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the last child´s wish

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Marathon der Barmherzigkeit

M. Ertl
M. Ertl schrieb am 03.12.2014

 

Hobbyläuferin Manuela Ertl hat Spendenaktion für todkranke Kinder initiiert

VonFranziska Minzlaff

Oberdietfurt. „Ich möchte ein

neues Handy!“ Diesen Satz hören

wohl Eltern von ihren Kindern

nur allzu oft. Fragt man

schwerkranke, teilweise unheilbareKinder

und Jugendliche des

Ambulanten Kinderhospizes

München nach ihren Wünschen,

fällt die Antwort meist

recht banal aus. Ein Zirkusbesuch

beispielsweise steht ganz

oben auf der Prioritätenliste.

Mit ihrer Spendenaktion „Der

letzte Wunsch eines Kindes“

möchte Manuela Ertl den Kindern

und Jugendlichen des Ambulanten

Kinderhospizes in

München helfen, solch einfachen

Wünsche zu erfüllen. Im

Juli hat die 26-jährige Controllerin

aus Oberdietfurt ihren Spendenaufruf

gestartet. Durch eine

wohltätige Aktion ihres Arbeitsgebers

Siemens in München ist

sie auf die Stiftung „Ambulantes

Kinderhospiz München“ aufmerksam

geworden. „Mir gefiel

der Gedanke, Leute im eigenen

Land zu unterstützen. Dadurch

ist in mir die Idee gewachsen,

selbst etwas zu organisieren“,

sagt Manuela.

Und welchen Aktivitäten geht

Manuela nach, um möglichst

viele Spender zu finden? Sie

läuft Marathon. Am 5. Oktober

hat sie gemeinsam mit ihrer Mama

Elisabeth am „Fund Raising

Marathon“ in Bregenz teilgenommen.

Ausgestattet mit roten

T-Shirts, mit der Aufschrift

„Spendenlauf für das Kinderhospiz

München“ haben die beiden

sportlichen Damen unzählige

Leute auf die Aktion aufmerksam

gemacht. Gesponsert wurden

die Shirts zusammen mit zusätzlichen

500 Euro für die

Spendenkasse von einer Firma

in Vilshofen. „Unseren nächsten

Lauf werden wir sicherlich wieder

auf diese Art absolvieren. So

kann man einer solchen Aktion

neben dem sportlichen Aspekt

noch einen zusätzlichen Sinn

geben!“, sagt Elisabeth Ertl.

Mutter und Tochter freuen

sich besonders darüber, dass

durch diese Idee viele persönliche

Kontakte entstanden sind,

die üblicherweise bei einem solchen

Sportevent nicht in diesem

Ausmaß zustande kommen.

„Aber die Leute, egal, ob Mitläufer

oder Zuschauer, waren begeistert!“,

freuen sich Mutter

und Tochter.

Im Jahr 2005 wurde die Stiftung

„Ambulantes Kinderhospiz

München“ als finanzielle

Grundlage für den Kinderhospizdienst

ins Leben gerufen. Intention

ist es, für Familien, die

durch die Erkrankung ihres Kindes

aus ihremalltäglichen Leben

gerissen wurden, da zu sein – sei

es durch die Spende von Zeit als

so genannter Familienbegleiter

oder von Geld.

Familienbegleiter stehen den

Betroffenen bei diversen Unternehmungen,

vom Behördengang

biszumFreizeitausflug, zur

Seite. „Manchmal ist es für die

Eltern, aber auch für die Kinder

einfach nur Balsam für die Seele,

mit jemand anderem Gespräche

führen zu können“, sagt Manue-

Hobbyläuferin Manuela Ertl hat Spendenaktion für todkranke Kinder initiiert

Marathon der Barmherzigkeit

la. Mit den Geldspenden können

einerseits praktische Dinge

für die Kinder angeschafft werden

wie zum Beispiel ein Bett,

damit Eltern im Krankenzimmer

ihres Kindes schlafen können.

VonSchicksalen

persönlich berührt

Aber eben auch ganz banale

Dinge. „Für Kinder, die so krank

sind, dass sie in keinen Zirkus

mehr gehen können und vielleicht

auch nie mehr die Möglichkeit

dazu haben werden, ist

es ein ganz besonderes Geschenk,

wenn man beispielsweise

einen Artisten engagiert“,

weiß Manuela Ertl. Dass der jungen

Frau dieses Thema am Herzen

liegt, ist unschwer zu erkennen:

Während sie von den

Schicksalen der Kinder und ihrer

Familien erzählt, kommen

ihr die Tränen.

Mittlerweile sind 1944 Euro in

der Spendenkasse. Der Aufruf

soll noch bis Anfang nächsten

Jahres laufen, bevor Manuela

das Geld an das Ambulante Kinderhospiz

München übergibt.

Spenden kann man unter

https://www.betterplace.

org/de/fundraisingevents/

von-manuela oder bei

der Sparkasse Rottal-Inn: IBAN:

DE62 7435 1430 0010 2501 24/

BIC: BYLADEM1EGF. Spendenquittungen

können aber nur

bei einer Spende über die Internetseite

ausgestellt werden.