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Suses OP-Rechnung: 5.040,75 Euro

Tierheimleitung
Tierheimleitung wrote on 07-01-2026

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, wir möchten heute mit euch noch die vollständige Rechnung von Suses Ohrpolyp-Operation und der Nachbehandlung teilen; so könnt ihr sehen, wo die gesammelten Spendengelder hingehen.

Wir haben die Rechnung der Tierklinik unten angefügt. Wie schon an Neujahr erwähnt, liegt der Betrag leider sehr deutlich über den 2.800 Euro, die wir hier auf Betterplace als Bedarf angegeben haben; dies liegt vor allem an den schweren Komplikationen nach der Operation, die einen längeren Klinikaufenthalt bedeuteten, da um Suses Leben gekämpft wurde.
Wir haben dazu keinen neuen Bedarf angelegt, da auch auf anderen Kanälen noch einige Spenden für Suse zusammengekommen sind und die Differenz noch einige hundert Euro betrug. Es ist eine massive Erleichterung, dass dieser große Posten durch euch, durch Menschen, die Anteil genommen haben und beschlossen haben, zu helfen, aufgefangen werden konnte. Danke!

Wir berichten nicht über jedes Tier in Not (dafür sind es zu viele), aber höhere, vierstellige OP-Kosten sind für uns regelmäßig eine massive, existentielle Herausforderung. An jede dieser Summen ist ein Leben geknüpft, das nur uns hat auf dieser Welt.

Doch allein die monatlichen Tierarztkosten für die reine Grundversorgung unserer Katzen (tierärztliche Allgemeinuntersuchung, Impfung, Kastration, das ein oder andere Blutbild, eine Röntgenuntersuchung,...) liegen bei über 10.000 Euro, die irgendwie gestemmt werden müssen. Notdienstbehandlungen, größere Operationen, aufwendigere Diagnostik, Medikamente usw. sind in dieser Summe überhaupt noch nicht berücksichtigt.

Es soll kein Geheimnis sein, dass wir diese Gelder ohne Aktionen wie diese, regelmäßige Spenden und eure Unterstützung nicht aufbringen könnten.
Die Entscheidung, den tiefliegenden Polyp zu entfernen und Suses Leben zu retten, war aus tiermedizinischer Sicht die einzig gangbare Option. Dennoch müssen wir uns immer wieder die furchtbare Frage stellen: Wie können wir den Tieren helfen, welche Leben können wir retten? Planbar ist im Tierheim-Alltag das wenigste, wenn schwerkranke, akut verletzte oder stark verwahrloste Tiere aufgenommen werden müssen und unbedingt unsere Hilfe brauchen.
Wöchentlich telefonieren wir mir Kliniken, Notdiensten und Tierarztpraxen zum Beispiel zu ausgesetzten Tieren, Streunerkatzen, Tieren, die an uns abgeschoben wurden, die in schlechtem Zustand zu uns kamen, aber denen geholfen werden kann... und die Frage ist dann nicht nur: "Ja oder Nein?", sie lautet auch: "Wie?" und: "Wieviel?"
Dies beschäftigt uns Tag und Nacht.

Aktuell läuft hier im Projekt noch die Spendenaktion für den Kater Hector, der damals aus massiver Vernachlässigung zu uns kam und ebenfalls eine sehr aufwendige Ohroperation (beidseitig) benötigte, da er anders nicht hätte weiterleben können.


Hectors Leben wurde gerettet und die damals angefallenen Kosten haben wir gestemmt, aber wir freuen uns natürlich sehr über alle, die uns helfen möchten, den damaligen Bedarf noch abzudecken und damit anderen Tieren in Not eine Grundlage für ihre notwendigen OPs zu schaffen.

Wir sind euch unglaublich dankbar, dass wir für Tiere wie Suse, Hector und viele andere da sein können und von euch so großherzig getragen werden.

Rechnung Suse:




Hier geht es zur laufenden Spendenaktion: