
Tierhilfe "We have a dream" e. V.
managed by Ines Gasi-Magerl
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About us
Wir sind ein sowohl eingetragener als auch gemeinnütziger Verein mit Schwerpunkt Tierschutz, Versorgung von Straßenhunden in Rumänien. Gemeinsam mit unseren rumänischen Tierschützern Ioana & Vasile Sotir in Bukarest sowie Adriana & Isabella Popescu in Deva versuchen wir, so viele Hunden wie möglich zu unterstützen. Es sind Hunde jeden Alters und jeder Größe, jeder Hund mit seiner eigenen Geschichte, die sich dennoch in ihrem Wesen so sehr ähneln.
Ausgesetzt, verstoßen, gejagt, gequält - einfach ungeliebt und ungewollt!
Viele von ihnen beginnen - nach der Rettung durch unsere Tierschützer - erst richtig zu leben. Die meisten genießen die menschliche Fürsorge und Aufmerksamkeit, manchen fällt es allerdings schwer, Vertrauen zu fassen. Jeder Hund bekommt bei uns die Zeit, die er benötigt, um mit den neuen Lebensumständen klar zu kommen.
Wir wollen gemeinsam mit unseren rumänischen Tierschützern die Fellnasen bestmöglich versorgen, sowohl tierärztlich als auch mit Futter und Zuneigung.
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Ein erstes Fazit
„Na, wie war´s?“ „War die Reise gut, wie ist Dein Fazit?“. So oder so ähnlich fragten mich inzwischen etliche Menschen nach meiner Rückkehr.
Nun, ein kurzes: „Es war phantastisch“ von mir – da wird geantwortet: „Schön“ – und das war dann der ganze Austausch?
Wie es wirklich für mich war und wie mein Fazit ausfällt, das hat viele Facetten. Ein erster Versuch der Erklärung, eine Annäherung. Es war ein so dichtes Erleben über 71 Tage. Das auf ein Wort zu verkürzen, das wird dem ganzen großen Abenteuer nicht gerecht; nicht im Entferntesten.
3.265 Kilometer mit der Vespa – einfache Strecke – bis nach Kreta; eine Spendentour für die Palliativmedizin im Joho in Wiesbaden. 3.265 Kilometer mit einer Vespa. Rot, GTS 300 und ausgestattet mit Spezialstoßdämpfern und einer Griffheizung, neben einem großen Windschild. Durchschnittsgeschwindigkeit: Maximal 50 km/h pro Stunde. Sechs bis acht Stunden Fahrt pro Tag. Da kann man nur noch von Kilometer zu Kilometer denken; nicht die ganze Strecke.
Naturerleben pur. Mitten in der im April aufblühenden prallen Natur vom Peloponnes und von Kreta. Eingebunden in das Sein, nach jeder Kurve wieder neue Anblicke und Ausblicke in die atemberaubende Natur. Teil eines großen Ganzen, nicht abgeschottet hinter dicker Panzerung eines SUV´s. Nein, nicht von „A“ nach „B“ fahren, möglichst schnell. Die Zeit verschwimmt bei der anderen Art des Fahrens. Sechs bis acht Stunden am Tag. Kein festest Ziel vor Augen.
Nur noch weiter fahren in der Wahrnehmung der Natur und der sich darbietenden Wunder. Spontan annehmen, was auf dem Weg kommt. Alles ungeplant. Auch kein fester Plan für eine Unterkunft. Schauen, was kommt; überraschen lassen.
Ein Abenteuer, das Mut erfordert, gerade auch in einem Umfeld, in dem nicht nur die Sprache anders ist. Bei dieser Art des Reisens, da wird mir auch meine eigene Verletzlichkeit wieder bewusst – und um so mehr kann ich das Geschenk des Eintauchens in die Natur genießen. Geborgen fühle ich mich.
Begegnungen, die waren für mich parallel zu dem Naturerleben so unendlich wichtige Erfahrungen, die über die Zeiten tragen. Nach Martin Buber: „Ich und Du – Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Der Mensch wird am Du zum Ich.“ Menschen tatsächlich als Menschen sehen, ihr tiefes Wesen erkennen. Das ist der Schlüssel: Hinter die Fassade des Gegenübers sehen. Da werden Du und ich eins.
Begegnungen; in meinen diversen Blogeinträgen beschrieben (ohne Priorität): Die drei von der Tankstelle - die auch ihr Brot mit mir teilten. Stefan auf Corfu. Er schenkte mir ein Kreuz, das ich ab dem Zeitpunkt immer bei mir trage. Stavros und sein Cousin, der meine 35.000-Kilometerinspektion durchführte.
Die Brüder vom Hotel Kissamos, die mir tolle Tipps für einen Ausflug gaben und mit denen ich über ins griechisch übersetzte Blogbeiträge sprach. Der mir namentlich nicht bekannte Mensch in Ticketshop, der mir einen Freifahrtschein für die Fähre nach Spinalonga schenkte.
Die Frau, die mir im MiniMarket eine Flasche Wasser schenkte, weil sie mitbekommen hatten, dass ich gerade neu angekommen war – 25 Ct. – die Geste, die kam von Herzen. Nur ein paar Beispiele – gerne in den Blogbeiträgen mehr Informationen. Nicht zu vergessen Eva, die herzensgute Gastgeberin im Hotel Knossos in Kalamaiki.
Nun ein Aspekt mit Blick auf mein Heimatland: Ich schilderte die Begegnung mit Spinalonga einer lieben Freundin. Ihr Feedback: Dafür lieben wir die Griechen.
Ja und wir in Deutschland? Wir könnten uns da eine dicke Scheibe abschneiden. Zwei positive Begebenheiten dazu hatte ich die letzten Tage – gerne privat mehr dazu. Diese Begegnungen, die haben mich etwas hoffnungsvoller gestimmt. Doch wir müssen „dran“ bleiben. Dran am „Ich und Du“. Am Erkennen des Wertes des Gegenübers.
Auch auf der Rückfahrt durch Italien: Im ersten Hotel bestellt mir ein Mitarbeiter über seine Kreditkarte Mittagessen und er telefonierte auch mit dem Chef des Hotels, um Hilfe für meine Vespa zu bekommen. Die weiteren Begegnungen in Modena mit der Piaggiowerkstatt, in der die Fehleranzeige ausgelesen werden konnte und kurzer Zeit die Reparatur durchgeführt wurde – ich kam problemlos zu Hause an.
Es gibt noch vieles mehr, doch das an anderer Stelle.
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