
Eine Spendenaktion von Rüdiger Schaller
Das Unveränderliche annehmen, die verbleibende Zeit mit Leben füllen.
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Schon 29 Spenden 🤍
Worum es geht
3265 km mit der Vespa nach Kreta – eine Spendentour für die Palliativmedizin.
Ich fahre mit meiner knallroten Vespa (die bereits über 32.000 km hinter sich hat) von Wiesbaden bis nach Kreta. Rund 3265 Kilometer, überwiegend abseits der Autobahnen.
Warum mir das so wichtig ist
Warum deine Unterstützung zählt
Zu meiner Person:
p.s.: auch über meine Homepage gibt es im Laufe der Spendenaktion Neuigkeiten - 3265 Kilometer: Mit der Vespa nach Kreta | ruedigerschaller.de
Rüdiger Schaller hat diese Spendenaktion am 09. März 2026 veröffentlicht.
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Die Projekte können durch Rüdiger Schaller noch angepasst werden.
Neuigkeiten
Fortsetzung von.......
Rüdiger Schaller hat diese Neuigkeit am 04. Mai 2026 veröffentlicht.
35000km-Inspektion. Kurz vor 09:00 Uhr angekommen bei der Werkstatt des Mechanikers, eines Cousins von Stavros, dem Taxifahrer von Heraklion.
Nun, ich wartete die griechische Zeitrechnung ab. 09:20 Uhr kommt Vasilis an. Gemütlich erst mal einen Kaffee eingeschenkt. Mit Google-Translator konnte ich ihm rüber bringen, was gemacht werden muss, er kann kein Englisch. Die Informationen hatte ich vom Team vom Zweirad Klose, meinem so tollen Partner in Wiesbaden. Stavros hatte sich leider verspätet. Doch gekonnt ist gekonnt. Vasilis, ein feiner Kerl, hatte in kurze Zeit alles auf Basis der Übersetzung erledigt.
Erschrocken war ich: Das Öl, das war alle! Ein paar Kilometer weiter, und es hätte heftige Schäden an der Vespa gegeben. Gott sei Dank, das ich da rechtzeitig zur Inspektion war. Ein Teil der Fortsetzung vom Blog von Gestern.
Nun, nachdem alles fein war, ging ich raus - es nieselte. Doch ich dachte: Fahr jetzt nach Knossos, das ist nur ein paar Kilometer entfernt. Gedacht und getan. Auf dem Weg wurde das Wetter immer besser. Mehr sage ich jetzt erst mal nicht mit Blick auf meine Ausführungen von gestern.
Knossos ist ein antiker Ort im mittleren Teil der Nordküste von Kreta, etwa fünf Kilometer südlich von Heraklion (Iraklio).
Bekannt ist er vor allem durch den Palast von Knossos, der neben den Palästen von Malia, Phaistos und Kato Zarkos der größter minoische Palast auf Kreta ist.
Der Palast von Knossos wurde zwischen 2100 und 1800 v. Chr. erbaut. Knossos war besonders groß, reich und prächtig. Wie fast alle Paläste Kretas wurde Knossos zwischen 1750 und 1700 v. Chr. durch ein schweres Erdbeben zerstört, jedoch bald wieder aufgebaut.
Auf den Fundamenten der alten Paläste wurden neue, noch aufwendigere Bauten errichtet.
Knossos erfuhr in dieser Zeit seine größte Blüte und entwickelte sich zum führenden kretischen Stadtstaat. Um 1400 v. Chr. überstand die Stadt ein schweres Erdbeben dank der vertikal und horizontal in die Mauern eingebauten Zedernhölzer nahezu unbeschädigt. Der Palast wurde bis 1370 v. Chr. genutzt.
Eine Invasion der mykenischen Griechen vom Festland zu Beginn des 14. Jahrhunderts v. Chr. führte zum vollständigen Untergang der minoischen Kultur.
Ja, was bleibt von den Kulturen, die vor so langer Zeit untergegangen sind? Relikte, Reste von Bauwerken, vielleicht schriftliche Überlieferungen? Was dachten die Menschen damals? Was fühlten Sie, welche Hoffnungen und Sorgen bewegten sie? Das alles muss offen bleiben.
Wie wird es in vielleicht eintausend Jahren aussehen, wenn Menschen die Überreste der Bankentürme in Frankfurt ausgraben und vielleicht ehrfürchtig staunen?
Aktuell nur eine Fiktion, doch auch frühere Hochkulturen dachten, sie wären der absolute Höhepunkt der geschichtlichen Entwicklung, quasi das NonPlus-Ultra.
Nun, der Besuch hat mich ziemlich bewegt. Alleine schon die Ausmaße der Anlage sind einfach gigantisch; gerade vor dem Hintergrund, dass keine Hilfsmittel wie Kräne und sonstige Maschinen zur Verfügung standen.
Toll, was alles über die Archäologie und deren akribisch forschenden Menschen uns sichtbar und erfahrbar gemacht wird.
Nachdenklich fahre ich mit meiner nun wieder gut geölten Vespa zurück nach Heraklion. Schlendere durch die Straßen, entdecke eine kleine Taverne mit originalem kretischen Essen. Der griechische Salat zum Abendessen, der geht bei mir unter die Top 10, weit oben. Gute und tiefsinnige Gespräche mit dem Chef und einem Gast.
Danach ein Besuch in der Apostel Titus Kirche, direkt neben an. Der Apostel Titus gestaltet die Kirche von Kreta als erster Bischof. Spannend, was so alles über ihn und dieses Bauwerk sowie seine Historie zu entdecken gibt. Doch das bleibt dem geneigten Leser an dieser Stelle als Impuls zur eigenen Recherche überlassen. Es lohnt sich, so mein für heute abschließender Hinweis.
Spendenübersicht
In dieser Übersicht kannst du nachvollziehen, welche Projekte wie viele Spenden erhalten haben.
hat das Projekt schon von Rüdiger Schaller erhalten
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