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Eine Spendenaktion von K. Jasiunaite

Fahrräder für Afrika mit Woldbicyclerelief.org

Beendet

Worum es geht

Ein Fahrrad in Afrika ist die Chance und das Werkzeug, um aus der oft hoffnungslosen Armut auszubrechen.

Es hilft den Schülern zur Schule zu kommen, Krankenpflegern ihre Patienten zu besuchen und den Kleinunternehmern ihre Familien zu ernähren.

Priscahs Traum

Ihr Traum ist es, weiter zur Schule gehen zu können. Sie ist 13 Jahre alt und besucht die sechste Klasse der Chikanda-Grundschule in Mumbwa in der Zentralprovinz von Sambia. Priscah ist die Älteste in einer Familie von sechs Kindern. Um die Bildungsmöglichkeiten nutzen zu können, legt Priscah eine einfache Strecke von acht Kilometern zwischen ihrem Zuhause und ihrer Schule zurück. Als sie noch kein Fahrrad hatte, stand Priscah um 5 Uhr morgens auf, um rechtzeitig zum Unterrichtsbeginn um 7 Uhr in der Schule zu sein. Sie konnte sich aufgrund der vor ihr liegenden Strecke nicht an der morgendlichen Hausarbeit beteiligen. Priscah rannte oft zur Schule, um pünktlich anzukommen, doch die Strecke war lang und beschwerlich und so kam sie oft zu spät zum Unterricht. Der Weg war einfach zu viel für das junge Mädchen. „Ich war oft müde, konnte mich nicht konzentrieren und bin im Unterricht eingeschlafen“, sagte sie. Sie und andere Schüler wurden daraufhin in der Schule für ihre Unpünktlichkeit bestraft und mussten während des Unterrichts Reinigungsarbeiten erledigen. Ihr Lehrer konnte sich nicht leisten, auf sie zu warten, und setzte den Unterricht regulär fort. Das 13-jährige Mädchen geriet dadurch regelmäßig in Panik und blieb bei seinen Schularbeiten hinter den Mitschülern zurück. In den Prüfungen vor den Ferien bewegte sich Priscah gewöhnlich zwischen dem 9. und 13. Platz in einer Klasse von 50 Schülern.
Priscah kann sich glücklich schätzen, denn sie wurde vom Fahrrad-Aufsichtsausschuss ihrer Gemeinde ausgewählt und erhielt im Juli 2010 ein Fahrrad von World Bicycle Relief im Rahmen des Bicycles for Educational Empowerment Program (BEEP). Nachdem sie das Fahrrad bekommen hat, steht Priscah um 6 Uhr morgens auf, kann ihre Hausarbeiten erledigen, frühstücken und bricht dann zur Schule auf. Nach der Schule kann sie dank ihres Fahrrads Wasser holen, das Geschirr abwaschen und lernen. Ihr Vater meint: „Seit sie das Fahrrad hat, hat sich ihre Leistung verbessert. Ich kontrolliere ihre Schularbeiten, sie leistet gute Arbeit und in der letzten Prüfung war Priscah die Drittbeste in ihrer Klasse.“
Priscahs Fahrrad kommt auch ihrer Familie und ihrer Gemeinde zugute
Priscah nimmt auch ihren jüngeren Bruder Prince auf dem Träger ihres Fahrrads mit. Prince ist 11 Jahre alt und geht in die fünfte Klasse derselben Schule. Prince bestätigt, dass ihn seine ältere Schwester oft zur Schule bringt und dass er Priscah auch manchmal auf ihrem Fahrrad zur Schule fährt. Priscah fährt auch sonntags mit ihrem Fahrrad zur Schule. „Ich gehe in die Kirche, weil ich möchte, dass Gott mich noch mehr segnet, als er es schon mit meinem Fahrrad getan hat“, sagt sie.
Auf die Frage, was sie zu dem Sponsor sagen würde, der ihr Fahrrad finanziert hat, schwieg sie eine Zeitlang. Dann sagte sie mit Tränen in den Augen: „Vielen Dank, dass Sie mir ein Fahrrad geschenkt haben.“ Das Mädchen fand keine Worte mehr, um seine Freude und Dankbarkeit für World Bicycle Relief und seine Partner zu beschreiben.
Auch Priscahs Vater ist BEEP dankbar. Er sagte, dass Priscahs Fahrrad immer dann, wenn sie es nicht benutzte, um zur Schule zu fahren, von anderen Familienmitgliedern benutzt wurde, um Zugang zu Gesundheitsfürsorge zu bekommen, bei Freiwilligenarbeit in der Gemeinde zu helfen und ihre Lebensgrundlage zu verbessern. Priscahs Vater hat seinen jüngsten Sohn Cryton mit dem Fahrrad in eine 15 Kilometer entfernte Klinik gebracht, wo seine Malaria-Erkrankung behandelt wurde.
Ihr Vater hat das Fahrrad auch benutzt, um seine Wasserpumpe zu transportieren, die er für den Bau eines Anbaus an die Chikanda-Grundschule gespendet hatte. Er baut Tomaten und Mais an. Derzeit herrscht in Mumbwa ein Überfluss an Tomaten auf dem Markt, weshalb es schwer für ihn ist, seine Erzeugnisse zu einem angemessenen Preis zu verkaufen. Tomaten verderben auf einem ungekühlten Transport sehr schnell, wenn sie nicht rechtzeitig verkauft werden. Dank Priscahs Fahrrad konnte ihr Vater einen 20 Kilometer entfernten Markt finden. „Mit dem Fahrrad konnte ich verschiedene Plätze abfahren und habe endlich einen Markt gefunden, um meine Tomaten zu verkaufen. Ich habe 4,5 Millionen Kwacha (ca. 660 Euro) dafür bekommen“, sagte er.
Mit dem Einkommen aus seinem Tomatengeschäft hat Priscahs Vater den Laden gebaut, in dem er Lebensmittel verkaufen möchte. Er meinte, dass dieser Laden ein wichtiges Standbein für ihn wird und dass er dadurch in der Lage sein wird, seine Familie zu ernähren und die Bildung seiner Kinder zu bezahlen. Er hat sogar noch ein wenig Geld übrig, um einige Waren für seinen Laden zu bestellen und dann dort zu verkaufen.

K. Jasiunaite

K. Jasiunaite hat diese Spendenaktion am 04. Juli 2012 veröffentlicht.

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