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TrauerZentrum Hildesheim

wird verwaltet von C. Kasten-Gburek (Kommunikation)

Über uns

Geburt, Entfaltung, Freude sind wichtige Bestandteile in unserem Leben. Damit umzugehen fällt uns in der Regel nicht schwer – sie gehören zum Leben, wie die Luft zum Atmen. Wir haben Menschen um uns, die alle diese Erlebnisse kennen. Wir können uns austauschen und jeder weiß, was gemeint ist, versteht den anderen – weil man das eben kennt und es jeden Einzelnen betrifft.


Aber wie ist es mit Sterben, Verlust, Trauer? Man erlebt dies und stellt fest: Plötzlich kann man sich nicht mehr mit jedem darüber austauschen. Manche haben das noch nie erlebt, wollen aus Furcht davor nicht darüber sprechen. Andere haben es am eigenen Leib erfahren, meiden dieses Thema aber vielleicht aus Gründen der Verdrängung, aus Angst, dass die alten Wunden wieder aufreißen. Und auch wenn man sich in der Familie gegenseitig Halt in der Trauer um einen geliebten Menschen geben kann, so ist man doch mit seinem eigenen Trauerprozess und Verarbeitung der Erlebnisse beschäftigt.


Eltern versuchen vielleicht, ihre Trauer zu unterdrücken, um die Kinder nicht zu verunsichern oder zu belasten. Kinder neigen manchmal dazu, die Trauer ebenfalls nicht zuzulassen, aus Angst, den Eltern noch mehr Kummer zu bereiten. Manchmal werden Kinder aber auch plötzlich aggressiv, übermäßig aktiv oder wirken gefühlskalt. Möglicherweise entwickelt das Kind Wut darüber, „im Stich gelassen worden zu sein“, weil der geliebte Mensch sie verlassen hat. Im Spiel, das vielleicht unverständlich und bizarr wirken kann, verarbeiten manche Kinder erlebte Dinge auf ihre Weise. Und manchmal wirken Kinder, als würde ihnen der Verlust gar nichts ausmachen.
Aber wie geht man damit um, wie kann man sein Kind verstehen, sich hinein fühlen, wenn es nicht über seine Gefühle sprechen kann oder möchte? Dazu kommt die eigene Trauer, die einen lähmt, die schon für uns Erwachsene oft kaum auszuhalten ist.


Im TrauerZentrum bekommen die Kinder und Jugendliche die Möglichkeit auf ihre ganz individuelle Art zu trauern. Geschultes Personal beobachtet, versteht und bietet auch kreative Möglichkeiten des Ausdrucks und zu Gesprächen. Das geschieht losgelöst von der gewohnten Umgebung und den anderen trauernden Familienmitgliedern oder Freunden. Denn auch für sie ist es wichtig, ihrer Trauer uneingeschränkt Raum geben zu können, ohne sich dabei den Zwängen der Vernunft, der zu demonstrierenden Stärke oder des Funktionierens unterordnen zu müssen. So sollen die Stunden im TrauerZentrum Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ermöglichen, den je eigenen Weg zum Umgang mit dem Erlebten zu finden.


Das TrauerZentrum ist uneingeschränkt für die Kinder und Jugendlichen da, gibt ihnen das, was sie sich in ihrem Alter oft noch nicht selbst suchen können: gezielte Begleitung.
Hier treffen Kinder und Jugendliche auf Gleichaltrige, die ebenfalls jemanden verloren haben. Sie begegnen Menschen, die um ihre Trauer wissen. Hier erhalten sie den notwendigen Raum, ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen, z.B. durch freies Spiel, kreatives Gestalten, kindgerechte Medien, gezielte Gespräche, aber auch Rückzugsmöglichkeiten. etc..


Und es darf auch gelacht, Unbeschwertheit erlebt und Freude empfunden werden –ohne das Gefühl, in eine bestimmte Rolle schlüpfen zu müssen, aus Rücksichtnahme oder anderen Gründen. Sterben, Verlust und Trauer gehören ebenso zum Leben wie Geburt, Entfaltung und Freude. Wenn dieses Bewusstsein entsteht, ohne zu tabuisieren, können die Kinder und Jugendlichen dem Leben mit all seinen Facetten begegnen, gestärkt und selbstbewusst.



