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NachDenkStatt 2012 Oldenburg

wird verwaltet von C. Bien (Kommunikation)

Über uns

I. Die Ausgangslage
Die Menschheit sieht sich heute mit enormen Herausforderungen konfrontiert, deren Bewältigung den Alltag jeden Erdenbürgers stark beeinflussen wird. Die Folgen des Klimawandels, die Konsequenzen versiegender Ressourcen und die Auswirkungen weltweit vernetzter Waren- und Finanzströme haben gezeigt, dass unser heutiges Modell zu Wirtschaften und zu Leben so nicht fortführbar ist. Bereits heute werden die Grenzen der ökologischen Tragfähigkeit der Erde deutlich überschritten. Ein Umdenken ist dringend erforderlich. Der Wandel hin zu nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweisen betrifft sowohl Akteure der internationalen Politik und Wirtschaft als auch Individuen auf nationaler und regionaler Ebene. Der Wissenschaftliche Beirat für globale Umweltveränderungen (WGBU) forderte 2011 eine “große Transformation” hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft. Das BMBF hat diese Idee aufgegriffen und das Jahr 2012 zum For-schungsjahr unter dem Motto „Zukunftsprojekt Erde“ ausgerufen. Die Initiative NachDenkStatt widmet sich diesem anspruchsvollen Themenkomplex und möchte einen Beitrag leisten zur Bewältigung dieser Jahrhundertaufgabe.

II. Unser Ansatz
Für die notwendige Transformation braucht es real umsetzbare Lösungsvorschläge im Kontext verschiedener Gesellschaftsbereiche. Insbesondere die Zusammenarbeit der Wissenschaft mit Akteuren der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft ist dabei von Bedeutung, wird aber bisher noch zu wenig umgesetzt. Die NachDenkStatt bietet daher unter dem Motto forschen, verbinden, gestalten eine transdisziplinäre Arbeitsplattform. Gemeinsam sollen gesellschaftlich relevante Problemstellungen bearbeitet werden und Lösungsansätze für die anstehende Transformation gefunden werden, die wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig praxistauglich sind. Ziel ist es Studierende mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammenzubringen, um in dreitägigen Workshops verschiedene nachhaltigkeitsbezogene Themen zu bearbeiten.
Die zentralen Fragestellungen sind: Wie sollen heutige und folgende Generationen in Zukunft leben? Welche Herausforderungen gilt es bei der Transformation hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft zu meistern? Und was ist die Rolle jedes einzelnen, ob im Privaten oder Öffentlichen, die er dabei zu spielen hat?

III. Workshops
Die dreitägigen Workshops bilden das eigentliche Herzstück der NachDenkStatt. Dabei gilt es in Gruppen von maximal 25 Personen verschiedene Themen zu bearbeiten, wichtige Akteure zusammen zu bringen, spezifische Herausforderungen zu diskutieren und praktikable Lösungsansätze zu präsentieren. Die Arbeitsgruppen werden durch Mitglieder mit praktischer Erfahrung und Expertise methodisch begleitet und betreut. Ziel soll es sein, die angestoßenen Prozesse und Ideen auch über die NachDenkStatt und die drei Tage hinaus fortzuführen. Im Folgenden werden die einzelnen Workshops kurz vorgestellt:

Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre
Die heutigen und zukünftigen Entwicklungen als auch Probleme in den Bereichen Umwelt, Klima, Globalisierung und wirtschaftliche Entwicklung mit ihren jeweiligen Wechselwirkungen stellen die Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Um diesen zu begegnen bedarf es innovativer Lösungsansätze im Rahmen einer Nachhaltigen Entwicklung. Dabei ist es die Rolle der Hochschulen durch die Verankerung von Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre verantwortungsvoll an der Gestaltung solcher Lösungsansätze mitzuwirken. Durch eigene Studiengänge und Lehrkonzepte bieten sie den Rahmen, um Studierende zu ermutigen und zu befähigen sich selbst durch aktive interdisziplinäre Forschung und deren Verbindung mit der Praxis in transdisziplinären Projekten am Übergang zu einer nachhaltigen Gesellschaft zu beteiligen. Auf diesem Weg stellen sich vielfältige Herausforderungen sowohl methodologischer als auch institutioneller Natur, welche die strategische Entwicklung von Hochschulen erforderlich machen.
Im Rahmen der NachDenkStatt 2012 bieten wir mit dem Workshop “Konzepte zur Etablierung von Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre“ eine Arbeitsplattform zum Austausch von Erfahrung über bestehende Ansätze und best practices an Hochschulen. So soll ein Ideenpool von Ansätzen und Methoden zur Überwindung von identifizierten Hindernissen entstehen. Der Workshop soll außerdem die Basis für mögliche Kooperationen und zukünftige Zusammenarbeit sowie Bildung von Netzwerken von Studierenden und Hochschulden bilden.

