Eine schöne Nachricht und eine traurige Geschichte
Liebe Freunde!
Heute beginne ich mit einer fröhlichen Nachricht. Gestern sind 3 meine Katzen in ihr neues zu Hause umgezogen!!!
Solnyscko verbrachte im TH etwas mehr als 3 Jahre, Susi 2 Jahre und Waska kam zu mir als ein kleines Katerchen und ist hier auch aufgewachsen, alle 4 Jahre seines Lebens kannte er nur TH.
Meistens bleiben die Tiere hier ihr Leben lang, weil es nicht so viele Anfragen gibt. und auch wenn es Anfragen gibt, bedeutet das lange nicht, dass Menschen wirklich vertrauenswürdig sind und ein Tier wirklich halten können. Aber diesmal hatten diese drei Glück! Ich kenne ihre neue Mama seit Jahren. Sie hatte Katzen, die eine nach der anderen an Krebs gestorben sind. Sie hat sich um sie gekümmert, hat alles für sie gemacht... Aber schlussendlih blieb sie allein. Nach einer Zeit der Trauer wollte sie neue Katzen nehmen. Weil ihre Eltern jede Woche meine Tiere besuchen und ihnen Leckerlis bringen, suchte sie ihre neuen Fellchen bei mir und hat diese drei ausgesucht.
Hier sind die Katzen an ihrem letzten Abend im TH, schon halb im Schlaf. Sie wissen noch nicht, was sie morgen erwartet. 
und dann wurden sie nach Hause gebracht!
Susi hat das sofort kapiert und freute sich enorm.


Solnyschko und Waska brauchten mehr Zeit, aber allmählich begriffen auch sie ihr Glück. 



meine Helfer sind ein bisschen traurig. Solnyschko war der Lieblingskater meiner Helferin Ljudmila, die jeden Tag kommt, um im Katzenraum zu putzen. Und Nikolaj hatte Susi sehr lieb. Aber ich zeige ihnen diese Fotos. Hoffentlich verstehen sie, dass es den Katzen dort besser geht, als bei uns.
Leider steht das Leben nicht still. Und jeden Tag kommen immer neue Anfragen, dass ich ein Tier aufnehme. Und darum stelle ich euch meinen Neuzugang vor:
Mischa Toy-Terrier, 18 Jahre alt!!! Hier sind wir mit ihm ins TH unterwegs. Mischas Geschichte ist echt traurig.
Er wurde als Haustier, als Freund für eine Frau mit Down-Syndrom gekauft. Sie liebte ihr Fellnäschen sehr, trug ihn immer auf den Armen... Ihre Mutter sorgte für die beiden. Das daurete 18 Jahre. Ein ziemlich gutes Hundeleben... Aber als dieses Leben schon dem Ende nahe kam, geschah ein Unglück: Die Mutter der kranen Frau ist gestorben. Und die Frau konnte sich selbst nicht versorgen. Sie wurde von ihrer älteren Schwester aufgenommen. Aber die Schwester wollte den kleinen Mischa nicht nehmen! Einge Tage sass Mischa einfach allein in der leeren Wohnung eingesperrt. Dann wurde er vermittelt... Nach einigen Tagen musste er weg, weil der alte blinde Hund mit der Toilette Probleme hatte. Dann wurde er in eine Familie genommen, wo erwartet wurde, dass er mit Kindern spielt. Aber Opa Mischa kann nicht mehr spielen. Er hat Niereninsuffizienz, Gastritis, Probleme mit Leber... Und wieder muste er weg...
wenn man winzig klein, alt, blind und krank ist, fühlt man all den Stress noch stärker.
Schlussendlich habe ich ihn zu mir genommen.
Ja, er hat viele Probleme. Aber hier hat er sein warmes Plätzchen zum Schlafen, trockene Windeln für die Toilette und ein bisschen Futter Gastrointestinal, weil er nach anderen Futterarten Erbrechen bekommt.
So sind unsere Neuigkeiten. Dabei leben bei uns weiterhin 132 Hunde und jetzt nur 35 Katzen, 3 Ziegeböcke und ein Kaninchen. Sie müssen jeden Tag versorgt werden, brauchen Heizung in den Räumen, manchmal auch Futter, weil es nicht immer genug Essensreste gibt und einige, wie Mischa Speziellfutter brauchen... einige brauchen auch tierärztliche Behandlung... Darum sind wir wie immer auf eure Hilfe angewiesen für die wir sehr dankbar sind...
