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Deutsche Stiftung Meeresschutz

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Die Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM) fördert Projekte und Aktionen zum Schutz von bedrohten Delfinen, Walen, Haien oder Meeresschildkröten - für den Erhalt der marinen Artenvielfalt!

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Ausbeutung der Tiefsee stoppen!

  Ulrich K.  13 October 2021 at 12:07 PM

als Mitglied der Deep Sea Conservation Coalition (DSCC) und des Bündnisses Seas at Risk unterstützen wir den globalen Kampf gegen die Ausbeutung der Tiefsee.

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Es geht um viel. Ab einer Wassertiefe von 200 m beginnt die Tiefsee. Von da an geht es in ewiger Dunkelheit mehrere tausend Meter hinab in uns weitgehend verschlossene Welten. Die Tiefsee ist der mit weitem Abstand größte zusammenhängende Lebensraum unseres Planeten. Gleichzeitig ist sie der mit Abstand unbekannteste Lebensraum der Erde.

Nach wie vor gilt, dass die Menschheit weitaus mehr für ihr Wissen über den Mond als über das Leben in der Tiefsee investiert hat. 12 Menschen haben bislang unseren leblosen Erdtrabanten betreten. Bis zum tiefsten Punkt der Weltmeere, dem fast 11.000 m tiefen Marianengraben, schaffte es gerade mal eine Handvoll.

Fischerei und die Gier nach Rohstoffen machen auch vor der Tiefsee nicht halt. Mit Macht und viel Risikokapital werden Pläne vorangetrieben, am Meeresboden stark nachgefragte Rohstoffe wie Lithium, Nickel, Kobalt oder Eisenerz abzubauen. Besonders der Pazifik ist hier im Visier.

Das rücksichtsloseste Zerstörungswerk, das wir unserem Planeten antun können, ist jetzt nur noch zwei Jahre entfernt!

Mittlerweile formiert sich weltweit Widerstand. Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus Meeresschützern, Umweltgruppen, Entwicklungshilfeorganisationen, lokalen Initiativen und Küstenfischereien sowie mehr als 500 internationalen Wissenschaftlern kämpft gegen die Ausbeutung von Tiefseelebensräumen und fordert deren Schutz.

Kürzlich untersagte der Oberster Gerichtshof von Neuseeland ein gigantisches Tiefseebergbauprojekt  – Zum Schutz von Zwergblauwalen, Maui-Delfinen, Zwergpinguinen und anderen seltenen und bedrohten Arten. Ein großer Erfolg! 

Denn das Offshore-Bergbauunternehmen Trans-Tasman Resources (TTR) wollte im südöstlichen Küstenbereich an der Nordinsel Neuseelands 35 Jahre lang jährlich bis zu 50 Millionen Tonnen Eisensand vom Meeresboden fördern. Dabei hoffte man, etwa 5 Millionen Tonnen Eisenerz zu gewinnen. Anschließend wollte man den Rest, also mindestens 45 Millionen Tonnen nicht ergiebigen Sandes, wieder im Meer verklappen ...

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