Tag 8 meiner Tour entlang der deutschen Grenze
Von Vimbuch nach Neuenburg am Rhein140 kmEin schweres Gewitter mit Sturmböen zog die Nacht über die Region. Dadurch hatte sich die Hitze der letzten Tage ein wenig gelegt und ich konnte in die Frische abgekühlte Luft hineinfahren. Über die Dörfer Richtung Rhein. Gen Süd-West. Auch hier bekam ich noch viele Störche zu sehen. Leider sind die sehr scheu und so habe ich mal versucht einen von näheren zu fotografieren. Die Beiwagenmaschine im Vorgarten musste natürlich auch abgelichtet werden. Ich habe mit mir gehadert, ob ich über Frankreich weiter radele. Bin dann aber doch Richtung Straßburg gefahren. Schon alleine über die Rheinbrücke so einfach nach Frankreich rein zu fahren war ein Erlebnis. Hochkonzentriert stellte ich mich auf den Verkehr ein. Erst als ich am Kanal Rhône au Rhin war entspannte ich mich. Da geht es eine lange Strecke immer gerade aus am Wasser lang. Gesäumt von großen Bäumen, daher meist im Schatten. Ich beobachtete Libellen, Salamander und Fische. Fuhr an etlichen fest gemachten Schiffen vorbei. Wobei sich mir der Gedanke auftat, wie kommen die durch so kleine Schleusen. Unzählige von diesen passierte ich und die waren augenscheinlich zu klein dafür. Nach einer Strecke mehr als ein Marathon ging es wieder Richtung Rhein. Viel bekommt man von der Grenze nicht mit. Mein e Freude am Rhein angekommen zu sein und neben dem weiter fahren zu können wurde schnell getrübt. Die Aussichten auch Stauwerke und Schleusen kann den Zustand der Rheinwege nicht wett machen. Schotter-Pisten kilometerlang. Bis Neuenburg am Rhein kam dann auch noch ein kräftiger Gegenwind auf. Nach 140 Kilometern war dann für heute Schluss.
