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Patienten Dankesbrief

S. Opferkuch
S. Opferkuch schrieb am 02.12.2013

Diagnose Gehirntumor



Ein kleiner Vorfall veränderte unser Leben. Und mit der Zeit
wurde dieser Vorfall ein Teil meines Lebens. Hier meine Geschichte.



Ich erinnere mich noch gut,  es war der 17. März 2009. Ich hatte gerade meine Prüfung
bestanden und wir beschlossen nach Koyna zu fahren für ein Familienpicknick.
Als wir aus Koyna zurückkehrten klagte meine Mutter über Unwohlsein und
Taubheit in ihrer linken Hand seit 2 bis 3 Tagen. Auf Anraten eines
Familienfreundes ( selbst Arzt ) suchten meine Eltern den Neurophysiker Dr.
Rahul Kulkarni im „DMH“ auf. Er riet ihnen ein MRT zu machen. Noch am gleichen
Abend lagen die Ergebnisse vor. In dem Moment als meinem Vater empfohlen wurde
einen Termin bei einem Neurochirurgen zu machen, wusste er, dass etwas nicht in
Ordnung war. Wir mussten tief Luft holen. Nach Aussage des Neurochirurgen Dr.
Jaydev Panchawagh hatte meine Mutter einen recht großen Gehirntumor. Sie
benötigte so schnell wie möglich eine OP. Wir dachten uns, dass sie operiert
werden würde und nach zwei bis drei Tagen wieder nach Hause könnte. Doch ihr
Fall war besonders schwer. Es war ein kritischer Eingriff. Wir erinnern uns
noch heute daran, dass sie nach der OP 15 Stunden schlief wie ein Baby.



Nach 6 Monaten erfolgte erneut ein MRT und ergab dass eine
weitere OP im Oktober erforderlich sein würde. Das war eine Herausforderung für
meine Mutter. Sie war stark genug diesen Schicksalsschlag anzunehmen. Statt das
wir ihr Trost spenden konnten unterstütze sie uns mit ihrem großen Optimismus.
Das schätze ich sehr an ihr! Die zweite Operation war kürzer aber doch
komplizierter. Wir gingen davon aus, dass die Nebenwirkungen gering sein
würden. Zwei Tage nach ihrer Entlassung zeigten sich die jedoch deutliche
Nebenwirkungen. Es waren schreckliche Tage! Als wir ihre eigenartigen
Reaktionen und ihre komische Sprache bemerkten, fuhren wir sofort ins
Krankenhaus zu Dr. Jaydev. Er sagte uns, dass es sich nur um einen
vorübergehenden Gedächtnisschwund handele. Ein ganz normaler postoperativer
Effekt. Und er versicherte uns, dass es in einem Monat wieder gut sein würde.
Was es heißt, das Gedächtnis vorübergehend zu verlieren war für uns alle eine
schreckliche Erfahrung. Wie für einen Schulstudenten,rr  versuchten mein Vater, mein jüngerer
Bruder und Ich ihre Erinnerung zurück zu holen. Wir verbrachten Abende damit,
ihr  ihre Anschrift beizubringen,
Telefonnummern, Namen und Geburtstage unserer Verwandten. Bei anderer
Gelegenheit zeigten wir ihr Fotos von Freunden und Verwandten. Am Ende kam es
genau so, wie der Doktor es vorausgesagt hatte. November 2009 war meine Mutter
wieder gesund. Tägliche Gedächtnisübung, Medikation, Yoga und Gesichtsübungen,
wie vom Doktor empfohlen, halfen der schnelleren Genesung. Sie wurde fit und gesund.
Ich danke meinem Vater, meiner Familie, all meinen Verwandten und Freunden, die
mir zur Seite standen und mich unterstützten, in jeglicher Hinsicht. Last but
not least bin ich Gott dankbar und Dr. Jaydev, die mir meine geliebte
liebevolle starke und zuversichtliche Mutter zurück gegeben hat.  Ich danke ihnen von Herzen.