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Puppets&Stories - Ein Kunstprojekt mit Kindern vom Rande unserer Welt

Einer Siedlung am Rande unserer Welt. Wir machen den Raum auf und die Kinder spielen Puppentheater, proben und laden zum Fest ein. Das Leben der Kinder wird sichtbar. Wir interessieren und vermitteln durch Kunst!

Julia L. from 17heroes e.V.Write a message

Ein Dorf ohne Infrastruktur am Rande unserer Welt. Unsere Nachbarn. Große Armut und großer Reichtum. Ein Dorf voller Kinder. Die Eltern arbeiten für ein paar Euro am Tag in Deutschland. Nachbarn und Verwandte übernehmen die Versorgung der Kinder. Die Eltern sind monatelang unterwegs als Wanderarbeiter, Erntehelfer und Tagelöhner ohne Rechte.

Wie erleben das die Kinder? Wie stellen sie sich ihre eigene Zukunft vor? Können sie sich vorstellen einen Beruf zu lernen? Das ist gar nicht so einfach, wenn man kein Vorbild hat und niemanden, der einen Beruf für nötig hält.

Die Familien leben isoliert und werden vollkommen ausgegrenzt. Auch hier tut eine Öffnung gut und das Theater ist dafür das direkteste und großzügigste Mittel. Zumal die kleine und poetische Form des Puppentheaters, dass überall erscheinen kann. Es bewegt immer und immer ganz direkt. 
Theater ist das richtige Mittel um einen Dialog zu beginnen. 

Wir machen den Raum auf und bauen ein Puppentheater und legen los mit spielen und erzählen. Wer weiss, wohin das führt und wer weiss wohin uns die Kinder führen und wir die Kinder. Die Proben sind die Aufführungen und die Aufführung ist ein Fest. Wir machen alles selbst aus vor Ort gefundenem Material. Das Theater und die Puppen und denken, das Stück schreibt sich von selbst. Von einer/m der auszog im Lycee des Lises die Blume der Weisheit zu erforschen, z.B. und wie er/sie dafür alle Täler durchschritt, die Ausgrenzung, Armut, Hunger und Krankheit hiessen, und wie sie/er zurückkehrten um der Großmutter die Füsse mit der Zaubersalbe aus der Blume der Weisheit zu heilen, die in zu vielen Tälern zerschnitten waren...

Seit 15 Jahren dokumentiert der Fotograf Martin Rosswog das Leben der Familien in Vurpăr, einem kleinen Dorf in Rumänien. Unterstützt von der SK Stiftung Kultur in Köln reist er auch in diesem Jahr wieder nach Vurpăr und sein besonderes Anliegen ist diesmal die Situation der Kinder. Nur wenige gehen in die Schule und die Idee eine Ausbildung zu machen, oder einen Beruf zu erlernen, ist so gut wie undenkbar. So bleibt alles wie es immer war: man arbeitet als Handlanger oder Tagelöhner ohne Rechte. Um ganz vorsichtig eine andere Perspektive einzubringen, wird es bei diesem Besuch die Theaterarbeit mit den Kindern geben. 

Mit dem Theaterprojekt wollen wir diese Barriere verringern und die Bewohner für einander interessieren und den Roma-Kindern ein Gefühl für ihre Identität und die Schönheit ihres Lebens geben. Wir machen sie sichtbar mit den Mitteln der Kunst. Und wir feiern ein Fest, dem niemand wiederstehen kann. Zauberei und Magie!

Wir brauchen eure Unterstützung! Wir brauchen euch an unserer Seite.

Mehr über das Projekt gibt es hier zu sehen

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