Wir haben 497,25 € Spendengelder erhalten
Wir blicken sehr dankbar auf eine tolle zweite Auflage des Heartlight Festivals zurück.
Am Tag vor dem Festival konnten wir gemeinsam mit einem Künstler eine Schulhofaktion initiieren, um gezielt Schülerinnen und Schüler aus einer Schule in unmittelbarer Nachbarschaft der Festivallocation einzuladen. Die Festival-Vorbereitungen, welche bereits am Abend zuvor begannen (Aufbau der Ton- und Lichttechnik, diverse Vorbereitungen an der Bar, im Backstage, etc.), konnten geordnet abgeschlossen werden. Unser Festival startete daher am 26.10. pünktlich mit dem erste Künstler (Noah Tendai – Latin/Gospel-Rap). Anschließend traten Destinyday (Modern Rock), SOFYKA (Pop) und Normal ist Anders (Rock) auf. Einzig die Aftershowparty mit einem DJ mussten wir frühzeitig beenden, da dieser technische Probleme mit seinem Equipment hatte. Der Ausfall hat glücklicherweise keinen großen Stimmungsabfall verursacht, wie man vielleicht vermuten könnte. Der Headliner "Normal ist Anders" hat einen sehr guten Auftritt präsentiert, weshalb der Abend mit ihrem letzten Song einen guten Abschluss gefunden hat.
Die Besucherzahl blieb leider etwas unter unseren Erwartungen. Wir hatten mit ca. 350 Besuchern gerechnet, jedoch haben nur ca. 200 Personen das Festival besucht. Nichtsdestotrotz haben wir die Stimmung während des ganzen Abends als sehr positiv, ausgelassen und gesegnet empfunden. Das haben uns auch viele ehrenamtliche Mitarbeitende gespiegelt. Eine große Freude war die Anzahl an ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die auch in diesem Jahr das Festival erst möglich gemacht haben. Mit ca. 50 ehrenamtlichen und überwiegend jungen Menschen, die in den unterschiedlichen Bereichen mitgearbeitet haben, können wir in Punkto Beteiligung & Ehrenamt einen Erfolg verzeichnen. Auch ist es uns in diesem Jahr gelungen, Jugendliche aus der offenen Arbeit, welche sonst „nur“ das Jugendzentrum besuchen, als Mitarbeitende zu gewinnen. Es kam dadurch nicht nur zu einer Begegnung von Jugendlichen aus verschiedenen Milieus, sondern auch von Christen und Nichtchristen – eines unserer Ziele, denn unser Anliegen war es von Anfang an, Jugendliche aus nichtchristlichen Kontexten einzuladen, einzubinden und dadurch Begegnungsräume zu schaffen. Außerdem konnten wir in diesem Jahr einige neue Teams etablieren - so gab es bspw. in diesem Jahr ein großes Social-Media Team, welches das Projekt im Vorfeld, am Abend selbst und im Nachgang medial begleitet hat. Außerdem haben wir erstmalig gemeinsam mit Jugendlichen das Line-Up und das Booking des Festivals geplant. Die anderen Bereiche und Teams des Festivals (Einlass, Ordner, Bar, Backstage, Technik, Catering, Media, etc.), welche ebenfalls zu einem Großteil von ehrenamtlichen jungen Menschen ausgefüllt wurden, verliefen größtenteils reibungslos. Wir konnten somit Mitarbeitende noch breiter an dem Projekt teilhaben lassen. Die Bands und Künstler wurden überwiegend sehr gut vom Publikum aufgenommen. Uns ist es gelungen, einen jugendkulturellen Beitrag zu leisten und junge Menschen, sowohl als Besucher wie auch als Mitarbeitende, an diesem jugendkulturellen/musikalischen Projekt teilhaben zu lassen.
