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Survival International Deutschland e.V.

managed by Linda P.

About us

We are Survival, the global movement for tribal peoples’ rights. We’re the only organization that champions tribal peoples around the world. We help them defend their lives, protect their lands and determine their own futures.

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Ein Rückblick auf 55 Jahre Aktivismus 💪

  Linda P.  26 February 2024 at 09:08 AM

Liebe Unterstützerin,
lieber Unterstützer,

in den letzten 55 Jahren ist Survival von einer Gruppe Freiwilligen zu einer globalen Bewegung gewachsen. Doch in einem sind wir uns seit unserer Gründung treu geblieben: Unserem Anliegen, indigene Völker und ihre Kämpfe sichtbar zu machen, um so Druck für Veränderungen zu erzeugen.

Unsere Unterstützer*innen sind das Rückgrat unserer jahrelangen Kampagnen. Menschen wie du tragen entscheidend dazu bei, den Stimmen indigener Völker weltweit Gehör zu verschaffen, indem sie Tausende Briefe und E-Mails an Regierungen und Unternehmen verschicken; vor Botschaften und Firmensitzen protestieren; Informationen über Survivals Arbeit verbreiten und vieles mehr.

Werde für Survival aktiv
 
Hier findest du einige besonders kreative Beispiele für unseren unermüdlichen Aktivismus der letzten fünfeinhalb Jahrzehnte:

 
Mahnwache gegen Völkermord
 
  „Das ist es, was ich meinen Leuten sage: ‚Wenn Survival nicht für unsere Rechte kämpfen und sie verteidigen würde, hätten die Regierungen alle indigenen Völker der Welt getötet.'“ Davi Kopenawa Yanomami, 2009 © Survival

Survivals langer Atem für die Rechte indigener Völker umfasste eine wöchentliche, siebenjährige Mahnwache für die Yanomami vor der brasilianischen Botschaft in London und zeitweise in 20 weiteren Ländern sowie eine monatliche, vierjährige Mahnwache für das indigene Volk der Jumma, das brutalen Angriffen und Morden durch die Sicherheitskräfte in Bangladesch ausgesetzt war. Beide Mahnwachen – zusammen mit anderen Formen des Drucks von Survival und unseren indigenen und anderen Verbündeten – zahlten sich aus: Die brasilianische Regierung demarkierte 1992 das gesamte Yanomami-Gebiet und die Regierung von Bangladesch unterzeichnete 1997 ein Friedensabkommen mit den Jumma.


Nelsonsäule erklommen: Lasst die Innu leben
 
  „Danke Survival, dass ihr in kritischen Zeiten für mein Volk da seid! Unser Leben als Innu hat sich durch eure Arbeit und eure Solidarität mit unserem Volk verbessert.“ Armand MacKenzie, Innu-Volk, 2019 © Survival

1995 boten die Survival-Unterstützer Simon Nadin, Noel Craine, Jerry Moffatt und Johnny Dawes ihre Kletterkünste an, um Survivals Kampagne gegen die grausame Behandlung der Innu durch die kanadische Regierung zu unterstützen. Sie kletterten auf die Nelsonsäule in London – eine über 50 Meter hohe Steinsäule – und entrollten ein riesiges Protestbanner gegenüber der kanadischen Botschaft. Es war nicht leicht, den vom Londoner Regen und nassem Taubenkot rutschigen Sockel zu überwinden und die Spitze zu erreichen, bevor die Polizei eintraf. Aber dann hatten sie eine Stunde Zeit, um Interviews mit Medien in aller Welt zu führen – über ein an einem Seil befestigtes Mobiltelefon –, bevor sie hinunterstiegen, um eine polizeiliche Verwarnung entgegenzunehmen.


„Awá-Icon“ für das bedrohteste Volk der Welt
 
  „Danke Survival, dass ihr in kritischen Zeiten für mein Volk da seid! Unser Leben als Innu hat sich durch eure Arbeit und eure Solidarität mit unserem Volk verbessert.“ Armand MacKenzie, Innu-Volk, 2019 © Survival

Von 2012 bis 2014 kämpften Survival-Unterstützer*innen gegen die Zerstörung des Landes der unkontaktierten Awá im brasilianischen Amazonasgebiet durch illegal operierende Holzfäller*innen und Viehzüchter*innen. Survival-Aktivist*innen schickten mehr als 57.000 Nachrichten an die brasilianische Regierung und machten die Kampagne überall sichtbar, indem sie Bilder des Kampagnenlogos, des „Awá-Icons“, an berühmten Wahrzeichen in mehr als 38 Ländern teilten. Die brasilianischen Behörden spürten den immensen Druck und schickten im Januar 2014 Teams, um alle Eindringlinge aus dem Awá-Gebiet auszuweisen.

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In einer zunehmend digitalisierten und globalisierten Welt entwickelt sich unser Aktivismus ständig weiter. Doch bleibt er immer hartnäckig und von den Stimmen und dem Mut der indigenen Völker geleitet, mit denen wir zusammenarbeiten. In über 55 Jahren haben unsere zahlreichen Kampagnenerfolge uns zudem gelehrt, dass selbst scheinbar kleine Taten enorme Veränderungen bewirken können. Darum: Sei bei unserer Aktiv für Survival-Woche dabei – unterzeichne mindestens eine unserer E-Mail-Aktionen, teile sie in den sozialen Medien und registriere dich im Anschluss als Survival-Aktivist*in.

Vielen Dank für alles, was du tust!

Herzliche Grüße

Dein Survival-Team



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10405
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