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Walking Home, Woche 4: Pole, pole

Carola B.
Carola B. schrieb am 04.05.2014

Aktuelle Nachrichten zum Walk findet ihr auch unter http://www.travel-b.de , auf Facebook unter https://www.facebook.com/cbsoundso sowie auf  https://giveit100.com/@cbsoundso/84wkez.


Tag 22, nach Silkerode


Ich hätte Gesa und Nelly um eine weitere Nacht bitten sollen. Das merke ich schon nach wenigen Kilometern. Gesa hatte vorgeschlagen, dass ich der Rhume - einem von Deutschlands kürzesten Flüssen - zu seiner Quelle folge und dann im knapp zehn Kilometer entfernten Silkerode die Nacht verbringe. Gesa und Nelly erhalten ihre wöchentliche Gemüsekiste von dort und waren daher sicher, dass mich der Bioland-Hof von Monika aufnehmen würde.
Ich beginne die Tagesetappe erst nach elf und bin daher schon von Anfang an besorgt, es nicht rechtzeitig zu schaffen. Dazu kommen die Blasen und Schmerzen in beiden Fußballen.
Also ziehe ich die ersten zehn Kilometer bis Gieboldehausen nur mit einer ganz kurzen Pause durch. Einmal dort angekommen, werfe ich meinen Rucksack von mit und reiße mir die Schuhe von den Füssen. Gesa hat mir ein besonders umfangreiches Lunchpakt gepackt: Zu den Stullen gibt es Radischen, Karotten, Schokoladeneier und Datteln. Ich verschlinge die erste Hälfte und hebe mir den Rest für die Rhumequelle auf. Bis dahin sind es weitere zehn Kilometer. Mir fällt auf, dass ich meine Wasserflasche am Morgen nicht aufgefüllt habe. Zum Glück ist sie vom Vortag noch dreiviertel voll. Außerdem werde ich ja bald das Quellwasser - wie schon tags zuvor an der Ducksteinquelle - genießen dürfen.
Es ist fast 16:30 Uhr, als ich endlich an der Quelle ankomme. Sie ist wunderschön. Das Wasser sammelt sich in einem kleinen, natürlichen See, bevor es in den Fluß übergeht. Seine Farbe ist milchig, aber von einem leuchtenden Blauton. Am Rand des Sees laden Bänke zum Verweilen ein.
Nur leider kann ich hier meine Flasche nicht auffüllen.
Dann muss es halt so gehen.
Bis Silkerode sind es knapp zehn Kilometer. Zwei Stunden. Minimum. Ich kann nur hoffen, dass am Bioland-Hof wirklich jemand ist.
Nun fällt das Gehen richtig schwer. Meine Füsse. Und seit den Erlebnissen im Hessischen Wald misstraue ich Google Maps wannimmer ich die grünen Flächen auf meinem kleinen Handydisplay entdecke und der Weg hindurch keinen Namen trägt. Jeder Radfahrer, jedes Auto dem ich begegne, scheint mich auszulachen.
Schließlich finde ich den Hof zur besten Abendbrotzeit. Moni sagt an der Tür ¨Da müssen wir erst die anderen fragen.¨ Und zeigt mir im nächsten Moment mein Gästezimmer. Für zwei Nächte. ¨Ich weiß auch, aber irgendwie wirkst du sehr vertrauenserweckend.¨

2014-04-20 11:15 auf einer größeren Karte anzeigen


Tag 23, in Silkerode
Die Blasen an den Innenseiten der Fersen schmerzen, wenn ich die Beine ausstrecke, und sorgen dafür, dass ich nachts immer wieder aufwache. Keine Spaziergänge heute. Stattdessen schreibe ich ein wenig Tagebuch, lege die Beine hoch und trinke Kaffee.
Ich empfinde das Leben der WG im alten Bauernhaus als sehr entspannt. Jede/r macht ihr oder sein Ding und doch unterstützen sich alle immer wieder gegenseitig. Selbst die Kinder suchen sich eigene Aufgaben (wenn sie nicht gerade Computer spielen).


