8 Tipps fürs Winter-Fundraising, die auch jetzt noch Sinn machen!

Daniela Antons
30.11.2022

Es ist gefühlt jedes Jahr gleich: Und plötzlich ist Weihnachten! Kleinere Vereine haben oft keine Kapazitäten für eine monatelang im Voraus geplante Winterkampagne. Sie sind eher agil unterwegs: Über kurze Entscheidungswege wird überlegt, was kurzfristig im Dezember umgesetzt werden kann. Genau für euch sind diese Last-Minute-Tipps – aber natürlich sind sie auch für alle anderen hilfreich:

Wir haben uns gefragt, was die “Low Hanging Fruits” beim Weihnachtsfundraising sind – das sind die Früchte, die man mit wenig Aufwand ernten kann, also ein Mehr an Spenden, für das nur ein relativ geringer Aufwand notwendig ist.

Diese Liste an Tipps ist nicht als To-do-Liste gedacht, die du komplett abarbeiten sollst. Im Gegenteil: Suche dir ein bis zwei Tipps aus und setze sie zusätzlich zu eurer regulären Arbeit im Dezember um. Oder noch besser: Suche dir den Tipp aus, der eure bisherige Planung ergänzt und dazu beiträgt, eure Spendenergebnisse zu verbessern. Und im nächsten Jahr gehst du einen anderen Tipp an.

Das sind unsere Last-Minute-Tipps für den Dezember:

1.     Projektseiten-Check: Mache deutlich, wofür die Spenden genutzt werden und welche Wirkung sie haben

2.     Spenden mit einem Klick: Mache deinen Spender*innen die Online-Spende so einfach wie möglich

3.     Der Newsletter zum Jahresende: ein Muss für jede Organisation

4.     Leitfaden für einen starken Spendenaufruf – inklusive Trick für wirkungsvolle Spendenvorschläge!

5.     Rufe an Tagen zu Spenden auf, an denen viel gespendet wird – und an den Advents-Sonntagen mit 20 % extra

6.     Es ist nicht zu spät: Sprich Unternehmen an!

7.     Spenden statt Geschenke: Hilf deinen Unterstützer*innen bei der Geschenk-Suche!

8.     Danke sagen – das Rezept, um Spender*innen zu binden und zu Multiplikator*innen zu machen

 

1. Spendenseiten-Check: Mache deutlich, wofür die Spenden genutzt werden und welche Wirkung sie haben

Sind Spendenseiten und Projektseite bereit für die spendenreichste Zeit des Jahres? Befragungen der Spender*innen auf unserer Plattform zeigen:

Erfahrungen zeigen zudem, dass Spender*innen dann gern spenden, wenn sie wissen, welche Wirkung ihre Spende hat.

Dieses Wissen kannst du für dich nutzen! Wenn du diese Fragen im Text deiner Projektseite oder Spendenseite beantwortest, dann erhöhst du die Chance, dass Unterstützer*innen, die du erfolgreich auf eure Projektseite gebracht hast, wirklich spenden:

  • Wer seid ihr? Wofür setzt ihr euch ein und seit wann macht ihr euch dafür stark?
  • Warum macht ihr das? Warum ist das wichtig?Was hat euch dazu gebracht?
  • Was habt ihr bereits mit euren Spenden erreicht?
  • Was ist die Wirkung einer Spende? Hier ist es gut, konkrete Spendenbeispiele zu benennen. So macht es zum Beispiel der TierVersuchsGegner Berlin und Brandenburg e.V., der mit Bussen mobile Aufklärung zu Tierversuchen betreibt:

In der Winterzeit lohnt es sich zudem, passend zu Weihnachten spezifische Bedarfe anzulegen. Der Vorteil: So vermittelt ihr tagesaktuelle Dringlichkeit. Zum Beispiel so:

  • Weihnachtsaktion – 50 Sportrucksäcke für 50 Kinder!
  • Weihnachtsessen für Obdachlose
  • Weihnachtsfest für bedürftige Kinder – hilf mit!


