
Diakonie Düsseldorf
wird verwaltet von Tina D.
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Über uns
WIR LEBEN NÄCHSTENLIEBE. WIR GESTALTEN ZUKUNFT.
Für Kinder und Familien. Für arme, psychisch kranke, behinderte und wohnungslose Menschen. Und für alte Menschen, die Hilfe brauchen, sind wir in Düsseldorf da. Wir sehen die Nöte der Menschen in unserer Stadt. Wir helfen ihnen, fördern ihre Stärken und ihre Eigeninitiative. Damit sie ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen können.
Viele Ehrenamtliche unterstützen uns dabei. Gemeinsam treten wir für das Soziale in unserer Stadt ein. So leben wir Nächstenliebe und gestalten Zukunft.
Als evangelischer Gemeindedienst und Wohlfahrtsverband stehen wir in Düsseldorf in einer langen Tradition. Seit 1916 finden wir tatkräftige christliche Antworten auf soziale Fragen und Missstände. Wir setzen auf die Nachhaltigkeit unserer Arbeit und entwickeln das, was wir den Menschen anbieten, stets weiter.
Letzte Projektneuigkeit
Heraus aus der Gewalt
Maria ist eine Kämpferin. Doch ihr Weg ist hart.
Die junge Frau hat mit ihrem Mann 4 Kinder zwischen 11 und 3 Jahren. Wegen massiver Partnerschaftsgewalt des Mannes gegen Maria kam die Familie zu uns in die Beratungsstelle Familien mit Gewalterfahrung. Es war nicht das erste Mal, dass der Mann gewalttätig auffiel, aber das erste Mal, dass Maria die Polizei rief. Sie hatte deutlich Angst um ihr Leben in dieser Situation. Er wurde 6 Monate der Wohnung verwiesen. Einige Kinder bekamen die Gewalttat mit und sind eingeschüchtert. Gleichzeitig lieben sie ihren Vater und baten ihre Mutter, den Vater wieder in die Wohnung zu lassen. Dies ist nun nach Ablauf der 6 Monate geschehen. Die Situation ist schwierig.
Marias Mann sei egozentrisch und brause schnell aggressiv auf. Zudem sei er Analphabet. Er arbeite etwas, aber das Einkommen reiche nicht aus. Außerdem behalte er das meiste Geld für sich. Sie sei abhängig von ihm.
Der Weg mit unserer Hilfe
Beide nehmen nun Hilfe an. Maria versucht in der begleitenden Psychotherapie stärker zu werden gegenüber ihrem Mann, und eigene Bedürfnisse besser zu spüren und zu benennen. In dem Zusammenhang bemerkte sie, dass es ihr guttut, auch räumlichen Abstand zu ihm nehmen zu können. Sie schläft nachts auf dem Sofa und nicht neben ihrem Mann im Bett.
Sie stellt sich etwas stärker auf. Sie möchte für sich und ihre Kinder als starke Mutter da sein.
Das Wichtigste: Sie will ihre Kinder und sich vor weiteren Übergriffen ihres Mannes schützen. Aber Trennung sei noch keine Option. In unserer Beratung zeigt sie sich gestärkt: Bei einer erneuten Gewaltandrohung oder -tat will sie die Polizei holen. Sie bemerkte, wie es sie schmerzt zu sehen, dass die Kinder so wenig haben – sowohl Kleidung wie Spielsachen. Und sie bemerkte, wie es ihr guttut, bei Stress ein eigenes Bett zu haben. Unabhängig über eine bestimmte Summe Geld zu verfügen, helfe ihr, sich abzugrenzen. Sie wolle jetzt ein eigenes Konto einrichten.
Sie beschrieb vier Dinge, die sie sich für ihre Kinder und sich wünscht
Kannst du dir vorstellen, Maria zu helfen?
Sportkleidung und Sportschuhe für 3 Kinder: je 80,00 = 240,00 Schuhe für alle 4 Kinder je 60,00 = 240,00 Spielzeug für Innen und Außen, gesamt = 150,00 Schlafsofa einfach neu - oder gebraucht = 400,00