Tag 24, nach Worbis
Mein Glück hält an: Moni kennt durch ihre Pflegekinder ein Paar aus Worbis, bei dem ich übernachten kann. Das beste: Der Weg nach Worbis ist keine 25 km lang. Pole. Pole. Slowly. Slowly.
Ich gehe bei bestem Wetter von Silkerode nach Zwinge und dann weiter über die Felder des Eichsfelds Richtung Worbis.
Kurz hinter Zwinge hält ein Mann in den 70ern sein Auto neben mir an. ¨Wohin soll es denn gehen?¨
¨Heute nach Worbis.¨
Der Mann nickt und fängt an zu erklären. Ich höre aufmerksam zu. Natürlich wüßte mein GPS das wahrscheinlich auch. Aber vielleicht hat der alte Mann ja ein paar Geheimtipps.
¨...und dann kommen Sie am Sonnenstein vorbei. Da müssen Sie unbedingt hoch. Das muss man schon gesehen haben, wenn man mal hier ist...¨
¨Ja, ich weiß nicht. Ich bin derzeit nicht so gut zu Fuß.¨
¨Ich bin früher hier in der Gegend ganz viel gewandert. Die Frau des ABV [Abschnittsbevollmächtigter bei der DDR-Polizei] und ich, wir sind beinahe jede Woche losgezogen. Dann ist sie ganz plötzlich gestorben. Ich habe noch ein paar Mal alleine eine Tour gemacht. Aber das war einfach nicht mehr dasselbe.¨
Ich kann das nachvollziehen. Für mich ist es schon manchmal allein nicht auszuhalten. Wenn ich dann noch meinen vertrauten Wanderkamerad verloren hätte...
¨Wissen Sie was, ich bringe Sie dahin. Ich muss nach Jüstenberg. Und da bringe ich Sie zum Sonnenstein. Sie müssen dann weiter geradeaus und ich biege ab nach Jüstenberg.¨
Inzwischen denke ich über Mitfahrgelegenheiten nicht einmal mehr kurz nach. Zumal wenn sie so charmant angeboten werden.
Ich steige zu dem Alten in den Wagen und er braust los über die Feldwege. "Manche Menschen haben Angst, wenn ich sie mitnehme. Als ob ich sie ausrauben wollte. Aber Sie scheinen ganz entspannt."
Hinter einer Kurve in einem bewaldeten Stück springt ein Reh über die Straße. ¨Da ist man besser vorsichtig. Die sind immer zu zweit.¨ Mein Fahrer drosselt die Geschwindigkeit und hält Ausschau. ¨Na, dann ist der zweite hier irgendwo im Wald.¨ Weiter geht die wilde Fahrt. Links öffnet sich ein wunderbares Panorama.
¨Das ist Jüstenberg... Und ganz dahinten ist der Harz. ... Naja, den können Sie heute nicht so ganz sehen. Aber wenn man weiß, wo er ist, dann sieht man ihn.¨
Ich weiß es nicht und so bleibt mir der Blick auf den Brocken verschlossen.
Der alte Mann erzählt, dass das ganze Gebiet hier zu DDR-Zeiten zum Grenzstreifen gehörte. Sein Heimatdorf lag in der 5 km-Zone, in der die Bewohner sich zwar relativ frei bewegen konnten, aber alle Besucher einen Passierschein benötigten. Dann gab es aber auch die 500m-Zone. Dazu gehörte zum Beispiel Silkerode, wo ich die vergangenen zwei Nächte verbracht habe. In der 500m-Zone brauchten alle für alles außer den Besuch beim eigenen Nachbarn im Dorf einen Passierschein. Mein Fahrer erzählt, wie er fast dreizig Jahre nicht einmal in seinem eigenen Nachbarort gewesen ist. Doch als die Mauer fiel, sagte er zu seiner Frau: ¨Komm Schatz, heute gehen wir mal schauen, wie es in Silkerode jetzt aussieht.¨
Schließlich erreichen wir die Hauptstraße. Gegenüber von einem steilen Hügel halten wir an.
¨Das ist der Sonnenstein. Hier müssen Sie aussteigen. Sie gehen einfach gerade aus. Ich biege da ab. Aber zuerst müssen Sie auf den Sonnenstein.¨
Wir verabschieden uns. Er wünscht mir eine sichere Reise. Ich erklimme den Sonnenstein und genieße die Aussicht über das Eichsfeld.
Gegen drei bin ich in Worbis. Ich telefoniere mit meinen Gastgebern und vereinbare, dass ich erst einmal zum Bärenpark gehen.
Der Alternative Bärenpark Worbis entstand, um Zirkusbären und solchen aus viel zu kleinen Zoogehegen ein artgerechteres Zuhause zu geben. Es gibt zwei sehr große Freigehege, dass sich die jüngeren Bären zudem mit einem Rudel Wölfe teilen. In einem Streichelzoo können Kinder Schafen, Ziegen, Enten und Hühnern ganz nah sein. Außerdem leben im Park eine große Meerschweinchen-Kolonie, eine Wellensittig-Kolonie, Bienen und Waschbären sowie ein Pfau. Besonders erstaunlich finde ich aber, dass es gelungen ist, ein umfassendes Erlebnis für ganz verschiedene Zielgruppen zu gestalten. Auf großen Schautafeln wird nicht nur über die hier lebenden Tiere, sondern auch über Bedrohungen für deren Lebensraum, artgerechte Haltung und Ideen für das bessere Zusammenleben von Mensch und Wildtier informiert. Ich wusste z.B. bisher nicht, dass Esel eine so große Abneigung gegen Wölfe haben, dass sie in einer Schafsherde für zusätzlichen Schutz vor Wölfen und wilden Hunden sorgen können. Und den ganz kleinen Besuchern bieten verschiedene Spielplätze und Erlebnispfade Abwechslung. Vom Restaurant mit Blick auf Bären und Wölfe und der Eisdiele brauche ich gar nicht erst zu sprechen.
Nach sechs beziehe ich mein Quartier für die Nacht.