Du hättest gern mehr Infos und Unterstützung beim Optimieren deiner Projektseite? Im Online-Kurs “Spenden sammeln mit betterplace.org” findest du unter “3. Bewusstsein für das Problem schaffen” weitere Tipps für eine überzeugende Projektseite.


Nimm dir 10 Minuten Zeit, um dir die Tipps & Best Practices anzusehen!
 

 


 

 

2. Mit einem Klick: Mache deinen Spender*innen die Online-Spende so einfach wie möglich 

Egal ob der Kontaktpunkt mit deiner Zielgruppe auf der Webseite liegt, in einem Brief, in deiner Instagram-Story oder im Newsletter: Stelle unbedingt sicher, dass du immer einen klaren Spendenaufruf integrierst und direkt eine Spendenmöglichkeit, also einen Link zur Spendenseite, anbietest.

Ja, du hast richtig gelesen: Auch wenn du zum Jahresende einen Brief verschickst, stelle den Leser*innen darin einen Link zur digitalen Spendenseite zur Verfügung! Ein QR-Code, der mit einem Klick zur Spendenseite führt, lässt sich einfach mit gängigen QR-Code-Generatoren erzeugen!

Sind die Klickwege lang, springen nämlich viele Unterstützer*innen ab. Das gilt es zu verhindern. Du verlinkst also nicht zur Startseite deiner Webseite, wo sie weiter suchen müssten, um zur Spendenseite zu gelangen, sondern direkt zur Spendenseite, in die das Spendenformular integriert ist.

Mit einem sehr kurzen und prägnanten Text machst du auf der Spendenseite nochmal die Wirkung der Spende klar, um die letzten Zweifel zu nehmen. Dann sehen deine Unterstützer*innen sofort das Spendenformular und können die Spende schnell tätigen.

Idealerweise können die Unterstützer*innen direkt mit ihrer favorisierten Bezahlmöglichkeit von PayPal bis zu SEPA Lastschrift oder Kreditkarte bezahlen, wie dies auch beim betterplace.org-Spendenformular möglich ist. Mache es ihnen so einfach wie möglich! 

 


 

3. Der Newsletter zum Jahresende: ein Muss für jede Organisation


Erzähle euren Unterstützer*innen von eurem Jahr und mache das Ganze mit Bildern zu einem spannenden Jahresbericht. Erzähle, was ihr in diesem Jahr alles geschafft habt,  von euren größten Herausforderungen und Erfolgen. Gibt es vielleicht eine besonders schöne Geschichte, die ihr teilen wollt?

Darauf aufbauend kannst du von euren Plänen berichten: Was habt ihr nächstes Jahr vor und wie kann man euch unterstützen? Wichtig ist, dass du eure Spender*innen mitnimmst und ihnen zeigst, dass eure Arbeit ohne sie nicht möglich ist. 

Achte darauf, einen Bezug zum*zur Spender*in herzustellen. Warum schreibst du gerade ihm*ihr? Einen persönlichen und emotionalen Bezug aufzubauen, gelingt oft durch die direkte Ansprache durch eine ganz konkrete Person. Lasse z. B. Spender*innen & Freiwillige in deinem Newsletter sprechen.

Sehr wichtig ist, dass du eine gute Betreffzeile wählst. Die Betreffzeile ist das, was der*die Leser*in als Erstes sieht. Sie entscheidet darüber, ob er*sie deine E-Mail öffnet. Mache ein kreatives Brainstorming, lasse den Ideen freien Lauf und notiere schnell circa 20 Vorschläge. Suche dir dann die besten zwei aus. Solche Betreffzeilen funktionieren im Allgemeinen gut:


Du willst vor der spendenreichsten Zeit des Jahres nochmal deine Newsletter-Skills auf den neuesten Stand bringen? Dann schau in den Online-Kurs “Spendensammeln mit E-Mails” mit Anne Isakowitsch rein! Sie ist langjährige Campaignerin und erfahrene Fundraiserin bei Sum of Us und WeMove.


