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Bericht aus dem Libanon: „Sie mussten alles zurücklassen.“

Marlene Mück
Marlene Mück wrote on 01-04-2026

Nayla El-Khoury, Landeskoordinatorin für den Libanon bei Malteser International, berichtet in einer Videobotschaft (auf Englisch) direkt aus einer der Notunterkünfte im Land, in der wir Familien versorgen, die ihr Zuhause wegen des Kriegs verlassen mussten. Sie berichtet: 

„Ich bin in der Ghosta-Schule im Libanongebirge zu Besuch in einer Notunterkunft, in der viele Familien untergekommen sind, die vor dem Krieg hier im Libanon von zu Hause fliehen und einen sicheren Zufluchtsort finden mussten. 

Die Familien hier konnten so gut wie nichts von zu Hause mitnehmen. Sie mussten alles zurücklassen. Sie haben uns erzählt, dass sie sich dabei noch gar nicht von den letzten Kriegshandlungen erholt hatten. Jetzt wurden sie schon wieder vertrieben und finden sich erneut in Notunterkünften wieder. Sie haben Angst, sie wissen nicht, was sie erwartet, was als nächstes passieren wird. 

Gemeinsam mit dem libanesischen Malteserorden unterstützt Malteser International diese vertriebenen Familien. Wir stehen an ihrer Seite, verteilen Essen und stellen sicher, dass ihre Grundbedürfnisse in diesen schwierigen Zeiten gedeckt sind. 

Wir wissen nicht, was passiert oder als nächstes passieren wird. Alle haben Angst und alle machen sich Sorgen. Wir hoffen, dass bessere und friedlichere Tage kommen werden und dass diese Familien bald nach Hause zurückkehren und dort sicher sein können.“


Wir versorgen im Libanon nicht nur vetriebene Familien mit dem Wichtigsten, sondern verteilen auch Spielzeug an Kinder, damit sie sich zumindest für einen Moment vom Krieg ablenken können. Bild: OML/Malteser International


Nayla El-Koury, Landesdirektorin Libanon, Malteser International. Bild: Malteser International

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