Gesellschaftliche Verantwortung im Breitensport
Regionale Sportvereine sind seit jeher ein fester Bestandteil des öffentlichen Lebens, sowohl in der Stadt wie auch auf dem Lande. Als Bindeglied zwischen den einzelnen Bürgern und der Gemeinschaft kommt ihnen eine Vielzahl von wichtigen Funktionen zu. Neben der Förderung der körperlichen Gesundheit ist es vorallem das gemeinschaftsstärkende Engagement, welches die Vereinsarbeit so wertvoll macht und ihnen eine wichtige Multiplikatorenfunktion in unserer heutigen Gesellschaft einräumt. Dieses Potential kann und sollte verstärkt genutzt werden, um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Vor dem Hintergrund der Fragestellung der NachDenkStatt, widmet sich der Workshop der Frage: “Wie können Sportvereine als gesellschaftlich verantwortliche Akteure ihre Multiplikatorenwirkung nutzen und welche Herausforderungen, institutioneller und inhaltlicher Art, sind dabei zu bewältigen?”

Sensibilisierung und Engagement für Umweltthemen in bildungsfernen Milieus
Ehrenamtliches Umweltengagement stellt einen wichtigen Baustein nachhaltiger Entwicklung dar. Verbände, Bürgerinitiativen, Genossenschaften und andere Netzwerke nehmen Einfluss auf die Politik und initiieren durch ihre Projekte & Aktionen gesellschaftliche Lernprozesse innerhalb und außerhalb ihrer organisationalen Grenzen. Umweltengagement findet jedoch häufig in akademischen sowie gut verdienenden Milieus statt. Die Einbindung "bildungsferner" Gesell-schaftsschichten und/oder Menschen mit Migrationshintergrund fällt in den akademisch geprägten Organisationsstrukturen sowie Diskussionskulturen hingegen schwer. Dadurch mindert „die Bewegung“ ihren gesamtgesellschaftlichen Anspruch und verpasst die Gelegenheit, sozial-kulturelle Impulse aus bislang „unerschlossenen“ Milieus zu gewinnen.
Ziel des Workshops ist es, bestehende Hindernisse und mögliche Potentiale der Auseinandersetzung „bildungsferner“ sowie „migrationsnaher“ Milieus mit Umweltthemen zu identifizieren. Zusammen mit den Praxispartnern sollen darauf aufbauend konkrete Maßnahmenpakete sowie geeignet erscheinende Projekt- und Aktionsideen entwickelt werden, um das Umweltengagement von „bildungsfernen“ und „migrationsnahen“ Schichten zu erhöhen.

Nachhaltigkeitsindikatoren in der Landwirtschaft
Die Transformation des landwirtschaftlichen Sektors ist eine der großen Herausforderungen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung. Landwirtschaftliche Betriebe bewirtschaften Land und sind dadurch mit dem Management von Ökosystemen beschäftigt. Der Durchschnitt stellt jedoch kleine- bis mittelständische Unternehmen dar, die leicht von der Komplexität eines umfassenden Nachhaltigkeitsmanagements überfordert werden. Um den Landwirten ein Instrument für das Management ihrer Umwelt-, Sozial- und Finanzkapitals an die Hand zu geben, wurde in einem studentischen Projekt in Zusammenarbeit mit Landwirten und dem Bauernverband Nordostniedersachen ein Indikatorensystem entwickelt.
Das Ziel des Workshops ist es, Ideen zu entwickeln, wie Landwirte mit wenig Zeit und Ressourcen dieses Instrument einsetzen können. Auf der Suche nach informativen und kapazitätsbildenden Maßnahmen wird ausgelotet, wie die Aussagen der Indikatoren bestmöglich in Handlungen übergeleitet werden können und welche Wege des Best-Practice Austausches möglich wären. Der Workshop soll in Zusammenarbeit mit Landwirten aus der Region Oldenburg statt-finden, um die Ansätze praxisnah zu entwickeln und exemplarisch durchzuspielen.

