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Gäste auf vier Pfoten: ASB-Besuchshundedienst Ingolstadt

A project from ASB München/Oberbayern e.V.
in ingoldstadt, Germany

Der ASB-Besuchshundedienst Ingolstadt unterstützt Kinder, Senioren und Menschen mit Behinderungen/Einschränkungen. Unsere ehrenamtlichen Hundeführer/innen mit ihren Hunden besuchen soziale Einrichtungen und bringen Freude und Wohlbefinden.

Irene Schwitter Hunsicker
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About this project

Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen des ASB-Besuchshundedienstes Ingolstadt besuchen regelmäßig Senioren- und Behinderteneinrichtungen, Hospize sowie Schulen und Kitas. Unsere ausgebildeten Teams bringen älteren und beeinträchtigten Menschen Abwechslung, Freude und Wohlbefinden in den Alltag. Durch sie werden die Besuchten angeregt, aktiv zu werden, zu kommunizieren und sich zu bewegen. Die bedingungslose Zuwendung der Tiere und das Streicheln bringen Entspannung und Ruhe. Dabei treten in sich zurückgezogene Menschen oftmals wieder mit ihrer Umwelt in Kontakt. 
 
Als Lernpartner in Schulen motivieren unsere Hunde Kinder beim Lernen, helfen ihnen sich besser zu konzentrieren und Spannungen abzubauen. Unsere „Zuhörhunde“ liegen ruhig neben einem laut vorlesenden Kind. Sie lachen nicht aus und kritisieren nicht. So bekommen auch unsichere und ungeübte Leser Sicherheit und Vertrauen in ihre Fähigkeiten und werden zum Üben angeregt. 
 
In weiteren Projekten wird Kindern der richtige Umgang mit Hunden nähergebracht. So können Ängste abgebaut und richtige Verhaltensweisen bei Hundebegegnungen aufgebaut werden. 
 
Die Ausbildung unserer Teams zwischen Führer und Hund dauert circa 9 bis 12 Monate und umfasst zahlreiche Themen, wie Erste Hilfe an Mensch und Hund, Aufbau und Gestaltung von Besuchshundestunden, Kynologie, Krankheitsbilder bei Senioren, Hygiene, Tisch- und Bettarbeit mit Senioren, Gehen am Rollstuhl und Rollator, Beziehungsarbeit zwischen Hundeführer und Hund uvm. 
 
Wir absolvieren circa 100 Besuche im Jahr. 
 
Es sind bewegende Momente, wenn ein Mensch, der tagelang nicht mehr auf seine Umwelt reagiert, plötzlich mit dem Hund zu sprechen beginnt oder mit einem Lächeln im Gesicht vorsichtig beginnt, den Hund zu streicheln. Wenn beim Hundebesuch die Anwesenden miteinander sprechen und Erinnerungen austauschen und dabei eine fröhliche Runde entsteht, weg von Gedanken an Gebrechen und Krankheiten, ist schon viel erreicht. 
 
Wenn ein Kind, das, aus welchem Grund auch immer, das Lesen bisher verweigert hat, dem „Zuhörhund“ mühselig einen kurzen Satz vorliest und dann sagt: „Dem Willy würde ich öfter vorlesen“, sind das Augenblicke, in dem einem das Herz aufgeht. 
 
Diese Erlebnisse motivieren uns und zeigen, dass die investierte Zeit so wertvoll ist. Auch den Hunden machen ihre spielerischen Einsätze sehr viel Spaß. Wird die Besuchshundetasche gepackt, wedeln sie bereits erwartungsfroh mit der Rute und freuen sich, dass es bald losgeht. 

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