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SCHUTZHAUS - Wohnen in Sicherheit

Im Rahmen der Arbeit im Schutzhaus zählen verschiedene Standards und Sicherheitsaspekte.

E. Schönheit from KARO e.V.Write a message

Katja muss das Zimmer im Schutzhaus wechseln.  Sie kann in der Wohnung mit dem großen Fenster nicht schlafen. Zu viel Angst hat sie, dass jemand einsteigt oder sie sehen könnte. Ihr Zuhälter, Angehöriger der russischen Mafia, wird jeden Euro zählen, den sie „ausfällt“. Denn die hübsche Ukrainerin musst non stop anschaffen gehen und mindestens 1000,00€ pro Tag verdienen.
Die Frauen, Kinder und Jugendlichen, welche im Haus untergebracht werden, sind teilweise schwer traumatisiert. Einige von ihnen werden immer noch von ihren Zuhältern gesucht. Manche Frauen können das Schutzhaus deswegen nicht verlassen.
Gewalt, Erniedrigung, sexuelle Ausbeutung und Vernachlässigung prägten ihr Leben. Einige von ihnen wurden wie Ware transferiert und mussten unter teilweise sklavenähnlichen Bedingungen in der Prostitution arbeiten. Sie sollen bei uns das Gefühl haben, endlich in Sicherheit zu sein und Geborgenheit erfahren. 
Vor allem ihre Kinder sollen spüren, dass sie nun-manchmal zum ersten Mal im Leben- im Mittelpunkt stehen. Und  Zeit und Raum haben, ohne Angst zu spielen und ihre Bedürfnisse auszudrücken.
Um dieses sichere Grundgefühl herzustellen, sind funktionsfähig eingerichtete Zimmer und eine kindgerechten Ausstattung notwendig. Dazu gehören beispielsweise Kinderstühle, Tische, Kinderbetten, Babytragen, Kücheneinrichtung und Babyphones.
Doch auch spezielle Schließsysteme, die garantieren, dass die Fenster nur gekippt werden können, sind notwendig. Damit sind die Kleinsten geschützt sind, wenn sie herumklettern.

Wir verfügen über 20 Plätze in kleinen Wohnungen oder Pensionszimmern.