Ein Waisendorf auf dem Weg in die Eigenständigkeit

An aid project by “Upendo Children's Village e.V.” (M. Fretter) in Ukunda, Kenya

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M. Fretter (Project Manager)

M. Fretter
Im UPENDO Children’s Village finden derzeit 35 bedürftige Kinder, im Alter von 2 – 17 Jahren, ein sicheres Zuhause, liebevolle Betreuung, medizinische Versorgung, und eine schulische bzw. berufliche Ausbildung. Gemeinsam mit den Mitarbeitern bilden sie eine Dorfgemeinschaft.

Unser Ziel ist es das Dorf so weit wie möglich unabhängig zu machen von externer Nahrungsmittel-, Energie-, Wasser- und medizinischer Versorgung und langfristig auch von Spenden. Dies wollen wir erreichen indem wir moderne, aber dennoch angepasste Technologien und Bauweisen einsetzen und den Kindern im Alltag vermitteln. Erste Schritte in diese Richtung haben wir von Beginn an mit unseren kenianischen Partnern vollzogen. Seit 2 Jahren betreiben wir eine eigene Tischlerei, welche den Eigenbedarf an Möbeln anfertigt, und zudem außerhalb des Waisendorfes Geld für den Unterhalt erwirtschaftet und den älteren Kindern einen Einblick in die Berufswelt bietet.

Weitere Projekte zur Unterhaltssicherung sind die solare Warmwasseranlage, eine Schneiderei, eine Bäckerei und eine Milchkuh.

Der gemeinnützige, unterstützende Verein UCV e.V. hat den Bau des Waisendorfes seit 2006 maßgeblich auch mit Spenden deutscher Baufirmen und Ingenieurbüros finanziert und ist vom Finanzamt wegen Förderung der Entwicklungshilfe in Afrika als besonders förderungsfähig anerkannt. Kenianische Betreibergesellschaft ist die Upendo Village Trust Foundation.

Seit der Eröffnung 2007 sind zu dem Gemeinschaftshaus, zwei Kinderhäusern, einem Pförtnerhaus und einem Angestelltenwohngebäude, neben den o. g. Projekten noch eine Feuerlöschanlage und ein Mädchenwohnhaus dazugekommen.

Was wollen wir für die Zukunft?

Wir wollen den Dorfcharakter weiter ausbauen. Von den derzeit ca. 15 Mitarbeiten leben 5 auf dem Gelände. 2012 soll das Jungenwohnhaus, für die „größeren“ Jungen und männliche Mitarbeiter fertig gestellt werden. Um Landwirtschaft betreiben zu können wollen wir das Nachbargrundstück kaufen und dort neben Gemüse und Mais auch Jatropha anbauen um Biodiesel zu gewinnen.
Ein weiterer Brunnen soll die Wasserversorgung für die Landwirtschaft gewährleisten. Zur Energiegewinnung wollen wir neben dem Einsatz von Photovoltaik auch eine Biogasanlage bauen. Den Dünger dafür können die bereits vorhandenen Kühe stellen. Dies würde die netzunabhängige Energieversorgung gewährleisten. Eine Idee zur Ausnutzung der Energiespitzen ist eine Maismühle anzuschaffen, welche dann zum Einsatz kommen könnte, und den Mais aus dem Eigenanbau oder von Bauern aus der Umgebung mahlen kann. Dies wäre ein weiterer Beitrag zur Unterhaltssicherung und Arbeitsplatzgewinnung.
Das letzte größere Bauprojekt ist das Health Care Center. Neben einer Multifunktionshalle, die für Konferenzen und kulturelle Anlässe gedacht ist, sollen hier zwei gut ausgestattete Untersuchungszimmer uns Labore eingerichtet werden. Diese könnten von lokal ansässigen Ärzten zur Versorgung der bedürftigen Bevölkerung in der Umgebung und der Dorfbewohner genutzt werden.

More information:

Location: Ukunda, Kenya

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  • Die Schneiderei im Gemeinschaftshaus.

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  • Im Vordergrund die Tischkreissäge in der Tischlerei. Im Hintergrund ist eine der eigens angefertigten Kinderboxen zu sehen - jedes Kind bekommt einen solchen Hocker mit abschließbarem Fach für private Habseligkeiten.

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  • Unsere dorfeigene Tischlerei.

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  • Dorah, die Managerin des Dorfes, mit Joel und Michelle.

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  • Harriet.

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  • Der Löschwassertank.

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  • Die Feuerlöschanlage im Dorf.

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  • Selbsthergestellte Steine.

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  • Eine unserer Maschinen zur Selbstherstellung von Mauerziegeln und Hohlblocksteinen.

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  • Joel beim Routine-Check.

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  • Dachbau II

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  • Dachbau (2007) nach traditioneller kenianischer Bauweise bietet große Vorteile fürs Raumklima.

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  • Bauphase in 2006, noch vor der Eröffnung.

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  • Der kleine Joel auf seinem Bett.

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  • Der Brotofen für Eigenbedarf und Verkauf.

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  • Die Dorfmütter beim Backen.

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  • Der Wassertank.

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  • Festus, einer der Tischler.

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  • Unser Haupthaus/Gemeinschaftshaus mit großem Saal, Küche, Dorfbüro, Toiletten, Schneiderei, Computer-Raum, Wäscherei.

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  • Die Jungs posen.

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  • Spielende Kinder auf dem Dorfplatz.

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  • Die solare Warmwasseranlage.

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  • Lagergebäude mit solare Warmwasseranlage auf dem Dach

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  • Miriam.

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  • Der kleine Nelson Kibaki ist das Ein-Mann-Empfangskomittee des Dorfes. Er ist immer fröhlich und fragt einen Löcher in den Bauch.

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