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Tierra sin puerto - Krisen?

Jörg Hofmann
Jörg Hofmann schrieb am 20.06.2020

Dass Korruption jetzt legal ist und Lobbyarbeit genannt wird, hatte ich noch gar nicht mitbekommen vor lauter Krisen: Klima-Krise, Corona-Krise, Flüchtlings-Krise ... Es gibt sogar schon Krisengipfel, Krisenmanagement, Krisengebiete und -regionen - da geht dann der Krisenstab hin und erörtert die Lage im Krisengespräch.

Ich denke, dass kann man wohl als Verzweiflungsrhetorik kurzfristig entschuldigen. Nun wird es aber inflationär und wir sollten damit aufhören: Dass im Mittelmeer Menschen, die auf der Flucht vor Krieg und Hunger sind, sterben, liegt - wenngleich auch ich das nicht gerne höre - in meiner/deiner Verantwortung. (Auch die beliebte Formulierung "Verantwortung übernehmen" ist doch unsinnig! Man hat die Verantwortung oder man hat sie nicht. Das ist KEIN Akt freier Entscheidung.)

Was tun? Mein Vorschläge: 

1. Keine Menschen mehr in entscheidende Positionen wählen, die versuchen, ihre Verantwortung rhetorisch oder anderweitig abzuschütteln ("Krise", "Lobbyarbeit" etc.).

2. Leserbriefe an Zeitungen schreiben, die versuchen, Verantwortung rhetorisch zu verwässern: Es ist ein "Schlachthof" keine "Fleischfabrik", es sind "Folgen des Lockdowns" nicht "Folgen von Corona", ein Mensch in Seenot ist ein Mensch in Seenot und kein "illegaler Zuwanderer" usw.

3. Tierra sin puerto verbreiten und Spenden für die Menschen im Mittelmeer sammeln, die ihre Verantwortung als Seenotretter unmittelbar leben.

4. Gut zuhören - auch mit dem Herzen!


Liebe Grüße,

Jörg