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Komfortzone verlassen!

Katrin & Ivonne
Katrin & Ivonne schrieb am 16.02.2020
„Nur wer seine Komfortzone verlässt kann über sich hinauswachsen und seine
Leistung steigern.“

Habt Ihr schon einmal eure Komfortzone verlassen, habt euch gequält und gefragt 
wieso ihr das eigentlich macht❓

Eines ist sicher egal in welchem Bereich, das Verlassen der Komfortzone ist immer eine unschöne Angelegenheit. Aber eines ist auch sicher, in den meisten Fällen bringt einen genau dies weiter.

So haben wir getreu dem heutigen Motto eine Strecke mit weit über 500 Höhenmeter bei einer Länge von 37 Kilometer gewählt. (In Sierra Leone hat die Marathonstrecke 330 Höhenmeter)

Unsere Strecke führt uns aus dem Neckartal, es geht immer wieder bergauf und bergab (in Summe jedoch mehr bergauf). Erst als wir in Zimmerhof sind merken wir so richtig, dass der Fluss weit unter uns liegt. Jetzt lässt sich auch unsere 
Durchschnittspace begründen. 10 Minuten später haben wir das erarbeitet schon 
wieder zur Nichte gemacht und laufen neckaraufwärts- eine Erholungsstrecke, keine Ansteige einfach nur eben. Doch auch wenn wir jetzt wieder an unserem Startpunkt angekommen sind, sind wir noch lange nicht fertig, der nächste Anstieg wartet schon, (Zeit für ein selbstgemachtes Power-Gel zur Stärkung) noch einmal 200 Höhenmeter, dann endlich bergab und zurück.

Mittlerweise kennen wir uns schon ziemlich gut, mittlerweile wissen wir genau wann der andere ein bisschen Motivation braucht und genau das ist das Schöne am 
gemeinsam laufen und am gemeinsamen Verlassen der Komfortzone. Auch wenn 
man eigentlich schon völlig am Ende ist, ein motivierendes Anfeuern oder einfach nur das gemeinsame Ziel hilft dabei den Kopf aus zuschalten und weiter zu machen. 

Heute sind es noch genau 97 Tage bis wir in Makeni an der Startlinie stehen. Für uns 
heißt das weiterhin trainieren, Spendengelder sammeln und so langsam auch Visum beantragen, Impfungen durchführen und all das, was für die Reise nach Westafrika notwendig ist erledigen.🇸🇱🏃‍♀️🏃‍♀️