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ASP-Zäune sind rechtswidrig

A project from BUND Brandenburg e.V.
in Crussow, Germany

Die Zäune, die die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) auf Schweinehaltungsanlagen verhindern sollen, müssen abgebaut oder zumindest nach Westen verlegt werden, das fordern wir nun auf rechtlichen Wegen ein.

A. Kruschat
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Die Zäune, die die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) auf Schweinehaltungsanlagen verhindern sollen, müssen abgebaut oder zumindest nach Westen verlegt werden, das fordern wir nun auf rechtlichen Wegen ein.

Der Zaun, der den Nationalpark Unteres Odertal umgibt, beeinträchtigt die dort lebenden Wildtiere in erheblichem Maße. Er behindert die Tiere auf ihrer Wanderung zu ihren Winterlebensräumen und damit zu ihren Nahrungsgrundlagen. Beim Versuch den Zaun zu überspringen, verletzen sich die Tiere.

Zum Jahresbeginn 2022 war das Gebiet außerdem vom Hochwasser überflutet. Das macht die Zäune auch für große Tiere unüberwindbar, da sie aus dem Wasser heraus nicht die nötige Sprungkraft entwickeln können. Die Wildtiere können dem Wasser nicht entkommen. Sie ertrinken oder sterben an Unterkühlung oder Erschöpfung. Das nächste Hochwasser wird erfahrungsgemäß vielleicht schon im Februar, spätestens aber im März kommen.

Der Landkreis verstößt also mit Errichtung der Zäune gegen das Tierschutzgesetz und gegen das Gesetz über den Nationalpark Unteres Odertal. Außerdem sind inzwischen auch zahlreiche geschützte Tierarten an dem Zaun verendet, so zum Beispiel ein Turmfalke, ein Graureiher und zwei Singschwäne.

Wir fordern daher
, die Aufhebung der Tierseuchenallgemeinverfügungen und einen Abbau des Zauns, oder zumindest eine Verlegung des Zauns nach Westen. Der Landkreis hat übrigens versäumt, die erforderliche FFH-Verträglichkeitsprüfung durchzuführen.

Der Schaden, der durch die Zäune an der Natur und insbesondere den Wildtieren entsteht, steht in keinem Verhältnis zum Nutzen. Denn die Zäune dienen nicht der menschlichen Gesundheit , da ASP für Menschen nicht infektiös ist. Die Zäune dienen vorwiegend den wirtschaftlichen Interessen der Mastschweinhalter. Die sind aber selbst dafür verantwortlich, ihre Betriebe vor der Afrikanischen Schweinepest zu sichern.

Im Februar 2022 hat der BUND Brandenburg Widerspruch gegen die Tierseuchenallgemeinverfügungen eingelegt. Wir bitten Sie, uns in diesem Verfahren mit Spenden zu unterstützen. 

Sollte der BUND Brandenburg im Falle eines erfolgreichen Widerspruchsverfahrens Kosten ganz oder zum Teil erstattet bekommen, verwendet der BUND Brandenburg diese für ein ähnliches Verfahren. 


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