Was betterplace.org erreichen will

Wir wollen nicht nur die Welt verbessern. Sondern auch das Weltverbessern selbst verbessern. Denn betterplace.org führt nicht nur dazu, dass sich mehr Menschen engagieren, sondern dass sie das auch noch viel besser tun als früher.

„Elevator Pitch“: Unser Gründer Till erklärt kurz das Ziel von betterplace.org – im Lastenaufzug auf dem Weg in unser Büro in Berlin.

Lasst (gute) Taten sprechen! Aber vorher möchten wir noch ein paar gute Worte loswerden, in denen wir erklären, wie wir unser Ziel einer besseren Welt erreichen. Erst unsere Leitsätze – für Visionäre und alle, die etwas emotionaler veranlagt sind. Danach unsere drei „Stellschrauben“ – für Zahlenmenschen und Rationalisten. Nicht böse sein, wenn wir Euch hier in zwei Gruppen aufteilen: Eine bessere Welt braucht Euch beide!

Unsere Leitsätze

Für Leute mit Gefühl und Verstand

betterplace ist eine Entscheidung:

Ich begreife mein Potential, die Welt verbessern zu können – und nutze es!

betterplace befähigt jeden zum Handeln.

Im Kleinen oder im Großen, regelmäßig oder spontan, vor der Haustür oder am anderen Ende der Welt.

betterplace basiert auf Vertrauen.

Transparenz bietet die optimale Entscheidungsgrundlage für Interaktion.

betterplace verbindet auf Augenhöhe.

Menschen vernetzen sich, um im unmittelbaren Austausch einen Ort gemeinsam zu verbessern.

betterplace erschafft aus Kleinem Großes.

Schon die kleinste Tat zeigt Wirkung. Das macht stolz und selbstbewusst – und motiviert den Einzelnen zu mehr, Viele zu viel mehr.

Drei Stellschrauben, mit denen wir den sozialen Sektor verändern wollen

Für Leute mit Verstand und Gefühl


1. betterplace.org erhöht das Spendenvolumen für den sozialen Sektor – indem das Spenden einfacher und erlebbarer wird.

  • Einfach sein Lieblingsprojekt finden: Egal welches Thema, egal welcher Ort – auch direkt vor der Haustür. Über unsere Karte, Such-, Filter- und Sortierfunktionen findet jeder unter Tausenden von Projekten weltweit exakt jenes, das er unterstützen möchte.
  • Konkret helfen: betterplace.org macht greifbar und anschaulich, was die einzelnen Projekte exakt benötigen. Zum Beispiel hat das Projekt „Neue Schule für Bamako/Mali“ unter anderem die Bedarfe „1 Schulbuch“ und „5 Bleistifte“. Konkrete Dinge wie diese erhöhen die Spendenbereitschaft, da vermieden wird, dass man sich sagt: „Meine paar Euros bringen doch sowieso nichts!“ Doch: „1 Schulbuch“.
  • Erleben, was man bewirkt: Nach getätigter Spende gibt es unmittelbares Feedback vom Projekt vor Ort – in Form von Blogeinträgen, Fotos, Videos.
  • Gemeinsam mehr erreichen: Man kann sich auch mit Freunden oder Kollegen in einer Spendenaktion zusammentun, um gemeinsam Gutes zu tun – mehr Gutes!
  • Helfen – auch ganz nebenbei: betterplace.org senkt die Einstiegshürde für soziales Engagement. Durch Spendenmöglichkeiten, die „keinem wehtun“, wenig Zeit kosten und Spaß machen. Zum Beispiel per SMS helfen oder auf dem Nachhauseweg im Altersheim um die Ecke eine Stunde vorlesen.

2. betterplace.org erhöht die Effizienz im sozialen Sektor – indem die Spenden mit geringeren Abzügen bei den Projekten ankommen.

  • Werbekosten senken: betterplace.org spart Projekten und Hilfsorganisationen Druck- und Versandkosten genauso wie teure Telefonakquisiteure und Programmierer – unsere Plattform ist kostenlos. Gut so! Denn immerhin gaben die vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) zertifizierten Organisationen in den letzten Jahren im Durchschnitt mehr als zehn Prozent ihrer Spenden und Mitgliedsbeiträge alleine für das Fundraising aus. Und diese Gelder werden vielfach für Werbebriefe und die Telefonakquisition von Spendern aufgewandt.
  • Verwaltungskosten straffen: Klar, Verwaltung kostet Geld. Aber sie kann dank Internet effizienter gemacht werden. Dazu tragen die auf betterplace.org gegebene Transparenz, die Nachverfolgbarkeit der gespendeten Mittel, die Aufforderung an Hilfsorganisationen, dass diese ihre Verwaltungskosten offenlegen, sowie die elektronischen Kommunikationsmöglichkeiten entscheidend bei.
  • betterplace.org ist eine Brücke zwischen Unterstützer und Hilfsprojekt – aber ohne Mautstation. Wir finanzieren uns durch private und institutionelle Förderer sowie Dienstleistungen für Unternehmen. Aber nicht durch Gebühren der Projekte. Mehr darüber, wie wir von betterplace.org uns finanzieren, findet Ihr hier.

3. betterplace.org erhöht die Effektivität im sozialen Sektor – indem die Spenden vermehrt jene Projekte erreichen, die sich als wirkungsvoller erwiesen haben.

  • Verstecktes Gutes: betterplace.org ist ein offener Marktplatz. Auf betterplace.org können sich auch Projekte vorstellen, die bisher unter dem „Radar“ der großen, offensiv werbenden Hilfsorganisationen verschwanden – der sogenannte „Long Tail of Charity“. Das sind Projekte, die über betterplace.org aus ihrer Anonymität heraustreten und weltweit um Unterstützung werben können. Ohne Werbebudget. Aber mit Qualität.
  • Mehr Bewertungsperspektiven – durch unser „Web of Trust“: Projekte können nicht nur sämtliche bestehenden vertrauensbildenden Maßnahmen anzeigen (DZI-Spendensiegel, Gemeinnützigkeitsstatus des Finanzamtes, Prüfberichte etc.), sondern zusätzlich können verschiedenste Akteure das Projekt bewerten, besuchen und hinterfragen. Zum Beispiel ein Rucksackreisender, der ein Projekt mit eigenen Augen gesehen hat und anschließend auf der Plattform darüber berichtet.
  • Transparent vergleichen: Auf betterplace.org sieht man, wie nutzbringend die bisherigen Spenden investiert wurden. Man sieht, wer daran beteiligt war. Man sieht, was, wo und warum benötigt wird, und kann so strategisch entscheiden, wohin das eigene Geld fließt: an das wirkungsvollere Projekt.

Das passiert hier schon

489.532 Menschen unterstützen
7.016 Projekte aus 158 Ländern