Im Gewerbegebiet Nord (Flughafen) in Hildesheim befindet sich das TrauerZentrum mit seiner guten Verkehrsanbindung. Der Fußweg zu den öffentlichen Verkehrsmitteln beträgt von hier aus ca. fünf Minuten. Mit dem Auto beträgt die Fahrtzeit zum Hauptbahnhof Hildesheim ca. acht, zur nächsten Autobahnauffahrt ca. zwei und in die Innenstadt ca. zehn Minuten. Die Einrichtung befindet sich in Sichtweite des Lerchenkamps, der den Messeschnellweg Hannover und die A7 verbindet.
Das TrauerZentrum ist ein Angebot für Familien aus der Stadt und dem Landkreis Hildesheim, bei freien Kapazitäten und hohem Bedarf, auch darüber hinaus. Es werden dort Kinder und Jugendliche ab 4 bis ca. 16 Jahren begleitet, die einen nahestehenden Menschen durch Tod verloren haben.
Die Zentrum der Großstadt Hildesheim befinden sich der historische Marktplatz sowie die Michaeliskirche als auch der Dom, die zum Weltkulturerbe zählen. In der Fußgängerzone finden sich die 2012 gebaute Arneken-Galerie, zahlreiche Geschäfte und Kaufhäuser, aber auch Cafés und Restaurants.

Jedes Kind, jeder Jugendliche und jeder junge Erwachsene, der vom Tod eines für ihn wichtigen Menschen betroffen ist, kann in eine TrauerGruppe aufgenommen werden oder zu einem Trauertreff kommen.

Es können sowohl Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an den Angeboten teilnehmen, bei denen vor kurzer Zeit ein nahestehender Mensch gestorben ist, als auch solche, bei denen der Todesfall schon längere Zeit – auch mehrere Jahre – zurückliegt.

In der jeweiligen TrauerGruppe wird den Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit geboten, ihre Gefühle innerhalb eines geschützten Rahmens zu zeigen und ihren individuellen Weg durch die Trauer zu entwickeln und zu gehen.

Da Kinder und Jugendliche anders trauern als Erwachsene, bieten die Gruppen im TrauerZentrum ihnen eine Reihe dem Alter entsprechende Anregungen und verschiedene Ausdrucksmöglichkeiten. Ein geschützter, vertrauter Rahmen und achtsame Begleiter geben den Kindern die Möglichkeit, ihre Gefühle auszudrücken. Dies können insbesondere Gefühle sein, die sie nur losgelöst von ihrem ebenfalls trauernden Umfeld zulassen können.

Zudem wirkt der Austausch mit Gleichaltrigen einer Isolation und Ausgrenzung entgegen, die Menschen nach einem Todesfall häufig empfinden und erleben. Im TrauerZentrum erfahren die Kinder und Jugendlichen gegenseitiges Verständnis für ihre Gefühle, Verhaltensweisen und für ihre Fragen zum Thema Tod und Abschied.

In den Gruppen des TrauerZentrums werden die oftmals sehr unterschiedlichen Verhaltensweisen und Gefühle, die die Heranwachsenden nach einem Todesfall zeigen, als natürliche Reaktionen auf ein einschneidendes Ereignis akzeptiert. Dies ist notwendig, um das Ereignis zu begreifen, zu verarbeiten und es in die eigene Biografie zu integrieren. So sind es in der Regel keine pathologischen Symptome, sondern der Ausdruck eines individuellen Trauerprozesses. Die Gruppen stellen eine unterstützende Begleitung im Trauerprozess dar und sind keinesfalls therapeutische Angebote.
Die Kinder dürfen während der TrauerGruppe jederzeit zu ihren Angehörigen in den Erwachsenenraum gehen.

Neben dem großen, mit Tischen und Stühlen ausgestatteten Gruppenraum, der viel Platz zum Spielen, Kickern, Beisammensitzen u.Ä. bietet, gibt es noch einen weiteren Gruppenraum. Der gemütliche Raum mit Teppichboden und Sitzkissen steht für Begrüßungs- und Abschiedsrunden und für thematisches Arbeiten zur Verfügung.

Im Kreativraum befindet sich neben zahlreichen Bastelmaterialien und Werkzeugen auch eine Wand, die von den Kindern und Jugendlichen bemalt oder anderweitig gestaltet werden kann.

Der Toberaum ist ausgestattet mit einem Boxsack, Kletterwürfeln, Bällen und vielem mehr und bietet durch seinen gepolsterten Bodenbelag einen besonderen Schutz beim wichtigen Abbau von bspw. Aggressionen.

Zum Ausruhen, Zurückziehen oder Träumen steht ein Ruheraum mit Sofa und Sitzsäcken zur Verfügung. Musik, Bücher und eine Wassersäule sorgen unter anderem für eine behagliche Atmosphäre.

Weitere Angebote für die Kinder und Jugendlichen sind die eingangs beschriebenen Schnupperstunden, und die Krisenintervention.

In den Trauertreffs haben Jugendliche und junge Erwachsene die Möglichkeit, sich über ihre Gedanken und Gefühle auszutauschen.