Frische in nur 30 Minuten dein Wissen über starke Spenden-E-Mails auf!
 

 


 

4. Leitfaden für einen starken Spendenaufruf – inklusive Trick für wirkungsvolle Spendenvorschläge!

  1. Mache zunächst deutlich, was der Anlass deiner Bitte ist. Gibt es ein konkretes Ziel oder vielleicht einen Notfall? Je höher die Aktualität und Dringlichkeit ist, desto besser.
  2. Nutze Fotos und Geschichten, um einen emotionalen Bezug zum*zur Leser*in aufzubauen. 
  3. Ob du eine E-Mail schreibst oder einen Social Media Post: Sei knapp und bringe die Sache auf den Punkt.
  4. Sei zudem präzise! Fordere die Leser*innen genau zu einer Sache auf: zu Spenden. Gibst du ihnen mehrere Alternativen, fangen sie an zu überlegen, ob sie dies oder jenes machen. Das überfordert und das Risiko ist größer, dass sie am Ende nichts machen.
  5. Sprich immer ein*e Leser*in persönlich an. Spenden-E-Mails sollten den Adressaten oder die Adressatin direkt ansprechen. Nutze auch in sozialen Medien für den Spendenaufruf die Einzahl: Spende jetzt! (Nicht: Spendet jetzt!).
  6. Sei transparent! Wie viel Geld wird wofür benötigt? Was genau muss von dem Geld bezahlt werden?
  7. Wichtig ist zudem, dass du stets verdeutlichst, was durch die eine Spende erreicht werden kann. So vermittelst du das wichtige Gefühl, tatsächlich einen Unterschied machen zu können. Konkrete Infos helfen hieri mehr als die großen Zahlen. “Mit 50 Euro kannst du einem Menschen in der Kälte eine Winterjacke schenken“ vermittelt die Wirkung wesentlich konkreter als „Ihre Spende hilft den 5000 Obdachlosen in Berlin”. Zudem macht es die Spender*innen zum Teil der Geschichte.

Und hier noch ein wirkungsvoller Bonus-Kniff: Nutze die Psychologie der Spendenvorschläge für dich!

Ein kleines Detail, das einen großen Effekt haben kann: Bitten wir einen Menschen um eine Spende von 10 Euro, dann spendet er*sie zumeist 10 oder vielleicht 20 Euro. Bitten wir dieselbe Person aber um eine Spende von 30 Euro, dann würde ein und dieselbe Person oft auch die 30 Euro spenden. Diesen Effekt kann man sich zunutze machen, indem man in Spendenformularen einen bestimmten Spendenbetrag bereits vorab einträgt. Aber wie kann man einen individuellen Spendenvorschlag voreinstellen? Das geht auf betterplace.org ganz einfach:
 
Du nimmst den Link des Spendenformulars deiner Projektseite (das ist der Link, auf den du weitergeleitet wirst, wenn du auf deiner Projektseite auf den Spendenbutton klickst). Dann hängst du
 
?donation_amount=25
oder
?donation_amount=55
 
an den Link dran. Die Zahl hinter dem = steht für den Spendenbetrag, den du vorschlagen willst.
 
Hier ein Beispiel vom TierVersuchsGegner Berlin und Brandenburg e.V. Der Verein organisiert Aufklärungsbusse gegen Tierversuche und benutzt genau diesen Kniff des angepassten Spendenvorschlags. Statt einfach aufzurufen “Spende jetzt, damit wir die Busse finanzieren können!” nutzt der Verein konkrete Spendenvorschläge: “Mit 27 € finanzierst du einen Bus für zwei Tage”. Hinter diesen Text legen sie folgenden Link:
 
https://www.betterplace.org/de/donate/platform/projects/101649?donation_amount=27
 
