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Mentoringprojekt Neukölln

A project from Bürgerstiftung Neukölln
in Berlin, Germany

Das Mentoringprojekt der Bürgerstiftung Neukölln bringt Neuköllner Sekundarschüler*innen mit ehrenamtlichen Mentor*innen zusammen. Die Mentorings helfen den Jugendlichen, das Potenzial zu entdecken, das in ihnen steckt.

Simone Rajilic
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About this project

Im Mentoringprojekt der Bürgerstiftung Neukölln geht es um mehr Bildungsgerechtigkeit für jugendliche Schüler*innen an Neuköllner "Brennpunktschulen". Durch eine 1:1-Begleitung in der Übergangsphase von Schule zu Beruf (9. und 10. Klasse) erfahren die Jugendlichen Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung, der beruflichen Orientierung sowie bei allen Fragen und Sorgen rund um die aufregende Zeit des Erwachsenwerdens. 

Wir setzen uns gemeinsam dafür ein, die Chancen von Neuköllner Schüler*innen auf einen erfolgreichen Bildungsabschluss und den Start in ein selbsbestimmtes Leben zu erhöhen. Hierbei begleitet und gefördert zu werden, gibt den Jugendlichen Vertrauen in sich selbst und in ihre Möglichkeiten ihr Umfeld aktiv zu gestalten. Neuköllner Jugendliche haben trotz vielfältiger Potentiale häufig weniger Chancen auf einen erfolgreichen Schulabschluss als Schüler*innen aus anderen Berliner Bezirken. Viele von ihnen leben in bildungsunerfahrenen Familien oder sozial schwierigen Verhältnissen. Ihr Umfeld kann ihnen oft nicht die Unterstützung geben, die sie in diesem so entscheidenden Lebensabschnitt brauchen.

Im Rahmen eines Mentorings ist ein Treffen pro Woche über mindestens eine Stunde vorgesehen. Diese Zeit soll dazu dienen, etwas zu unternehmen, gemeinsam zu lernen, Fragen oder Probleme zu besprechen oder dem/der Mentee zuzuhören, zu trösten oder zu ermutigen. Die gemeinsam verbrachte Zeit stärkt die Persönlichkeitsbildung des Mentees, indem unter anderem soziale Kompetenzen eingeübt, Berufsorientierungen gegeben, Hilfe zur Selbsthilfe ermöglicht oder Erfahrungen und Wissen weitergegeben werden.

Auch die Mentor*innen erleben das Mentoring als Gewinn. Die Begleitung eines Mentee und die Beobachtung seiner/ihrer Entwicklung erfüllt viele unserer Ehrenamtlichen mit Zufriedenheit und lässt sie die unmittelbare Sinnhaftigkeit ihres Engagements erleben. Auch der Einblick in andere Lebensrealitäten und der damit verbundene interkulturelle Lernprozess zählen zu den positiven Seiten des Projekts. Alle Mentor*innen stehen in engem Austausch mit der Projektleitung und werden zu monatlichen Treffen eingeladen, in denen ein gemeinsamer Austausch in der Gruppe stattfinden kann.

Gegenseitiger Respekt und Wertschätzung bilden die Basis unserer 1:1 Metorings.