Außerdem bietet das TrauerZentrum eine Einzelberatung an. Wenn Kinder oder Jugendliche an der TrauerGruppe nicht teilnehmen möchten, kann hier gemeinsam geschaut werden, welche Angebote des TrauerZentrums ansonsten in Frage kommen, ob weiterführende Hilfe notwendig ist und welche Institutionen oder Einzelpersonen dafür in Frage kommen. Die Mitarbeiter stellen in diesem Fall auch einen ersten Kontakt her.
Falls Betroffene äußern, über das Gruppenangebot hinaus Unterstützung zu benötigen (zB.: bei Schwierigkeiten in der Schule oder Verhaltensauffälligkeiten), kann ein Gespräch mit der ganzen Familie stattfinden. Denn dies betrifft das gesamte Familiensystem und ist nicht Problem des Kindes oder der Eltern allein.
Die Beratungen sind für die Familien kostenlos.


Die Krisenintervention und die Beratung des TrauerZentrums richten sich auch an betroffene Eltern und Angehörige, deren Kinder an den Trauergruppen teilnehmen.

Parallel zu diesen Trauergruppen gibt es im TrauerZentrum auch AngehörigenGruppen, die dem Austausch dienen können. Dieser wird von einem ausgebildeten Trauerbegleiter moderiert und begleitet. Ziel ist, den einzelnen Menschen zu stärken und in seinem individuellen Trauerprozess zu unterstützen.

Auch die AngehörigenGruppe ist, wie die TrauerGruppe, nicht als Therapie zu verstehen. Sie bieten Betroffenen die Möglichkeit, sich über ähnlich erlebte Gefühle und Erfahrungen auszutauschen, sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu profitieren. Entschließt sich ein Kind, nicht mehr zur TrauerGruppe zu kommen, ist auch für die Begleitperson die Teilnahme an der AngehörigenGruppe nicht mehr möglich.
Auch für die Eltern, Angehörigen und andere betroffene Erwachsene, deren Kinder keine Gruppe im TrauerZentrum besuchen, wird eine Einzelberatung angeboten.
Diese finden ohne die betroffenen Kinder und Jugendlichen statt, da die Angehörigen hier die Möglichkeit bekommen, von ihrer eigenen Trauer, ihren Gefühlen und Ängsten zu erzählen. Dies kann geschehen, ohne dass die Kinder und Jugendlichen dadurch zusätzlich belastet werden und die Betroffenen frei und ohne Rücksichtnahme sprechen können.


Spenden -Engagieren

Trauer schmerzt – manchmal so sehr, dass Kinder und Jugendliche damit nicht alleine zurechtkommen und Hilfe von außen brauchen. Dies ist nur durch die Mithilfe von vielen engagierten Menschen möglich, die die trauernden Familien im TrauerZentrum mit einer Spende oder einer Patenschaft unterstützen.
Nur dank Ihnen kann das TrauerZentrum als spendenfinanzierte Organisation den Kindern und ihren Familien die Hilfe anbieten, die sie brauchen, um gestärkt aus der schwierigen Lebensphase zu kommen.

Durch eine Geldspende in Höhe von 10 Euro können Sie einem trauernden Kind einen Tag Betreuung in der TrauerGruppe ermöglichen, mit 20 Euro schon einen ganzen Monat.

Einen Mietbaustein, also einen Raum im TrauerZentrum können sie für ein Jahr lang als Pate übernehmen.

Mit einer Patenschaft tragen Sie dazu bei, dass das TrauerZentrum über ein stabiles finanzielles Fundament verfügt. Nur so kann der Verein langfristig den trauernden Mädchen und Jungen helfen und ihre Lebenssituation dauerhaft verbessern. Die Kinder kommen zum Teil mehrere Jahre ins TrauerZentrum. Finanzielle Unterstützung über einen längeren Zeitraum ist somit unabdingbar.

Oder setzen Sie sich gemeinsam mit vielen Partnern für trauernde Kinder ein und werden Sie Fördermitglied.
Ihre Vorteile als Fördermitglied:
• Sie erhalten Einladungen zu Veranstaltungen des TrauerZentrums.
• Ihr Mitgliedsbeitrag ist steuerlich absetzbar, da unsere Einrichtung als gemeinnützig anerkannt ist. Zu Beginn des folgenden Jahres erhalten Sie automatisch eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt.

Es muss allerdings nicht immer Geld sein: Sie können das TrauerZentrum auch mit einer Sachspende unterstützen. Kleine und auch große Dinge benötigen die Mitarbeiter für ihre Arbeit. Dies kann von Schaumstoffschwertern zum Wutabbau über Papier zum Malen und Bedrucken bis hin zu Kuschelsäcken vieles sein. Aber auch Möbel zur Einrichtung des TrauerZentrums werden benötigt.




Spendenkonto

Kontoinhaber: EFES aktivierende Eltern- und Jugendhilfe
Kontonummer: 625 361
Bankleitzahl: 520 604 10
Geldinstitut: EKK

Kontakt

Gropiusstrasse 14
31137
Hildesheim
Deutschland

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C. Kasten-Gburek

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