Wir haben 1.878,88 € Spendengelder erhalten
Nur ein geringer Anteil von Frauen kann die Flucht aus der Gewaltsituation planen und vorbereiten. Die Mehrheit der Frauen verlässt die Wohnung, um sich in Sicherheit zu bringen, ohne persönliche Kleidung, Ausweispapiere oder Medikamente mitnehmen zu können. Die Neubeschaffung lebensnotwendiger Dinge kann allein durch den Bezug von Sozialleistungen nicht abgedeckt werden. Für die ersten Wege zu den Behörden werden zudem Gelder für Tagesfahrkarten oder auch in Notfällen ein Taxi benötigt. In der Notaufnahme sollen diese mittellosen Frauen im Bedarfsfall mit einer finanziellen Hilfe durch das Frauenhaus unterstützt werden.
Des Weiteren haben wir Frauen, die aus den EU-Ländern kommen, aber keinen Anspruch auf Leistungen haben. Oft verlieren diese Frauen ihren Job, da der Gewalttäter auch nicht davor zurückschreckt, die Frauen bei der Arbeit aufzusuchen. Dieses bedeutet für die Frauen eine hohe Verschuldung durch die weiter bestehende Krankenversicherung. Um eine zusätzliche Verschuldung abzuwenden, würden wir diese Frauen weiterhin gerne unterstützen.
