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Etappe 4: Entscheidungen

N. Kluger

Eigentlich sollte die heutige Etappe am Lago die Bolsena beginnen. Nach dem Regen und Fahrradreparaturen hinkte ich aber deutlich hinter dem Plan her. Noch 65 Kilometer waren bis zum Lago di Bolsena zu absolvieren. Woran lag es? Das Wetter, die Fahrradreparatur in Florenz, aber mit Sicherheit auch meine Vorbereitung, was die Streckenführung angeht. Hier muss ich wohl konstatieren, dass ich hier mehr hätte tun können. Die Ergebnisse waren entsprechend: Mal endete der Weg in einem Trampelpfad, mal sollte ich mich in der Flussdurchquerung üben. Hier werde ich auf der nächsten Tour wieder besser planen. 


Nach einigem Überlegen passte ich die Streckenführung an. Ich trennte mich schweren Herzens von zwei Zwischenzielen: Der Civita di Bagnoregio, einen Dorf auf einem Tuffsteinfelsen, das zum Weltkulturerbe gehört und die Ruinen der etruskischen Stadt Vulci. So wollte ich das Tagesziel Civitavecchia noch erreichen. Diese Entscheidung habe ich im Laufe des Tages mehrfach bereut. Die beinahe zwölf Stunden, die ich am Ende unterwegs war, haben mich wirklich an meine Grenzen gebracht. Aber als ich das Meer zum ersten Mal vor mir liegen sah, war alles vergessen.   


Am Ende standen 180 weitere Kilometer auf dem GPS. Damit steht der Kilometerzähler für die Tour bei 535 Kilometern.  




Morgen geht es dann enspannt die Küste entlang an Rom vorbei bis Anzio. Das dürfte dann deutlich enspannter werden.