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Hilferuf aus dem Zentrum ÜBERLEBEN - ohne Schnelltests keine Therapie!

A project from Zentrum ÜBERLEBEN gGmbH
in Berlin, Germany

Nur mit Schnelltests können wir die Therapie für Überlebende von Folter und traumatisierte Geflüchtete in unserem Zentrum ÜBERLEBEN fortführen. Die Kosten hierfür stellen uns vor enorme finanzielle Herausforderungen. Deshalb brauchen wir eure Hilfe!

Lena Lindner
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About this project

Sieben Monate und eine Welle später stehen wir erneut vor der Herausforderung: Ohne Schnelltests ist keine Therapie möglich, doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? 3000€ Schnelltestkosten pro Monat können wir nicht alleine stemmen. Wir brauchen eure Hilfe, um die Schließung unseres Zentrums zu verhindern!

Die Verbreitung des Coronavirus in Deutschland nimmt in den letzten Wochen beängstigende Züge an. Die Inzidenz klettert täglich auf neue unglaubliche Höchstwerte. Und dennoch wollen wir die Angebote für traumatisierte Geflüchtete nicht schließen, um ihnen nicht den oftmals letzten Sicherheitsanker im Alltag zu nehmen. 

Deshalb bleibt uns nur, unser Team aus Behandler:innen, Sozialarbeiter:innen und Sprachmittler:innen und unsere Patient:innen und Klient:innen zusätzlich zu den Impfungen möglichst oft zu testen. Nur so können wir etwaige Ansteckungen schnellstmöglich erkennen und Infektionsketten durchbrechen. Nur so kommen wir alle möglichst sicher durch diese vierte Welle. 

Doch der dadurch enorm gestiegene Bedarf an Schnelltests schrumpft unsere Vorräte schneller als wir jemals gedacht hätten. Derzeit verbrauchen wir monatlich Schnelltests im Wert von ca. 3000€. Und eine Kostenerstattung für Schnelltests in Gesundheitsinstitutionen ist immer noch nicht möglich. Deshalb müssen wir erneut um eure tatkräftige Unterstützung bitten. 
 
Bitte helft uns mit einer Geld- oder Sachspende. Egal ob es fünf oder fünfzig Euro sind, jede Spende macht einen Unterschied!
Und auch wenn ihr Kontakte zu Firmen habt, die Tests übrighaben oder sogar selbst herstellen, meldet euch gern bei uns. Wir brauchen dringend eure Hilfe, damit wir gut über diesen Winter kommen! 
 
Zudem möchten wir euch bitten, diese Spendenaktion zu teilen, denn unsere Reichweite ist begrenzt. Schreibt gern ein paar persönliche Worte dazu und erklärt eurem Umfeld, wie ernst unsere Lage ist! 
 


Warum die Aufrechterhaltung unserer Angebote so wichtig ist:
Im vergangenen Jahr haben wir versucht, den Betrieb zur Sicherheit aller einzuschränken und andere Konzepte auszuprobieren. Diese Distanz führte bei unseren Patient:innen jedoch zu einer deutlichen Verschlechterung der Symptome. Das Leben ist stark eingeschränkt, Ängste nunmehr allgegenwärtig.
Eine Abwärtsspirale, die wir unter allen Umständen durchbrechen mussten. Deswegen haben wir uns entschieden, die Behandlungen vor Ort wieder zu intensivieren und ein adäquates Angebot in diesen schweren Zeiten anzubieten. Um solch ein Vorhaben mit dem aktuellen Infektionsgeschehen zu vereinbaren, werden alle in unserem Zentrum mindestens zweimal pro Woche getestet. Gleichzeitig kommen natürlich auch FPP2-Masken zum Einsatz. Das hebt nicht alle Risiken auf, aber es minimiert sie stark. Und schon bald bemerkte unser Team, wie sich die Dynamik wandelte und wir etwas mehr zur alten Form zurückkehren konnten.