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Kiezmobil

Bei diesem Projekt handelt es sich um ein mobiles Spiel-und Sportmobil, welches auf öffentliche Plätzen zur Belebung und Beruhigung auffährt.Profitieren tun Kinder, Jugendliche und Nachbarn.

E. Schmiljun from Haus der Begegnung M3 e.V.Write a message

Jeder Bezirk hatte Anfang der 90er Jahre ein Sport- und Spielmobil für jeden Bezirk. Auf Grund der Einsparungen besitzen nur noch wenige berliner Bezirke ein solches Sport- und Spielmobil. Seit mehreren Jahren versucht sich das Kiezmobil über Mittel aus dem lokalen Aktionsplan sowie dem Quartiersmanagement Mehrower Allee zu finanzieren. Eine dauerhafte Finanzierung wurde durch den Bezirk bisher nicht ermöglicht.
Während Straßensozialarbeit vor allem gezielt Gruppen aufsucht, sucht das Kiezmobil gezielt öffentliche Plätze in Marzahn-Hellersdorf auf, wo eine Beruhigung oder/und Belebung notwendig ist. Durch offene Spiel- und Sportangebote werden Kinder und Jugendliche erreicht. Über das Spielen entsteht der Erstkontakt und es entwickelt sich eine Beziehung. Die Mitarbeiter_innen bieten Präventionsangebote an und vermitteln an weitere Institutionen für Beratung oder weitere Fragen. Das Kiezmobil stellt dadurch zumeist eine erste Anlaufstelle im Sozialraum dar. Durch das Kiezmobil erreicht das Kiezmobil 30 Kinder und Jugendliche pro Auffahrt. Zusätzlich kommen auch viele Eltern dazu, welche neugierig auf das Projekt sind, sich beteiligen wollen oder aber auch selbst Fragen mitbringen.
Die Mitarbeiter_innen sind Ansprechpartner_innen vor Ort und sind für die Bewohner_innen mit einem offenen Ohr zur Stelle. Das Mobil lädt durch die Auffahrt im öffentlichen Raum schneller zu einem Erstkontakt ein, als es möglicherweise eine Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit schafft. Durch niedrigschwellige Angebote für die Bewohner_innen konnte ein stabiles Vertrauen aufgebaut werden und die "Kiezmobiler" als erste Anlaufstelle wahrgenommen werden.
Momentan arbeiten vier junge Menschen aus dem Kiez mit einem hohen ehrenamtlichen Engagement für dieses Projekt.

Bei dem Kiezmobil handelt es sich um einen VW T4 (Jahrgang 2000), welcher nicht mehr der Neuste ist. Durch soziale Fördermittel lassen sich KFZ-Kosten sowie Benzin nicht finanzieren. Damit das Auto weiterhin dem Projekt treue Dienste erweisen kann, benötigen wir Ihre Unterstützung.