2014-04-22 09:12 auf einer größeren Karte anzeigen


Tag 25, nach Mühlhausen
Ich überlege noch beim Frühstück, ob ich für den Abend Mühlhausen oder das Kloster Volkenroda ansteuern soll. Wegen der einfacheren Erreichbarkeit entscheide ich mich ffür Mühlhausen. Zumal ich mehrere Nächte verweilen und den Blog auf den aktuellsten Stand bringen möchte. In der Holzstraße hat ein Enthusiast die Pilgerherberge AntoniQ eingerichtet, in der man wohl als Pilger für 10 Euro pro Nacht ein Bett bekommen kann. Dazu das kostenlose Internet in der Stadtbibliothek. Hier will ich es mir für zwei oder drei Nächte gemütlich machen.
Mühlhausen hat auch den Vorteil, dass ich mich von Worbis aus an den Gleisen entlang ¨hangeln¨ kann bis meine Füße sagen ¨Nimm den Zug!¨
Gedacht, getan.
Es ist eine schöne Strecke. Ich nutze Wanderwege, die mich einmal nicht durch Wälder, sondern an Feldern und kleinen Ortschaften vorbeiführen. In Silberhausen begegnen mir drei Wandersgesellen - Männer an die achtzig mit Stöcken, die mir fröhlich von Helmsdorf her entgegen spazieren. Ich lächele sie an: ¨Ah, ich sehe, drei Wanderkameraden.¨
Sie schlagen sich vor Verzückung auf den Oberschenkel, als ich von meiner Tour berichte. ¨Das gibt es doch nicht!¨ ¨Toll!¨ ¨So was!¨
Nach ein paar Minuten verabschieden wir uns mit besten Wünschen für einander und gehen unseres Weges.
In Zella komme ich kaum in den Ort hinein als mir ein Bus entgegenkommt. ¨Mühlhausen¨ steht auf der Anzeige.
Wenn dir die Götter einen Bus schicken, was tun?
Eine Stunde später sitze ich im AntoniQ auf einer Bank. Die Angestellte erklärt mir mit Bedauern, dass die gesamte Einrichtung bis auf das letzte Bett ausgebucht sei und man mir nicht einmal Platz für das Feldbett anbieten könnte. Eine Tagung. Ich spüre Tränen in mir aufsteigen. Die mischen sich mit ein bisschen Wut. Was für eine Pilgerherberge hält denn nicht wenigstens ein oder zwei Betten für, naja, Pilgerer vor? ¨Es kommen eben nicht so häufig Leute wie Sie vorbei.¨
Wenigstens überreicht sie mir noch einen Zettel mit der Adresse einer privaten Zimmervermietung.
Das Haus der Schumanns liegt genau gegenüber vom Eingang zur Marienkirche. Ein altes Fachwerk, dass sie Ende der Siebziger von der evangelischen Kirche abgekauft und aus eigenen Kräften renoviert haben. Das Zimmer ist geräumig, mit einem Waschbecken, Couchgarnitur, Wasserkocher und Fernseher. 20 Euro pro Nacht inklusive Frühstück. Das ist ok. Als ich sage, dass ich gern zwei Nächte bleiben möchte, sagt Frau Schumann: ¨Wenn Sie zwei Nächte bleiben, kann ich Ihnen mit dem Preis noch ein bisschen entgegen kommen. Sie müssen ja sicherlich auch auf das Geld schauen.¨ Also 35 Euro für zwei Nächte. Fast vier Wochen und noch immer schnürt sich mir bei solchen - vielleicht nur kleinen - Gesten der Hals zu. Menschen...
Ich lege ab, mache mir einen Cappuccino, setze mich für eine Stunde in den kleinen Garten und beobachte Meisen im Vogelhaus auf den Balkon der Schumanns.
Zum Abendessen kehre ich im Subways ein. Chicken Fajita Sandwich für 2,99 Euro.

