Change the world with your donation

Please update your browser

Together with you we want to make the world a better place, for that we need a web browser that supports current web technology. Unfortunately, your browser is rather old and can't display betterplace.org properly.

It's easy to update: Please visit browsehappy.com and choose one of the modern browsers that are showcased there.

Best from Berlin, your betterplace.org-Team

Closed Ebola-Nothilfe: 44-Betten-Isolierstation und Schutzausrüstung

Ebola ist eine ansteckende Infektionskrankheit. Das Ebola-Virus breitet sich aus in: Guinea, Sierra Leone, Liberia, Nigeria und Senegal. Man braucht Spenden für Schutzkleidung, Isolierstationen, Medikamente, Nahrung, um die Epidemie einzudämmen.

M. Gotzen from Deutsches Medikamentenhilfswerk action medeor e.V.Write a message

Ebola hat sich in Westafrika rasant ausgebreitet. Nun scheint sich die Lage, langsam zu entspannen.

„Die Hilfsmaßnahmen greifen“, berichtet Margret Gieraths-Nimene. Sie leitet die von action medeor aufgebaute Isolierstation in Monrovia und seit 30 Jahren die „German Liberian Clinic“, kurz Gerlib Klinik. „Die größte Freude für uns ist, wenn ein Patient als geheilt gelassen wird.“

action medeor reagierte auf die ersten Hilferufe aus Westafrika sofort und schickte große Hilfslieferungen mit Schutzmaterial und Medikamenten an ihre Partner. Mit finanzieller Unterstützung der Else Kröner-Fresenius-Stiftung baute action medeor eine Isoliereinheit mit 44 Betten in Monrovia auf. Dort werden seit Oktober Ebola-Fälle medizinisch versorgt. „Das gibt den Menschen Vertrauen, sich medizinisch zu behandeln zu lassen“, berichtet Gieraths-Nimene. „Viele kranke Menschen hatten sich aus Angst vor Ansteckung nicht getraut, eine Krankenstation aufzusuchen.“

Margret Gieraths-Nimene selbst hat eine schwere Zeit hinter sich. „Monrovia wirkte bis vor kurzem wie eine Geisterstadt, es waren kaum Menschen auf den Straßen und die Stimmung war erdrückend. Es gab kein Schutzmaterial für das medizinische Personal, keine Krankenwagen und keine Leichenwagen. Inzwischen sind viele Hilfsorganisationen im Land und die Menschen schöpfen Hoffnung“, sagt die 63-Jährige. Nachdem ein Mitarbeiter an Ebola gestorben war, musste die Gerlib Klinik geschlossen werden. Sie und einige Mitarbeiter waren anschließend drei Wochen unter Quarantäne. „Nur weil wir von action medeor mit Schutzanzügen, Handschuhen, Schürzen und Schutzbrillen und außerdem mit Medikamenten versorgt worden sind, konnten wir die Klinik wieder eröffnen und die medizinische Versorgung wieder aufnehmen “, so Gieraths-Nimene. „Und seit Oktober können wir nun auch Ebola-Fälle in der Isoliereinheit versorgen.“

action medeor hat bereits eine weitere große Medikamentensendung und Schutzmaterial zusammen mit Liberia e.V. mit einem Warenwert von fast 56.000 Euro und einem Gewicht von 7,6 Tonnen für die Gerlib Klinik auf den Weg gebracht. „Wir warten auf die Hilfssendung. Denn wir brauchen dringend Medikamente gegen Malaria, Durchfall und Atemwegserkrankungen“, so Margret Gieraths-Nimene. Enthalten sind aber auch Schutzanzüge, Schutzbrillen, Hauben und Schürzen. „Die Gefahr, sich mit Ebola anzustecken, ist noch lange nicht gebannt. Wir befürchten, dass sich Ebola in den ländlichen Regionen weiter ausbreitet.“ Daher sind wir weiterhin dringend auf Spenden angewiesen!