Lokale Akteure der Transformation
Die Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft erfordert auch lokal ein koordiniertes Vorgehen der Akteure. Der fehlende Austausch zwischen lokalen Nachhaltigkeitsinitiativen (u.a. Transition Towns, Initiativen zur Förderung Erneuerbarer Energien) und kommunalen Vertretern zeigt aber, dass es häufig an Kooperation auf dieser Ebene fehlt. Das Aufkommen von Bürgergenossenschaften im Zuge der Energiewende ist ein Beispiel dafür, dass Akteure auf kommunaler Ebene bereit sind, diese Transformation gemeinschaftlich zu tragen. Durch den Workshop Lokale Akteure der Transformation sollen Vertreter der Stadt und Mitglieder von Nachhaltigkeitsinitiativen aus Oldenburg und Umgebung zusammenkommen. Die Akteure werden durch Studierende, Mitarbeiter akademischer Einrichtungen sowie Experten aus der Praxis erfolgrei-cher Nachhaltigkeitsinitiativen unterstützt. Im Rahmen des Workshops sollen die verschiedenen Perspektiven der Akteure herausgearbeitet werden. Darüber hinaus soll diskutiert werden, ob ein koordiniertes Vorgehen bereits auf breiter Ebene besteht und wie dieses wirksamer werden kann. Diese Diskussion soll durch eine wissenschaftliche Analyse der Problem- und Erfolgsfaktoren für die lokale Transformation ergänzt werden (u.a. Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Kooperation, organisationsinterne Abläufe).

IV. Die Resultate
Das Konzept der NachDenkStatt verzichtet bewusst auf strikt definierte Ergebnisse die im Zuge der Workshopphasen erarbeitet werden müssen, um den Korridor möglicher Lösungsansätze weit zu fassen. Wesentliches Anliegen ist es jedoch, dass die gewonnenen Ergebnisse sowohl Praxistauglichkeit aufweisen als auch Anknüpfungspunkte für weitere wissenschaftliche Arbeiten bieten. Hierzu werden das methodische Vorgehen, die Arbeitsprozesse sowie die entwickelten Lösungsansätze der Workshops dokumentiert, aufbereitet und in einem Ergebnispapier ver-öffentlicht. Auf diese Weise können Impulse für weitere Forschungsarbeiten geschaffen und die Praxistauglichkeit der erzielten Resultate überprüft werden.
Ebenfalls wird durch die Konferenz der Grundstein für eine vertiefende Kooperation der beiden Universitäten Oldenburg und Lüneburg gelegt, die sich optimaler Weise in einer Folgeveranstaltung ausdrückt. Darüber hinaus sollen jedoch nicht nur die Beziehungen der Ausrichter und Organisatoren gestärkt werden, sondern auch das vorhandene Potenzial für die Schaffung eines Netzwerks zwischen teilnehmenden Studenten, Praktikern und Wissenschaftlern, die das gemeinsame Ziel verfolgen transdisziplinär zu arbeiten, genutzt werden. Dabei wird der Internetseite www.nachdenkstatt.de als Plattform für die Etablierung eines Netzwerkes, für die Realisierung einer Folgeveranstaltung und für die Veröffentlichung der Ergebnisse eine zentrale Rolle zugesprochen.

V. Die Initiative NachDenkStatt
Ursprung der NachDenkStatt ist eine Initiative Studierender der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg aus den Masterstudiengängen Sustainability Economics and Management, Water and Coastal Management, Wirtschaftsinformatik (betriebliche Umweltinformationssysteme) so-wie dem Bachelorstudiengang Umweltwissenschaften.
Nachdem Organisationsstrukturen, Vorhaben und konzeptionelle Rahmenbedingungen skizziert wurden, konnten weitere Kooperationspartner und Mitwirkende gewonnen werden. Die Leuphana Universität Lüneburg, vertreten durch Studierende des Masterstudiengangs Sustainability Science, ist dem Organisationsteam beigetreten und als wesentliches Mitglied der Initiative zu nennen. Kern der NachDenkStatt sind daher die Studierenden der beiden Universitäten Olden-burg und Lüneburg, die eigenverantwortlich die Planung, Durchführung und Nachbereitung der Konferenz organisieren.
Darüber hinaus genießt die NachDenkStatt essentielle Unterstützung durch die Mitarbeiter des Lehrstuhls für Ökologische Ökonomie der Universität Oldenburg, allen voran durch Herrn Prof. Dr. Bernd Siebenhüner, der das Projekt wo er kann mit seiner fachlichen Kompetenz und der Erfahrung aus vergleichbaren Veranstaltungen bereichert und vorantreibt. Ferner wird die methodische Expertise durch Frau Prof. Dr. Ulli Vilsmaier von der Leuphana Universität Lüneburg ergänzt.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

  C. Bien  07. Januar 2013 um 16:57 Uhr

Die Spenden werden in voller Höhe zur Deckung der Kosten des vegetarischen Essens eingesetzt. Die Verpflegung der Konferenzteilnehmer wurde zum einen durch die Universitätsmensa und zum anderen durch einen vegetarisches Catering aus Oldenburg bezogen.

Es wurden 51,00 € Spendengelder für folgende Bedarfe beantragt:

Finanzielle Mittel für die Verpflegung 51,00 €
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26129
Oldenburg
Deutschland

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