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Etappe 5: Küstenkind

N. Kluger

Als ich heute morgen auf das Fahrrad stieg, merkte ich schnell, wie viel Kraft der gestrige Tag gekostet hatte. Auf dem Weg von Civitavecchia nach Anzio gab es zum Glück kaum Anstiege, und nach 20 Kilometern sah auch der Oberschenkel ein, dass er einen weiteren Tag würde arbeiten müssen. 



Meist ging es an der Küste entlang, mir einigen Abstechern ins Latium. Die Orte flogen in schnellem Tempo vorbei: Santa Marinella, Fiumicino, Ostia. Dort wollte ich noch den archeologischen Park des antiken Ostia besichtigen, aber leider blieb mir der Zutritt mit dem Rad verwehrt. Da half kein Nachfragen und Bitten, ich sollte das Rad draußen anschließen.


Das war zwar schade, aber mein Rad unbeabsichtigt stehen zu lassen kam nicht in Frage. 


Deshalb ging es nach kurzer Pause schnell weiter. Nun bot die Strecke keine Ausflüge in das Hinterland mehr. Badeort reihte sich an Badeort und machte mir klar, dass hier am Wochenende halb Rom zum Baden herkommen musste. Unter der Woche sah es dagegen fast verlassen aus. Bei meinen gelegentlichen Abstechern an die Strände war fast niemand dort. 


Nach etwas mehr als acht Stunden kam ich dann in Anzio an. Für meine Verhältnisse relativ früh,  da blieb sogar noch Zeit für ein kurzes Bad im Meer. 


Mit der heutigen Etappe kamen 130 Kilometer hinzu. Insgesamt steht die Tour damit bei 665 Kilometern.


Morgen ist es dann an der Zeit, die Tour ins Ziel zu fahren. Es geht über die Via Appia Antica nach Rom.