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Aktuelles zum neuen Beratungszentrum zu Fragen von SRHR und Familienplanung

B. Breuckmann
B. Breuckmann wrote on 08-12-2024

Chimwemwe Nangwale, Leiter des Iponga-Gesundheitszentrums, bestätigt, dass Pamoza eine große Hilfe bei der Erbringung von Dienstleistungen im Bereich Sexual and Reproductive Health and Rights ist; er betont aber auch die Notwendigkeit eines privaten Raums, in dem Jugendliche diese ohne Angst vor Stigmatisierung in Anspruch nehmen können.

Mit dem vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) seit Ende 2023 geförderten Projekt Pamoza One Stop (POS) Zentrum wird ein solcher geschützter Raum geschaffen, in dem junge Menschen in einem vertraulichen Umfeld Zugang zu jugendfreundlichen Gesundheitsdiensten (Youth Friendly Health Services ) und Informationen im Bereich von SRHR haben werden. 

Inzwischen konnte trotz anfänglicher Schwierigkeiten, bedingt durch schwere Überschwemmungen in diesem Frühjahr, durch die die Zufahrt zur Baustelle unpassierbar geworden war, der Bau des POS-Zentrums in großen Teilen fertig gestellt werden.

Wir erwarten daher, dass die Eröffnung des POS-Zentrums wie geplant im 2. Quartal 2025 stattfinden kann.

Auch im Rahmen dieses Projektes führen wir seit Anfang dieses Jahres gezielte Aktivitäten zur Bewusstseinsbildung und Öffentlichkeitsarbeit durch. Mit diesen Veranstaltungen soll insbesondere auch schon frühzeitig, also noch vor Eröffnung des POS-Zentrums, auf dessen Leistungsangebot hingewiesen werden.  

Zum anderen soll die Gemeinschaft über die einzelnen Dienstleistungen informiert und angeregt werden, diese nach Eröffnung des POS-Zentrums zu nutzen.

Leider liegt die Inflation in Malawi immer noch bei über 30 %, wobei sich insbesondere Lebensmittel und Treibstoff überproportional verteuert haben. Diese hohe Inflation ist der Hauptgrund, dass auch die Kosten für die Umsetzung unserer Projekte deutlich gestiegen sind.

Zwar haben wir seitens des BMZ eine Aufstockung unseres Projektbudgets für das POS-Zentrum bewilligt bekommen. Einen Eigenanteil von 25 % müssen wir aber selber tragen, ebenso die gestiegenen Kosten für unser Familienplanungsprogramm.

Deshalb sind wir auch in Zukunft auf Eure Hilfe und Eure Spenden angewiesen.




Bitte unterstützt unsere Projekte in Malawi auch weiterhin mit Euren Spenden. Jede Spende hilft.