Tag 9 meiner Tour entlang der deutschen Grenze
Michael Richter schrieb am 13.07.2023
- Die Planung der heutigen Etappe versprach nichts gutes. Ich kommte es drehen wie ich wollte zwei krasse Anstiege lagen auf der Strecke. Der erste schon nach 8 km. Auf kurze Distanz mehr als 300 Höhenmetern unterschied. Eine maximale Belastung für Rad und mich. Mit Maximalpuls kämpfte ich mich dort hoch. Hauptsache oben ankommen war das Ziel. Die oben dargebotene Fernsicht konnte ich nicht genießen, wusste ich doch das mir das heute noch mindestens ein mal passieren würde. Erschreckend war dann auch das der Akku schon nach 35 km aufgab. Die Leistung mal 3 gerecht und Du erreichst dein Tagesziel nicht ging es mir durch den Kopf. Also aufpassen und alles was du ohne Unterstützung fahren kannst auch explizit einhalten. Wer schon mal mit so einem gewichtsträchtigen Gefährt unterwegs war weiß was das bedeutet. Natürlich ging der Kurs heute auch wieder zum Rhein. Die Fahrt an ihm durfte ich ausgiebig genießen. Am Aussichtsturm konnte ich nicht vorbei fahren. Also rauf da und noch ein paar Bilder machen. Grenzübertritt in die Schweiz sind unterschiedlich. Einmal mitten auf einer historischen Brücke ist nichts. Währenddessen auf dem Weg nach Schaffhausen es an alle Stationen einer Grenze lang geht. Der Rheinfall in Schaffhausen war dann aber das Ziel an dem ich mich festbiss. Dort angekommen stellte ich mein Fahrrad doch lieber oben ab und besuchte die Aussichtsplattform lieber zu Fuß. Nach einigen Fotos ging es wieder bergauf und ich setze meine Fahrt fort. An der alten Rheinmühle in Büsingen am Hochrhein ist für mich für heute Schluss. 🙋♂️