Geben wir den Link im Browser ein, dann sehen wir die 27 Euro als Spendenvorschlag voreingestellt:

Den Trick benutzt der Verein auf der Projektseite, indem sie verschiedene Spendenvorschläge machen und gleich sagen, was mit der Spende finanziert wird: 
 
“Damit die Busse weiter durch Berlin fahren können, benötigen wir deine Unterstützung: 

Klick mal auf die Links! Die Beträge sind im Spendenformular jeweils voreingestellt. So kann man den Unterstützer*innen konkrete Spendenvorschläge bereits im Newsletter oder im Text auf der Projektseite nahe bringen – und landen auf der Spendenseite mit genau dem Betrag, auf den sie angeklickt haben. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie diesen Betrag spenden und nicht weniger!
 
Falls du aus deinen Daten weißt, wie hoch die letzte Spende des*der Unterstützer*in war, kannst du sogar genau den Betrag im Spenden-Newsletter hinterlegen, der dem Spenden-Niveau der jeweiligen Person entspricht. Probier diesen Trick gleich im Winter-Fundraising aus!

 


 

5. Rufe an Tagen zu Spenden auf, an denen viel gespendet wird – und an den Advents-Sonntagen mit 20 % extra! 


Hast du dich mal gefragt, wann im Dezember die meisten Spenden fließen? Auf betterplace.org spenden die meisten Menschen nicht an den Weihnachtstagen, sondern an Tagen davor und danach:

Nutze diese Information für euch und rufe über Social Media und andere Kanäle nicht nur zum 24.12. zu Spenden auf! Nutze z. B. die für deinen Verein passenden Aktionstage im Dezember:

03.12.     Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung
05.12. Internationaler Tag des Ehrenamts
10.12. Internationaler Tag der Menschenrechte
18.12. Internationaler Tag der Migrant*innen
20.12. Internationaler Tag der menschlichen Solidarität

Zeige euren Follower*innen, warum es sich lohnt, gerade euch mit ihrer Spende zum Jahresende unterstützen. Plane eure weihnachtlichen Spendenaufrufe gezielt. Damit du nicht am Wochenende oder nach dem Feierabend vor Facebook hängen musst, kannst du Posts bereits vorher planen und einstellen.

Auch zu den Adventssonntagen solltest du auf jeden Fall zu Spenden aufrufen, denn auch dieses Jahr gibt es wieder unser Adventskranz-Matching! Gerade in diesem Jahr ist es uns ein Anliegen, gelebte Menschlichkeit zu verstärken. Auf jede Projektspende auf betterplace.org bis maximal 200 Euro legen wir deshalb an den Adventssonntagen nochmal 20 % drauf.


Damit euer Projekt davon profitieren kann, haben wir eine Grafik erstellt, die du einfach auf euren Social-Media-Kanälen oder im Newsletter nutzen kannst, um eure Unterstützer*innen zu den Adventssonntagen zum Spenden aufzurufen.


Jetzt Grafik herunterladen, damit eure Unterstützer*innen die 20 % extra nicht verpassen
 

 


 

6. Es ist nicht zu spät: Sprich Unternehmen an! 


Oft kommen auch Personalverantwortliche und CSR-Beauftragte erst Anfang Dezember dazu, sich Gedanken zu ihrer Weihnachtsfeier und dem Weihnachtsgeschenk für ihre Mitarbeitenden zu machen. (CSR steht für “Corporate Social Responsibility” bzw. auf Deutsch “Unternehmensverantwortung”) Unternehmen haben heutzutage ein Interesse daran zu zeigen, dass sie gesellschaftlich eine positive Wirkung haben. Stelle ihnen euren Verein vor, eure Wirkung und was ihr im nächsten Jahr erreichen wollt. Zeige, wofür ihr das Geld nutzen wollt, und schlage ihnen eine kostenlose Mitarbeiter*innen-Spendenaktion für eure Organisation vor! 