2014-04-23 09:30 auf einer größeren Karte anzeigen


Tag 26, Mühlhausen
Frau Schumann legt mir zum Frühstück eine Tüte. ¨Alles, was Sie nicht schaffen, nehmen Sie sich mit zum Mittag.¨
Ich tue wie geheißen, hänge noch schnell meine Wäsche in den Garten und erkunde ein wenig mehr die Stadt bevor ich mich in der Stadtbibliothek einfinde.
Die Bibliothek befindet sich in der St. Jacobi Kirche. In das große Kirchenschiff haben drei Etagen voll mit Büchern Einzug gehalten. Und ich liebe es.
Ich komme mit der Arbeit am Blog gut voran. Zwischendurch beiße ich verstohlen von meinem Brötchen ab oder gönne mir ein Schokoladenei aus dem Frühstücksangebto von Frau Schumann.
Dann fällt mir ein, dass in Kassel die Website ja teilweise nicht erreichbar war. Und tatsächlich, als ich den neuen Blogbeitrag veröffentliche, melden sich Leser. ¨Die Seite kann nicht aufgerufen werden.¨
Dafür ist mein Tablet nun gar nicht gut ausgerüstet. Nicht nur schwindet das Akku, ich kann den Fehler auch nur schwer reproduzieren. Ich google nach Lösungen. Mit dem letzten bisschen Akku, dass ich mir noch kurz auf der Toilette aufgefrischt hatte, finde ich eine Lösung, die hoffentlich alle Probleme beseitigt.


Tag 27, nach Gotha
Ich beschließe, heute den Zug zu nehmen. So kann ich mir entspannt Bad Langensalza ansehen und bin am Abend bei Christian, meinem couchsurfing-Gastgeber für die nächsten zwei Nächte.
Das entspannt mich.
Um 11.42 Uhr steige ich in den RB52, bin eine viertel Stunde darauf in der Gartenstadt. Ich betrete die Altstadt von Langensalza von der falschen Seite und wundere mich zunächst, warum hier - immerhin 25 Jahre nach der Wiedervereinigung - noch immer alles so abgewrackt aussieht. Ein paar Straßenecken später wird der Eindruck negiert. In der Tourist-Information lasse ich mir eine Karte geben und laufe innerhalb einer Stunde die wichtigsten Sehenswürdigkeiten (außer den Gärten) ab.
Um 14.01 Uhr geht es weiter nach Gotha. Der RB53 bringt mich in zwanzig Minuten zur Residenzstadt. Christian begrüßt mich, zeigt mir mein Zimmer, überreicht mir einen Schlüssel und verabschiedet sich bis zum Abend.
Ich nutze die Zeit, mir die Altstadt anzusehen und die Tourist-Information aufzusuchen. Ich weiß noch nicht, wie ich am besten den Thüringer Wald überqueren soll. Leider kann man mir nicht helfen.
Zurück in der Wohnung unterhalte ich mich mit Christians Mitbewohnern, Duke und Maha aus Bangladesh. Er studiert International Business in Schmalkalden und nimmt gerade ein Urlaubssemester, sie ist seine Frau und gemeinsam arbeiten sie derzeit in einem Hotel im Wald.
Zum Abendessen gibt es Nudeln mit bayerischem Bier, Schokolade und entspannte Gespräche über alles und nichts mit meinem Gastgeber.

2014-04-25 10:23 auf einer größeren Karte anzeigen


Tag 28, in Gotha
Ich beginne den Ruhetag langsam. Nach dem Mittag werfe ich einen Blick auf das Schloss, will eigentlich hinunter in die Kasematten. Die alte Wehranlage ist aber leider nur für Führungen um 13 und 17 Uhr geöffnet. Dazu bin ich zu spät oder viel zu früh.
Von meinem Zimmer aus kann ich auf einem Hügel einen Turm sehen. Christian lädt mich ein, mit dem Rad dorthin zu fahren.
Nach fünf Minuten fällt mir wieder ein, warum ich nicht gern Rad fahre. Berge. Nach oben. Wir schaffen es trotzdem, erklimmen den Turm trotz meiner Abneigung gegen Höhe und genießen den Blick auf das Land. Über dem Thüringerr Wald türmen sich bedrohliche Wolken auf.
Das lettische Abendessen ist ein Festschmaus: Erbs- und Kartoffelmus mit Pilzen und Zwiebeln, Kräutern, Bier, Wodka mit Granatapfelsaft, saurer Gurke und Schokolade.
Wie sich herausgestellt hat, ist Christian Kletterer und wohnt schon ewig in Gotha. Er sucht mir den besten Weg nach Tambach-Dietharz heraus. Ich bin bereit für den Wald und die Vollendung des ¨e¨.