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Landsmannschaft der Oberschlesier e.V.

wird verwaltet von S. Wladarz (Kommunikation)

Über uns

Die Landsmannschaft der Oberschlesier e.V. wurde 1950 als Zusammenschluss von Vertriebenen aus der ehemaligen deutschen Provinz Oberschlesien gegründet. Nach Flucht und Vertreibung mussten die Oberschlesier in Westdeutschland eine neue Existenz aufbauen, aus dem Nichts wieder ein Etwas schaffen. Das war alles andere als leicht, waren die Flüchtlinge doch zunächst wenig willkommen. Zuviele Probleme hatten die Einwohner selbst vor der Brust, und dann naoch Flüchtlinge...

Und so war es nur zu logisch, dass sich die Landsmannschaft der Oberschlesier e.V. als Hilfs- und Solidargemeinschaft gründete. Es ging darum, Kultur und Brauchtum sowie den Kontakt zueinander zu pflegen. Vor allem aber wurde hier eine riesige Integrationsleistung vollbracht. Viele Aussiedler / Spätaussiedler suchten den Rat der Landsmannschaft, um sich in der neuen Heimat zu orientieren, Rentenangelegenheiten zu klären und sich eine neue Existenz aufzubauen.

Im Laufe der Zeit richtete sich der Blick immer stärker wieder gen Heimat. Die ersten Bindungen zwischen Deutschen und Polen entstanden durch die Kontakte von Vertriebenen in ihre Heimatstädte, wo nun ganz "neue" Leute wohnten. Viele Städtepartnerschaften und andere Projekte entstanden so. Immer wieder organisierten Oberschlesier aus Deutschland Hilfspaketaktionen, gerade in der Zeit des Kriegszustandes, als es im kommunistischen Polen kaum was gab. Aber auch zu Zeiten von Oderfluten sammelte die Landsmannschaft der Oberschlesier immer wieder Geld, um damit den Betroffenen in der Heimat zu helfen.

Heute, in einem freien Europa, richtet sich der Blick auf die Deutsche Minderheit in Polen und die deutsch-polnische Verständigung. Ziel der Landsmannschaft ist es, die deutsche Sprache und Kultur als regionales Identitätsmerkmal in Oberschlesien zu erhalten. Dafür ist es erforderlich, ein deutsches Bildungssystem als Bildungssystem der Minderheit nach dem Vorbild des deutsch-dänischen Grenzgebiets zu schaffen. Ebenso ist es wichtig, den Deutschen in Polen umfassenden Zugang zu den Medien zu gewähren und eine Medienentwicklung zuzulassen.

Dafür setzt sich die Landsmannschaft in ihrer Lobbyarbeit ein. Wir wollen aber auch konkret Projekte im den Bereichen Bildung, Medien und Soziales fördern, wofür wir auch gezielt Spenden sammeln.

In der deutsch-polnischen Verständigung setzen wir auf Annäherung durch Zusammenarbeit an der Basis. Denn die meisten von uns sind zweisprachig. Und so war die von uns organisierte Veranstaltung "Vom Runden Tisch in Polen zum Mauerfall" anläßlich des 20. Jubiläums des Falls der Berliner Mauer eine überregional beachtete Zusammenkunft von Deutschen und Polen, an der hochrangige Persönlichkeiten beider Länder teilnahmen. Auch in Zukunft wollen wir miteinander Arbeiten. Dabei dient die deutsche Minderheit als feste Brücke zu unserem polnischen Nachbarn.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

  S. Wladarz  17. August 2015 um 14:45 Uhr

Eine kleine Hilfe für den kleinen Bedarf. EInkauf von Kleinartikeln und Bedarfsgegenständen. Wir danken allen für die Hilfen, die sie uns zukommen lassen.

Es wurden 100,00 € Spendengelder für folgende Bedarfe beantragt:

Projekthilfe 2015 100,00 €
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