Der Vorteil für das Unternehmen: Eine Spendenaktion mit den Mitarbeiter*innen zu starten, kann ein tolles weihnachtliches Teamevent sein. Als Weihnachtsgeschenk können sie alle eingehenden Spenden verdoppeln – eine schöne Alternative zum klassischen Rotwein & Kekse. Zudem schaffen sie etwas gemeinsam, können ihre Werte und Visionen auf besondere Weise demonstrieren und schaffen ein tolles Weihnachtserlebnis.

Ihr denkt, solche Unternehmensspenden gehen nur an große Vereine? Diese Spendenaktion hat Gore (u. a. Hersteller von Gore-Tex-Bekleidung und Schuhen) für ein Hospiz in München gestartet:
 

Du siehst also: Auch deine Organisation kann potentiell von einem Unternehmen unterstützt werden.  Nun mal ganz konkret: Wen kannst du ansprechen?
​​Schaue nach Unternehmen,

  • die sich im direkten Umkreis eurer Organisation befinden. Große Weltmarktführer in ihrem Bereich sind oft mittelständische Unternehmen, die von außen recht unscheinbar wirken. Informiere dich, was es in eurer Nähe gibt!
  • die eine Zielgruppe ansprechen, die ihr auch unter euren Unterstützer*innen habt. Für Unternehmen sind eure Unterstützer*innen potenzielle Neukund*innen! . Für Unternehmen aus der Gesundheitsbranche kann es zum Beispiel interessant sein, ein Hospiz zu unterstützen.
  • die einen CSR-Bericht veröffentlichen und jedes Jahr über ihre gesellschaftliche und ökologische Wirkung informieren. 

Das sind tolle Aktionen vom VfL Bochum 1848 und Capgemini. Beide starten jedes Jahr zu Weihnachten Spendenaktionen auf auf betterplace.org:

 

 


Du willst deiner Ansprechperson im Unternehmen weitere Infos an die Hand geben? Wir haben eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für sie – und wer weiß, vielleicht ist das der Start ins Unternehmensfundraising und der Beginn einer jahrelangen Förderpartnerschaft mit dem Unternehmen!
 

Jetzt Schritt-für-Schritt-Anleitung für Unternehmen ansehen
 

 


 

7. Spenden statt Geschenke: Hilf deinen Unterstützer*innen bei der Geschenk-Suche!


Statt dem zwanzigsten Paar Socken für den Vater und dem zehnten Buch für die Schwester – warum nicht eine Spende verschenken? Noch spannender wird diese Möglichkeit, wenn die allgemeine Spende zu einer ganz konkreten Sache wird: beispielsweise zu einer Rettungsweste für die Rettung einer geflüchteten Person im zentralen Mittelmeer. Gestaltet entsprechende Spendenurkunden und bietet sie euren Spender*innen als Geschenkalternative an!

Auf betterplace.org erhalten Spender*innen solche Geschenkurkunden unkompliziert zu jeder Spende. In jeder Bestätigungsmail gibt es eine Spendenurkunde zum Verschenken. Diese können eure Unterstützer*innen ausdrucken und einen persönlichen Gruß darauf schreiben. 

 


 

8. Danke sagen – das Rezept, um Spender*innen zu binden und zu Multiplikator*innen zu machen 


Bevor die Weihnachtsspenden eingehen, überprüft nochmal eure automatisierten E-Mails und eure Vorlagen zum Dankesagen! Auf betterplace.org kannst du diese im Administrationsbereich deiner Projektseite unter dem Menüpunkt “Dankesbotschaften” überarbeiten. Denn jede eingegangene Spende ist eure einmalige Gelegenheit, Spender*innen zu binden und sie zu Multiplikator*innen zu machen! Hier eine kleine Checkliste:

  • Berichte in der Dankesnachricht noch einmal, was ihr erreicht habt, z. B. wie viele Menschen ihr unterstützen konntet. Mache die Wirkung in persönlicher Weise deutlich, z. B. mit dem Zitat eines Menschen, den ihr unterstützt habt, oder von einem Vereinsmitglied.
  • Erinnere deine Spender*innen daran, dass ihr eure Ziele nur umsetzen könnt, wenn viele spenden und bitte sie um einen Post in ihren Social-Media-Kanälen. Darin können sie kurz sagen, warum sie für euch gespendet haben und direkt den Link zu eurer Winterspendenseite verlinken.
  • Schaffe ein Verbundenheits- und Wir-Gefühl, z. B. mit einem “Wir sind so stolz auf das, was wir zusammen geschafft haben!”. Mache die Spender*innen zum Teil eurer Erfolgsgeschichte!
  • Integriere ein Bild oder ein Video mit einer persönlichen Dankesbotschaft. Von Mensch zu Mensch und Angesicht zu Angesicht funktioniert (Ver-)Bindung immer noch am besten! Einfach die Kamera vom Smartphone nutzen und los. Das muss nicht professionell, aber kann gern individuell sein, z.B. für Groß-, Dauer- und Mehrfachspender*innen.
  • Persönlich: Der Absender sollte eine konkrete Person sein, zum Beispiel der Name der Fundraiserin oder eines Vorstandsmitglieds.
  • Zeige Emotion – werde als Mensch sichtbar! Das ist z.B. mit Ausrufen wie “Ihr seid der Wahnsinn!” möglich, wenn ein großes Spendenziel erreicht wurde, oder auch durch Emojis im Text.
  • Weite deinen Dank zur Einladung aus! Lade den*die Spender*in z. B. zum anstehenden Neujahrsempfang deiner Organisation ein, bitte sie*ihn, die Informationen zur Arbeit deiner Organisation auch in ihrem*seinem Freundeskreis zu teilen. Du kannst sie auch einladen, sich auch ehrenamtlich für dein Projekt zu engagieren. Ziel sollte es sein, dass Spender*innen dir auf deine Dankesnachricht antworten. Damit baust du eine Beziehung zu ihnen auf – und kannst sie später vielleicht auch noch ein weiteres Mal um eine Spende bitten. Deshalb ist es auch wichtig, auf das Feedback zu deiner Nachricht zu hören: Gibt es positive Rückmeldung oder Kritik? Entsprechend kannst du deine nächste Dankesnachricht anpassen.

 
Bei größeren Spenden lohnt es sich, die Spender*innen direkt und persönlich mit einer individuellen Nachricht zu kontaktieren. Das ist auf betterplace.org innerhalb von 21 Tagen nach Eingang der Spende möglich. Sprich sie*ihn mit Namen an, nimm Bezug auf die Spendenhöhe und betone noch einmal, was diese Spende ermöglicht! Jeden Montag erhältst du von betterplace.org eine Übersicht mit allen Spenden, die in der letzten Woche eingegangen sind. So siehst du direkt, wem du individuell Danke sagen willst! Alle weiteren Infos, wie du eure Spender*innen über betterplace.org kontaktieren kannst, findest du hier.

Jetzt bist du gut gerüstet für den Endspurt zum Jahresende. Wir wünschen dir viel Erfolg dabei!​​​​​​
 

 


* Bedingungen:
Für jeden Adventssonntag (27.11., 4.12., 11.12., 18.12.) stehen max. 15.000 € für das Matching zur Verfügung. Es werden ausschließlich Einzelspenden auf Projekte auf betterplace.org mit 20 % gematcht. Ausgeschlossen sind demnach Dauerspenden, Spenden über externe Spendenformulare, auf Partnerplattformen und Spenden auf Spendenaktionen. Alle Spenden bis einschließlich 200 € werden mit 20 % verstärkt. Bei Spenden über 200 € werden pauschal 40 € gematcht. Der Matchingbetrag wird 14 Tage nach Ende der Aktion an die jeweiligen Projekte ausgeschüttet.