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Möglichkeitsräume

wird verwaltet von R. Kreuzer (Kommunikation)

Über uns

Die inklusive und offene Kulturgruppe Möglichkeitsräume bietet Menschen, die als geistig oder seelisch behindert stigmatisiert werden, die Möglichkeit, sich montagabends gemeinsam mit anderen Menschen zu treffen und künstlerisch aktiv zu werden.

Im Unterschied zu anderen (kultur-) pädagogischen Angeboten an Menschen dieser Zielgruppe finden die „Möglichkeitsräume“ inmitten eines sog. „normalen“ und urbanen Umfeldes im Gängeviertel statt, also außerhalb einer Sondereinrichtung. Behinderte Menschen können hier gemeinsam und gleichberechtigt mit anderen Menschen, die nicht als hilfebedürftig gelten, aktiv werden und sich ohne pädagogische Bevormundung gleichberechtigt beteiligen.

Menschen, die zu den „Möglichkeitsräumen“ kommen, müssen nicht malen. Es gibt keinen Zwang und keine Erwartungen, sondern nur Möglichkeiten. Wer sich nur umsehen mag, ist herzlich willkommen.

Die Möglichkeiten zur Kunst ebenso sind ein Medium für den Kontakt zu anderen Menschen mit und ohne Hilfebedarf. Diese Möglichkeiten finden sich ansonsten in dieser Stadt kaum. Denn Menschen, die pädagogische Hilfen erhalten, leben und arbeiten noch immer überwiegend in Sondereinrichtungen, die von der übrigen Welt abgetrennt sind. Der Brückenschlag zur Mehrheitsgesellschaft wird durch Vorurteile und Stigmatisierungen erschwert.

Das Gesetz zur „Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen“ sieht bereits seit 2001 „Hilfen zur Förderung der Begegnung und des Umgangs mit nicht behinderten Menschen“ (§ 57 Ziff.1, SGB IX)) vor. Dieser Anspruch wird in den „Möglichkeitsräumen“ eingelöst. Über das Malen hinaus besteht natürlich auch die Möglichkeit, sich je nach Interesse und Absprache in das Projekt Gängeviertel einzubringen.

Die „Möglichkeitsräume“ sollen dazu beitragen, soziale Barrieren abzubauen und Behinderung als gesellschaftlicher Akt der Ausgrenzung zu überwinden.

Kontakt

Caffamacherreihe 37
20355
Hamburg
Deutschland

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