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Radeln für Kwizera - 1 Cent pro Kilometer

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...ein letzter Bericht aus Freiburg.

S. Moosmann
S. Moosmann schrieb am 01.03.2015

Die letzte Woche in Kigali verging wie im Flug. Wir hatten uns so schnell an das Leben dort gewöhnt und waren in vielen Dingen mitinvolviert. Es fühlte sich schon wie ein zweites Zuhause an. Vor allem die Planung von Bobs kirchlicher Hochzeit stand die gesamte Woche auf dem Plan. Leute gingen im Haus ein und aus, es kam uns vor wie im Taubenschlag. „wink“-Emoticon Nach und nach kamen auch immer mehr Familienmitglieder hinzu. (Sie können auch ohne Einladung zum großen Fest erscheinen „wink“-Emoticon )

Einmal wollten wir unbedingt noch Radeln gehen und so bot es sich an mit Kate und Daniel (Kate hatten wir am Lake Kivu kennengelernt) eine Biketour auf den stadtnahegelegenen Mt. Bohongo zu machen. Wir waren erstaunt, wie viele Singletrails sich in und um Kigali befinden. Ein Paradies für Moutainbiker!!! So fuhren wir zwischen kleinen Hausreihen hindurch, zwischen bewirtschafteten Äckern und wild jubelnden Kindern. Zum Abschluss stärkten wir uns in der Stadt mit einem herrlich fruchtigen Smoothie.

Abends wollten wir das Nachtleben Kigalis kennenlernen und so machten wir uns mit Denis (Bobs Cousin) auf in den Club Le Must. Wir hatten eine fröhliche Nacht und haben viel getanzt und gelacht....
Leider musste Anna als wir gehen wollten feststellen, dass ihr Reisepass und die Kreditkarte fehlten. Das hätte nun echt nicht mehr sein müssen! Aber wir konnten nichts daran ändern, denn auch am nächsten Morgen tauchte der Pass nicht auf. Somit führte uns unser Weg zur Polizei und zur deutschen Botschaft. Wir glauben, somit haben wir wirklich nichts ausgelassen. „wink“-Emoticon Einen kurzen Moment kam auch der Gedanke auf, ob wir das überhaupt schaffen und rechtzeitig die nötigen Dokumente beschaffen können. Doch Anna bekam einen vorläufigen Pass zum Ausfliegen.

Am Samstag stand die große Hochzeit bevor. 800 Leute waren eingeladen, da die Verwandten nicht eingeladen werden müssen und trotzdem kommen dürfen, rechnete man mit 1200 Leuten. Ein Zirkuszelt wurde gemietet und atemberaubend dekoriert. So etwas hatten wir noch nie gesehen!!!
Wir wurden mit einem Reisebus abgeholt, der 2 Stunden durch Kigali tuckerte um die eingeladenen Gäste abzuholen. Dadurch hatten wir allerdings auch das meiste der Trauung verpasst.
Nach der kirchlichen Trauung ging es ins Festzelt. Traditionelle Tänzer traten auf und stundenlang sprachen Gäste auf Kinyarwanda. Es ging hauptsächlich wieder um Kühe. Diesmal wurden sie dem Brautpaar geschenkt.... man glaubt es seien wohl 30.

Am Montag hieß es dann Abschied nehmen. Wir hatten die Räder schön in Kartons verpackt und fuhren zum Flughafen. Wir waren den Tränen nahe. Kigali wurde wie eine zweite Heimat, da wir so freundlich aufgenommen wurden.
Zum Glück waren wir drei Stunden vor Abflug da. Es gab einige Schwierigkeiten, die schön verpackten Räder mussten wir nochmals aus dem Karton rausnehmen und kontrollieren lassen.... die schöne Verpackung war dahin. Auch Sarahs Gepäck kam nicht von Brüssel mit. Leider waren auch mal wieder die Räder beschädigt.

Gestern Mittag kamen wir frierend in Freiburg an. Jetzt heißt es erst mal über 8000 Bilder zu sortieren und uns dann wieder in den Alltag ein zu finden.

In insgesamt 115 reinen Fahrstunden haben wir 1460 km und mehr als 24 000 Höhenmeter zurückgelegt. Wir haben die Spenden zusammengerechnet und haben durch das Radeln für Kwizera ca. 5700 Euro für das Projekt eingenommen!!! Wir möchten euch noch einmal ganz herzlich für eure Unterstützung bedanken!!! Ihr seid klasse, DANKE!!!!

Sarah & Anna

One last report from Freiburg.....

The last week in Kigali was flying away. We were fast used to life there and involved in so many things. It feeled like our second home. Especially the planning of Bobs Wedding in church was on our plan the whole week. People were coming and leaving the house, it feels like in a dovecote. „wink“-Emoticon Little by little people were arriving (the family members can come without invitation to the big event).

Once again, we absolutely wanted to go cycling and so we got the possibility to cycle with Kate and Daniel ( Kate we met at Lake of Kivu). We cycled to the Mt. Bohongo nearby the city. We were pretty surprised how many single tracks are laying in and around Kigali. A paradise for Mountainbiker!! We were riding between small terraced houses, between farmed fields and wild jubilating kids. At the end, we took a delicous fruity smoothie in the city.

In the evening we wanted to see the nightlife of Kigali, so we went with Denis ( Bobs Cousin) to the club Le Must. We`ve had a happy night, were dancing and laughing a lot....
Unfortunatly, Anna had to determine that her passport and credit card were absence. That really haven`t had to be! But we couldn`t change anything, on the next morning it didn`t appear. Consequently our way was taking us to the Police and German Embassy. We believe, therefore we didn`t skip anything. One short moment, the idea came up that we couldn`t get the necessary documents in time. After all, Anna got a short-therm passport to fly out.

On saturday the big wedding was impending. 800 people were invited, relatives can come without invitiation, and therefore they were calculating with 1200 people. They rented a big top which was breathtaking decorated. We`ve never seen that before!!!! A coach took us 2 hours through Kigali to pick up the guests. Thereby we missed indeed the most of the marriage ceremony. After the church wedding, we went into the big top. Traditional dancers were peforming, for hours guests were speaking in kinyarwanda. They were talking mostly about cows again. This time the cows were the present to the pridal couple....we beliefe it must be about 30.

We had to say goodbye on monday. We packed the bikes nicely in boxes and were driving to the airport. We were almost crying. As we were so friendly gathering, Kigali feels like a second home. Lucky us, we were at the airport 3 hours before departure. There were some difficulties, we had to unpack the bikes for controlling, the nicely packing was gone. Sarahs luggage didn`t come with us from Brussels. Sadly, the bikes were damaged too.

We arrived freezing yesterday afternoon at Freiburg. Now, we have to sort over 8000 pictures and find back to everyday life.
The riding time was 115 hours in total where we did 1460 km and more than 24 000 altitude difference. We want to say heartly thank you for your support. Through counting the donations, we have earned with Radeln for Kwizera 5700 Euros of offering for the project. You are great, THANKS!!!!

Sarah & Anna