
German Solidarity with Myanmar Democracy e. V.
managed by GSM Admin
About us
Wir, der Verein “German Solidarity with Myanmar Democracy e. V.”, sind eine Gruppe von Menschen, die überwiegend in Deutschland leben und ein freies, demokratisches und inklusives Myanmar unterstützen.
Wir untersützen die Forderungen der zivilgesellschaftlichen Akteuere für ein freies, demokratisches und selbstbestimmtes Myanmar. Dabei erkennen wir an, dass die innenpolitische Verhältnisse in Myanmar kompplex und vielschichtig sind. Die Zukunft des Landes kann nur von innen heraus nachhaltig gestaltet werden. Unsere Hoffnungen liegen in der Verwirklichung der Menschenrechte hin zu Frieden, Föderalismus und Demokratie.
Latest project news

Wir haben 6.426,86 € Spendengelder erhalten
Dank der gesammelten Spenden in Höhe von über 20.000 € konnte German Solidarity Myanmar zwischen April und August 2025 direkt vor Ort Nothilfe in den vom Erdbeben am stärksten betroffenen Regionen Sagaing und Mandalay leisten.
Insgesamt wurden 18.000 Binnenvertriebene und Flüchtlinge in den Regionen Sagaing und Mandalay direkt unterstützt. Darüber hinaus profitierten Zehntausende von Flüchtlingen und Einheimischen von den medizinischen Geräten und Hilfsgütern, die an drei von Widerstandsgruppen betriebene Krankenhäuser in der Region Sagaing geliefert wurden.
Wir danken allen Spendern für ihre Großzügigkeit, die uns die schnelle und unbürokratische Unterstützung vor Ort überhaupt erst ermöglicht hat.
Unterkunft, Wasserversorgung und NahrungsmittelhilfeDurch lokale Freiwillige konnten 12 Gemeinden in der Region Sagaing mit essentieller Nothilfe versorgt werden.
Vier Gemeinden, deren Bewohner durch den Konflikt vertrieben und vom Erdbeben in den Dörfern Mingun und Lat-pan in Sagaing betroffen waren, erhielten Planen für den Bau von Notunterkünften. Damit wurden etwa 5.000 Haushalte und mehr als 10.000 Menschen versorgt. Außerdem wurden Vertriebene in Mingun mit Solarenergie für Notbeleuchtung und sanitäre Einrichtungen versorgt.
200 Reissäcke wurde zudem an sieben Dörfer mit Binnenflüchtlingen in Myaung, Sagaing, verteilt, insgesamt knapp 900 Haushalte und über 4.200 Erwachsene und Kinder.
Im Dorf Thasi in Sagaing, in dem etwa 200 Haushalte mit insgesamt etwa 3000 Menschen leben, wurden zwei Wassertanks bereitgestellt. Damit erhielt die Gemeinde einen zuverlässigen Zugang zu sauberem Wasser für den täglichen Gebrauch, wodurch sich die Lebensbedingungen erheblich verbessert haben und Gesundheitsrisiken verringert wurden.
Medizinische AusrüstungDer zweite Teil des Projekts konzentrierte sich auf die Beschaffung der notwendigen medizinischen Ausrüstung und Verbrauchsmaterialien für drei von CDM betriebene Krankenhäuser in den Townships Sagaing, Kani und Tabayin in der Region Sagaing. Diese Krankenhäuser sind von entscheidender Bedeutung, da sie lebensrettende Notfallversorgung und sekundäre Gesundheitsversorgung für schutzbedürftige Erdbebenopfer und insbesondere zahlreiche Binnenvertriebene leisten. Aufgrund der militärischen Blockade, die den Zugang und die Logistik einschränkt, wurden alle notwendigen medizinischen Geräte vor Ort beschafft.
Die Versorgung dieser Krankenhäuser mit den notwendigen Geräten, die für die grundlegenden und lebensrettenden Maßnahmen unerlässlich sind, wird voraussichtlich langfristige, nachhaltige Vorteile bringen und es den Mitarbeitern des Gesundheitswesens ermöglichen, eine größere Anzahl von Menschenleben zu retten, insbesondere von Säuglingen, Kindern und Schwangeren.Folgende Ausrüstung konnte dank der Spendenkampagne beschafft werden:
Diese medizinischen Versorgungseinrichtungen können nun den betroffenen Menschen in der Region Sagaing wirksame Notfall- und Sekundärversorgung bieten, einschließlich der lebenswichtigen Neugeborenen- und Mütterversorgung.
Psychische Gesundheit und psychosoziale UnterstützungIm dritten Teil des Projekts mobilisierten wir psychologische und psychosoziale Unterstützung für Binnenvertriebene, die vom Erdbeben betroffen waren, darunter Eltern, die ein Kind verloren hatten, und Menschen, deren Zuhause zerstört worden war. 524 Menschen profitierten von dieser Unterstützung, um die erlittenen Traumata zu bewältigen.
Intensivere therapeutische Unterstützung erfolgte teils auf individueller Basis, teils im Rahmen des EMDR-Gruppen-Traumaprotokolls in Gruppen, durch qualifizierte Fachkräfte. Ein Teil der unterstützten Familien wurde durch Freiwillige aus den Gemeinden selbst erreicht, die zuvor eine grundlegende Ausbildung in psychologischer Erster Hilfe erhalten hatten.