wir zwar ein eingetragener und als gemeinnützig anerkannter Verein. Wir sind aber sehr klein und wollen dort Gutes tun, wo es auch zu 100% ankommt. Daher konkurrieren wir mit großen Institutionen, die aber einen ganz anderen Ansatz haben. Ich wende mich daher an Sie, weil wir, gerade in der Anfangsphase, dringend jede Hilfe, jeden Euro brauchen. Wir machen alles selbst in unserer Freizeit und Urlaub und leben allein von Zuwendungen.

Wenn Sie möchten, dass ohne jede Bürokratie gerade denen geholfen wir, die „ganz unten“ sind und die durch alle anderen Netze gefallen sind, würden wir uns von Herzen über eine kleine Spende freuen. Jeder Euro hilft, und natürlich erhalten Sie gerne eine Spendenquittung.

Wenn Sie Zeit haben, besuchen Sie mich doch gerne mal im Amtsgericht oder begleiten uns bei dem, was wir tun...

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche und für jeden Tag einen Moment zum Lächeln. Das Leben ist schön.

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Posthornstraße 40
Hannover
Deutschland

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