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Archiv der Jugendkulturen e.V.

managed by G. Rohmann

About us

The Archiv der Jugendkulturen is the memory of the scenes, from science fiction, gothic and graffiti to punk, riot grrrl and techno. Our archive is a non-profit-organisation in Berlin that has been collecting documents and ephemera of youth-, pop-, and subcultural scenes since 1997. State institutions barely collect these histories of resistance which makes self-organized archives like ours unique. We are convinced that these scenes are an important part of cultural and social history and that their relics should be permanently preserved. Over the years we have become an important place for people from youth and subcultures as well as activists, researchers, academics, historians and political educators and the interest for our unique collection continues to grow.

If you want to know more please visit our website:
https://jugendkulturen.de/english.html

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Archiv der Jugendkulturen e.V.
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10965 Berlin
Tel. 030/ 61203316
bibliothek@jugendkulturen.de

Latest project news

Der Blick in eine Kiste...

  G. Lettieri  09 July 2021 at 04:14 PM

 ...kann ein Blick in ein Leben sein!

Ende letzten Jahres haben wir einen Teilnachlass des im Juni 2020 verstorbenen Lord Knud übernommen. 
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Knud war Gründungsmitglied der Berliner Beat-Band „The Lords“, die auch als die ‚deutschen Beatles‘ bezeichnet wurden. 1965 verlor er bei einem schweren Autounfall mit dem Tourbus ein Bein und musste die Band verlassen. Darauf begann er als DJ in Berliner Diskotheken zu arbeiten und wurde 1968 Radiomoderator beim Berliner Sender RIAS. Dort moderierte er bis 1985 die Sendung „Schlager der Woche“, die eine der beliebtesten Radiosendungen sowohl in West- wie auch Ost-Berlin wurde. Allerdings stand Knud immer wieder für seine heftigen Sprüche und sexistischen Witze in der Kritik – was wohl auch zu seiner Entlassung beigetragen hat. Er arbeitete außerdem u.a. als Schauspieler oder als Stadionsprecher bei Hertha BSC. Nach dem Fall der Mauer entdeckte er dann die Berliner Technoszene für sich und tauchte in die neue Partykultur der Stadt ein.

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Unser Kollege Auge hat in den letzten Monaten mit viel Herzblut den Nachlass gesichtet und archivgerecht verpackt. Enthalten sind viele Zeugnisse aus Knuds ereignisreichem Leben von seiner Zeit bei „The Lords“ bis zu seinen Aktivitäten in der Technoszene: darunter Witzesammlungen und anderes Material, das er zur Vorbereitung seiner Radiosendungen nutzte, viele Jahrgänge seiner Plattenkolumne „Lord Knuds Popshop“ aus der B.Z., Zeitungsausschnitte mit Artikeln über „The Lords“ und Knud, Fanpost, Fotos, eine goldene Schallplatte, Mitschnitte von privaten Jams mit Techno-DJs und diverse Merchandising-Artikel aus „Lord Knuds Rainbow Shop" (den Regenbogen verstand er als Symbol für Frieden und Zusammengehörigkeit). Ein außergewöhnlicher Nachlass, der rund 50 Jahre Berliner Popgeschichte abdeckt. 
(Foto Auge: Kathrin Windhorst / www.kwikwi.org) 

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