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Warme Kleidung und Wolldecken für Geflüchtete in Afghanistan

A project from Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
in Kabul, Afghanistan

Helfe uns, Kinder und Familien vor schwerer Krankheit und dem Kältetod zu bewahren und unterstütze die Winterhilfe der Johanniter in Afghanistan.

Carina Stelter
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Über 1,3 Millionen Menschen sind innerhalb Afghanistans wegen Gewalt und tiefer Armut auf der Flucht. Jetzt wartet auf sie der harte afghanische Winter. Die Zustände in den provisorischen Flüchtlingssiedlungen rund um Kabul sind katastrophal - und in keinster Weise auf den eisigen Winter im Land ausgerichtet. Die Familien hausen auf engstem Raum in notdürftig errichteten Lehmhütten, oft ohne schützendes Dach, viele sogar nur in löchrigen Zelten. Eine Wasserversorgung existiert nicht. Die Folgen für die Menschen sind verheerend: gefährliche Krankheiten wie Malaria oder Typhus grassieren, ein Großteil der Kinder ist mangelernährt.

Der Wintereinbruch ist lebensbedrohlich!

Schon seit vielen Jahren helfen die Johanniter in diesen Siedlungen, um vor allem die Gesundheitsversorgung und den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu verbessern. Im Winter, bei Nachttemperaturen bis minus 20 Grad Celsius, spitzt sich die Situation regelmäßig zu. Die Dächer der Behausungen halten dem Schnee kaum stand und den Menschen fehlt es an warmer Kleidung, Decken und sonstiger Grundversorgung. "In unserem Viertel sterben jedes Jahr mindestens 25 Kinder an den Folgen des Winters", erzählte uns der Vorsteher einer der Siedlungen.

Daher benötigen die Johanniter Spenden, um auch in diesem Jahr Winter-Nothilfe in Afghanistan leisten zu können. Oft braucht es nicht viel, um Leben zu retten: Winterdecken und warme Kleidung schützen vor Erfrierungen und schweren Erkältungen. Besonders dringend müssen mangelernährte Kinder aufgepäppelt, Babys geimpft und junge Mütter medizinisch versorgt werden.

Hier findet ihr weitere Informationen zu unserem Hilfsprojekt: