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Deutsch-Praxis Berlin e.V.

managed by F. Schmiedecke (Communication)

About us

Sprachenschule und Beratungsangebot für Migranten und Arbeitslose. Wir bieten Sprach- und Integrationskurse.
Wir arbeiten mit kriminellen Jugendlichen aus dem Berlin-Kreuzberger Kiez. Wir haben viele soziale Projekte.

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Was ist los in diesem Land?

  F. Schmiedecke  07 August 2009 at 09:16 AM

Letztes Jahr ist mir, auf meinem Täglichen Arbeitsweg mit der Berliner U-Bahn die Plakatgroßwerbung von betterplace.org ins Auge gesprungen. Mein erster Gedanke war. Super Sache, dort kann ich sicher Spenden akquirieren.

Da wir schon seit langem darüber nachdenken, wie wir für die Deutsch-Praxis e.V.  Spenden bekommen können, sich dies aber als weit schwerer darstellt als von uns vorher angenommen, haben wir schon fast die Hoffnung aufgegeben unseren Verein, zumindest teilweise über spenden finanzieren zu können.

Es wird täglich in allen Medien über Integration berichtet. Allen ist klar, dass ohne Bildung unserer jüngsten Gesellschaftsmitglieder die Zukunft dieses Landes äußerst finster aussieht.

Dies scheint jedoch alles nur eine Leere Blase auf der Jagd nach täglichen Schlagzeilen zu sein.Alle regen sich darüber auf, dass zu wenig für Migranten in diesem Land getan wird und sitzen empört vor der Mattscheibe. Wenn es aber um aktive Hilfe geht, werden die Leute meist sehr schweigsam oder es werden 5 Euro für eine Kuh in Tibet gespendet um das eigene Gewissen zu beruhigen.

Ich brauche mir nicht nur die Hilfsbereitschaft für unseren Verein  anschauen, um zu sehen wie wenig Unterstützung den eigenen Leuten vor der eigenen Haustür  zukommt, obwohl unser Verein quasi im Herzen des Problems angesiedelt ist, um zu sehen in welche Richtung der Hase läuft.

Wir sitzen mitten in Kreuzberg/Neukölln, sind Anlaufstelle für hunderte von Migranten. haben etwa 600 Schüler in unserer Integrationskursen, ca. 60 Jugendliche ohne jegliche Perspektive in unseren Haupt- bzw. Realschulklassen, denen wir teilweise im Alter von 17 Jahren noch das Lesen und schreiben beibringen müssen, 10 Angestellte und noch einmal 30-40 freiberufliche Mitarbeiter.  Wir müssen trotzdem täglich, obwohl unser  Angebot offensichtlich und unübersehbar notwendig ist, täglich bangen ob es uns nächstes Jahr noch gibt. Wie kann das sein?

Gleichzeitig werden Millionen von Euro an Vereine und Organisationen gespendet, denen es schon lange nicht mehr ums überleben oder direkte Hilfe geht sondern mehr oder weniger um die bessere Bezahlung ihrer eigenen Mitarbeiter oder ähnliche Probleme.

Wenn unser Verein dicht macht, geht in vielen am Abgrund stehenden Haushalten in Berlin das Licht aus und es wird sehr finster. Wir sind für die Leute nicht nur eine Schule, sondern egal aus welchen Gründen,  teilweise die einzige Anlaufstelle, wo sie jederzeit aktive Hilfe und ein offenes Ohr bekommen.

Alleine in den Letzten 3 Monaten, sind 5 unserer Schüler aus vielerlei Gründen aus dem Fenster gesprungen, in der Absicht sich umzubringen. Ein 17 Jähriges Mädchen aus Moldawien wird ihr Leben lang im Rollstuhl sitzen.

Vor einigen Monaten habe ich dann, sehr hoffnungsvoll und voller Tatendrang  2 unserer Projekte bei betterplace.org eingestellt.

Bis heute leider ohne jegliche Reaktion der Gemeinde oder irgendjemand anderes.Ich finde es zwar sehr Lobenswert für Brunnen in Afrika oder Computer in China zu spenden. I

ch finde es aber genauso Schade, dass viele Leuten aufgrund ihrer eigenen gesicherten Situation in diesem Land, wohl überhaupt kein Gespür dafür haben, wo Hilfe aktuell notwendig ist, dass es auch hier in Berlin Armut und Verzweiflung gibt. Und zwar sehr viel.

Aus vielen Gesprächen weiß ich, dass die Leute sich überhaupt nicht vorstellen können, wie es hinter manchen Türen zugeht. Bei ihren eigenen Nachbarn.

Insofern möchte ich alle, die dazu in der Lage sind,  darum bitten, zumindest  als Führsprecher für unseren Verein, Deutsch-Praxis Berlin e.V. zu fungieren und wünsche einen schönen Sommer.

Felix Schmiedecke

 

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F. Schmiedecke

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