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Meine ersten 42km

A. Hidding
A. Hidding schrieb am 13.10.2015

Die letzte Woche vor dem Marathon Start war deprimierend. Zu kämpfen hatte ich mit einer aufkommenden Erkältung, die ich mit literweise Ingwertee, Inhalationsbädern, Nasendusche bezwingen konnte und mit starken Wadenkrämpfen bei meinem aller letzten 5km Trainingslauf vor dem Marathon.


Am Wettkampftag bin ich dann nicht ganz so entspannt gen Olympiapark geradelt und hab mich ins Marathon Getümmel gestürzt. Und ich muss sagen, es gab einiges zu sehen und zu staunen an diesem Tag. Als „Debütantin“ habe ich mich bei der Startaufstellung ganz hinten nach dem 5:00 Stunden Pace Maker angestellt und mich bei einer älteren Marathon Veteranin noch mit nützlichen Tipps versorgt: nur nicht zu schnell starten, einen Marathon gewinnt man auf der zweiten Hälfte, an jeder Verpflegungsstation in Ruhe was trinken und ein paar Meter gehen. Und so hab ich es dann auch gemacht und bin einfach langsam los gelaufen und hatte glücklicherweise für die zweite Hälfte dann noch genug Kraftreserven. Keine Blasen, keine Krämpfe und kein Mann mit dem Hammer, der anscheinend ab km30 viele erwischt, rundherum ein unglaublicher Marathontag.


 Auf der Strecke gab es immer so viel aufzusaugen, sei es die Stimmung oder auch durch Stadtteile zu laufen, in die es mich sonst nie ziehen würde und natürlich die Mitläufer, die unterschiedlicher nicht sein könnten: eine blinde Läuferin, die durch ein Band verbunden mit Ihrer Co-Läuferin unterwegs war. Ein Barfuß Läufer, der bei allen Kindern am Straßenrand großes Geschrei „Schau mal, der hat seine Schuhe vergessen!“ ausgelöst hat. Einige Charity Läufer, die direkt an der Strecke für gemeinnützige Zwecke gesammelt haben (Respekt, noch mit einem Klingelbeutel mit 5kg Münzgeld zu laufen, uff). Eine Gruppe skandinavischer Damen, bei denen selbst ab km20 aufwärts der Mund nie ruhig stand oder das Krümelmonster aus der Sesamstraße, das an jeder Straßenecke auftauchte (ein wilder Radler, der den Marathon mit seinem Rad mit Krümelmonster am Lenker begleitet hat). Von Langeweile auf der Strecke keine Spur und wie im nu war ich nach 4 Std 37 glücklich und sehr zufrieden wieder zurück im Olympiastadion.


Und jetzt ist es Zeit Euch Dank zu sagen für Eure Spenden für Simply Smiles. Es sind EUR 422,05 zusammen gekommen und damit ist das Spendenziel 1 Cent pro Meter für meinen Marathonlauf erreicht, hurrraaa. Wie angekündigt wird das Geld für den Erweiterungsbau der Sekundarschule in St. Maria Tepexipana verwendet. Schaut doch einfach ab und zu auf Facebook oder unserer Webseite vorbei und erkundigt Euch über die Fortschritte.


Herzliche Grüße


Eure Anja