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Eine Spendenaktion von R. Kellner

Amazonas Chocolate hilft AVICRES e.V.

Beendet

Worum es geht

Ein Erfahrungsbericht von AVICRES - Nov. 2011

Der FUTURO SI Vorstandsvorsitzende Fridhelm Griepentrog hat im November 2011 Brasilien besucht. Er hat zahlreiche Eindrücke von der brasilianischen Partnerorganisation AVICRES aus Nova Iguaçu mitgenommen.

FUTURO SI hat ein Online-Projekt lanciert, um die Landwirtschaftsschule Pequeno Lavrador und eine Gesundheitsstation zu unterstützen. Fridhelm hat drei Fragen zu diesem Projekt beantwortet.

1. Warum benötigen die Kinder und Jugendlichen von Pequeno Lavrador den Heilpflanzengarten?

Unser Partner von der AVICRES betreibt neben vielen Kinderprojekten auch eine Gesundheitsstation in einem Armenviertel. Dort werden über tausend Patienten im Monat behandelt. Diese müssen nur einen kleinen Betrag für die Behandlung bezahlen. Die Schwierigkeit ist aber, immer genügend Medikamente zu bekommen. Und jetzt gibt es die Idee, dass auf dem eigenen Landwirtschaftsgelände mit einer Landwirtschaftsschule auch ein Heilpflanzengarten angelegt wird. Die dort gezüchteten Heilpflanzen sollen in einem Schaugarten in der Gesundheitsstation vorgestellt werden. Die Patienten müssen dort, wie hier ja auch, oft länger warten, haben somit Zeit und können sich über die Heilmethoden und über die Wirkung dieser Heilpflanzen informieren. Und sie können Informationsmaterial mitnehmen und sich zu Hause weiter mit den Heilpflanzen beschäftigen. Das soll vor allem auch dazu führen, dass nicht so viele Medikamente und nicht so viel Chemie zu sich genommen wird. Außerdem gibt es viele Menschen, die von ihren Großeltern oder von ihrer Geschichte viel über Heilpflanzen erfahren haben. Aber dieses Wissen geht leider nach und nach verloren. Auch damit es erhalten bleibt, soll dieses Heilpflanzenprojekt umgesetzt werden. Gleichzeitig sollen die Kinder in der Landwirtschaftsschule natürlich auch lernen, diese Heilpflanzen anzubauen. Sie können so zu Hause in ihren Familien erzählen, dass sie mit diesen Heilpflanzen ihre Gesundheit verbessern und sich auch ein bisschen Geld damit verdienen können, wenn sie diese kultivieren, anbauen und verkaufen.

2. Welche Herausforderungen haben diese Kinder und Jugendlichen?

Die Kinder, die die Landwirtschaftsschule besuchen, gehen auch in eine öffentliche Schule. Diese Schule ist eine Katastrophe, weil sehr oft der Unterricht ausfällt, die Lehrer streiken oder nicht kommen. Häufig werden die Lehrer auch nicht bezahlt, weil der Staat nicht oder zu spät die Gehälter überweist. Die Landwirtschaftschule ist jetzt dafür da, den Kindern Nachhilfeunterricht zu geben, damit diese überhaupt eine Chance haben und nicht ganz schnell auf der Strecke bleiben. Und jeder, der nicht lesen, nicht schreiben und nicht rechnen kann, hat keine Chance in seinem späteren Leben. Das ist bei uns nicht anders.

3. Warum sollte man in dieses Projekt investieren und es weiterempfehlen?

Das Heilpflanzenprojekt wird auch von einer deutschen Organisation betreut, die vor allem bisher in Afrika sehr viel positive Erfahrungen mit dem Anbau und dem Vertrieb von Heilpflanzen gemacht hat. Es ist eine gute Ergänzung zu der klassischen Medizin, so dass nicht alles mit Medikamenten und der „Chemischen Keule“ behandelt wird, da es viele Methoden und Heilmittel gibt, die über Jahrhunderte lang Wirkung gezeigt haben, aber in Vergessenheit geraten. Das ist ein Projekt, was auch hier in den so genannten „zivilisierten Ländern“ sehr interessant ist. Ein Projekt, das wunderbar ist, um auch für uns Erfahrungen zu sammeln. Auch wir können davon lernen.

Deshalb lohnt es sich, in dieses Projekt zu investieren und somit die Menschen aus Nova Iguaçu zu unterstützen. Empfehlen Sie dieses Projekt weiter. Auch eine kleine Hilfe kann viel bewirken.

Wir wünschen Ihnen eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Ihr FUTURO SI Team

R. Kellner

R. Kellner hat diese Spendenaktion am 10. April 2012 veröffentlicht.

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