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Wander- & Haarspendeaktion "Mamas Zopf" für Kinder

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"Pay yourself first" und warum das Müttergenesungswerk als neues Hilfsprojekt dazugekommen ist

Sophie Lüttich
Sophie Lüttich schrieb am 17.06.2020

Ich bin wirklich dankbar, dass schon jetzt vor dem Start meiner Wanderung am 7. Juli 2020 über 900 Euro zusammengekommen sind, die ich an Hilfsprojekte für Kinder weiterleiten kann.

Über jede einzelne Spende habe ich mich sehr gefreut.

Hinter den Kulissen plane ich weiter meine Route. Meistens am frühen Morgen, wenn der Rest der Familie noch schläft. Weil ich beschlossen habe, kein Zelt mitzunehmen und nicht im Freien zu schlafen, brauche ich für jeden Tag eine Unterkunft.

Diesen Luxus erlaube ich mir als Investition in mich selbst.

Das Prinzip "Pay yourself first" (bezahle dich selbst zuerst) ist auch Bestandteil der Methode "Working Out Loud", mit der ich mein Wander- und Spendenprojekt plane. Dabei trifft man sich 12 Wochen lang für je eine Stunde pro Woche mit 4-5 anderen Menschen und arbeitet anhand von wöchentlichen Circle Guides an einem persönlichen Ziel.

In Woche 3 geht es um die Frage: "Was investiert du eigentlich in dich selbst?"

Eines der größten Hindernisse bei der persönlichen oder beruflichen Weiterentwicklung ist es, keine Zeit zu haben - oder anders gesagt, sich keine Zeit zu nehmen, die Dinge zu tun, von denen man eigentlich weiß, dass sie gut für einen selbst sind.

"Eigentlich müsste ich mal wieder..." ist so ein typischer Satzanfang.

Als Mutter von drei Kindern weiß ich, dass ich nur in der Lage bin, für meine Kinder da zu sein, wenn ich genug Energie dafür habe. Mit leerem Akku kann man einfach nichts mehr leisten. Doch in besonders belastenden Situationen denken  oft Mütter an sich selbst zuletzt.

Aus meinem persönlichen Umfeld weiß ich, welche positiven Impulse eine Eltern-Kind-Kur haben kann. Durch eine Auszeit in Form einer anerkannten Mutter-oder Mutter-Kind-Kurmaßnahme hilft das Müttergenesungswerk Müttern, die am Ende ihrer Kräfte sind. Sie beraten und unterstützen vor allem bei der Antragstellung.

Mit dem Projekt "Start für Mütter" unterstützt das Müttergenesungswerk außerdem die Mütter, die sich den gesetzlichen Eigenanteil von 10 Euro pro Tag nicht leisten können.

Die ersten 100 Euro aus den Spenden für #MamasZopf habe ich an das Projekt weitergeleitet und ich freue mich, das Projekt ab sofort zu unterstützen.

Wann hast du dir zuletzt selbst etwas Gutes getan?
Wenn du magst, teile gern deine Gedanken dazu als Kommentar hier auf meinem Blog, bei LinkedIn oder auf Facebook