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Eine Spendenaktion von T. Schindler

Geburtstagswunsch:Neuter and spay is the only way!

Beendet

Worum es geht

Je älter wir werden, umso kleiner werden die Wunschzettel.... Deshalb bitte ich auch in diesem Jahr um ein wenig Unterstützung für eins meiner Herzensprojekte: Kastrationen, denn: Neuter and spay- is the only way!
Warum ich Kastrationen (Spay/ Neuter) unterstütze: Dazu muss ich vielleicht ein wenig ausholen: Im September 2013 ging ich mit fast 50 Jahren auf meine erste Demo gegen das töten in Rumänien, der noch viele folgten. Wie viele andere habe ich Tage und Nächte fassungslos den Irrsinn verfolgt, der von Tag zu Tag immer schlimmer wurde. Heulend und entsetzt über all die Grausamkeiten, die über FB kamen habe ich Videos angesehen, Berichte und Zeitungsartikel übersetzt incl. der Kommentare der Leser, um zu erfahren, wie die Bevölkerung über das Strayproblem denkt.
In meinen Träumen verfolgte mich das heulen und die Augen der gequälten, auf bestialische Weise ermordeten Tiere.
Im Dezember 2013 meldete ich mich als Fahrer für eine Hilfsfahrt. Viele aus meinem privaten Umfeld hielten mich für verrückt und konnten nicht nachvollziehen, was mich dorthin trieb! Die Fahrt ging ins Öffentliche Shelter Bucov in Ploesti. 1400 Hunde! Die Geräuschkulisse war unbeschreiblich! An jedem Zwinger drängelten sich die Nasen, um nur wenigstens einmal berührt zu werden und sahen uns flehend in die Augen! Von der „Krankenstation“ will ich gar nicht schreiben…Und wir konnten nichts tun, außer denen zu helfen, die das Ausreiseticket schon in der Tasche hatten. Und die Spenden abzuladen, die wir mithatten.
Für alle von uns war das ein einschneidendes Erlebnis! Auch die Fahrt, bei der wir Mengen von herrenlosen Hunden in erbärmlichen Ernährungszuständen sahen, Mütter mit Welpen, die wir nur füttern, aber nicht mitnehmen konnten und sehr viele überfahrene Hunde entlang unserer Strecke. In den Wochen danach ging es mir psychisch ziemlich schlecht.
Die Bilder ließen mich nicht los! Knapp 6 Wochen danach fuhr ich noch einmal mit.
Doch in der Zwischenzeit hatten wir einige Privatshelter beobachtet, die wir persönlich ansehen wollten, denn für mich war klar: In einem öffentlichen Shelter, kann niemand etwas ändern, wenn die Leitung nicht kooperativ, sondern korrupt ist!! Das Futter wird vorne abgeladen und verschwindet hinten in privaten Kofferräumen… Und ja ich habe es gesehen! Kranke Hunde werden wenn überhaupt nur notdürftig versorgt, aber oft genug zum sterben allein gelassen.
Wir lernten unter anderem Happy Paws und Adrianas Rescue Center kennen, die seitdem regelmäßig von uns unterstützt werden. Von Anda Popescu, die schon lange im Team von Aurelian Stefan und RAR ist; und viele Jahre vor den vermehrten Tötungen an Spay/neuter and release Aktionen (kastrieren und freilassen) teilnahm, hörte ich einen Satz, der mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf ging, als sie mir an einer Tankstelle ein großes Rudel Strays zeigte.
Sie sagte:“ Letztes Jahr waren alle Hunde hier von uns kastriert. Sie wurden vergiftet, eingefangen und getötet. Das alles hier sind wieder ausgesetzte, unkastrierte Hunde, die sich weiter vermehren werden um dann ebenso grausam sterben zu müssen. Sie werden geboren, um zu sterben.“
Während meiner weiteren Fahrten nach Rumänien, bekam ich hautnah mit, vor welchen Problemen die Rescuer vor Ort stehen, wenn sie immer wieder Hündinnen mit ihren Würfen neben der Strasse finden, oder Welpen, wie Müll im Wald in Plastiktüten entsorgt, unter ihre Autos gelegt, über den Shelterzaun geworfen usw…
Und so organisierten wir im März 2015 ein Fundraising, um alle Shelterhunde in Plopeni und Besitzerhunde im Ort, kastrieren, impfen, chippen und registrieren zu lassen, bei dem über 2000 € gespendet wurden. Insgesamt wurden damit 109 Hunde durch das RAR-Team legalisiert, die sich nicht mehr fortpflanzen können und deren Nachkommen nicht auf der Straße landen werden! Denn durch die Gesetzesänderung, daß alle Hunde in RECS (zentrale Datenbank) erfasst sein müssen, ergeben sich noch größere Probleme für die ärmere Bevölkerung, die kaum für sich selbst sorgen kann. Wie soll eine alte Frau ca. 40€ erübrigen, wenn sie nur 150€ zum Leben hat??
Natürlich ist es wichtig, die Hunde zu versorgen, die im Shelter in Sicherheit sind. Und natürlich ist es für diese Hunde so viel besser, ein richtiges Zuhause zu haben. Und deshalb ist es auch wichtig für diese Hunde den passenden Menschen zu finden! Denn ein Shelterleben ist für die meisten Hunde kein wirklich schönes Leben!
Doch die Privatshelter sind voll, da die Spay/Neuter/ Release (kastrieren und wieder freilassen) Aktionen nicht mehr durchgeführt werden können! Alte Hunde, Welpen, die ausgesetzt werden, können kaum noch untergebracht werden, weil schlichtweg der Platz fehlt.
Hunderten von Hunden habe ich für einen kurzen Moment, in denen sie sich gegen meine Hände drängten, das Gefühl gegeben, das sie jemand sind und musste sie doch im Stich lassen.
Unzählige Augen, der Spiegel der Seele, schauten voller Hoffnung in mich hinein, und ich konnte sie nicht retten. Welpen mit ihren Müttern konnte ich nichts anderes geben, als etwas Futter, damit sie wenigstens den Tag überstehen und musste sie doch zurücklassen, mit dem Wissen, das sie kein langes Leben haben werden. Denn wenn sie nicht Opfer der Hundefänger werden, dann ist die Straße ihr Feind, oder die Staupe, oder Parvo, oder…
Deshalb gibt es keine andere Lösung, um die Hundepopulation einzudämmen und Leben zu retten, als zu kastrieren, kastrieren, kastrieren!!
Darum stand auch ich zu 100% hinter dem Projekt, der mobilen Tierklinik für Dr. A. Stefan, damit auch in entlegenen Gebieten sofort und grossflächig geholfen werden kann, ohne das erst Räumlichkeiten gesucht werden müssen in denen solche Aktionen durchgeführt werden können! Inzwischen fährt Hope, die mobile Kastrationsklinik durch ganz Rumänien!
Deshalb unterstützte ich das Projekt von HAH, RAR und ASNI, eine Klinik in Bukarest zu bauen, was erneut ein Riesenfortschritt in die richtige Richtung ist!!
Deshalb stehe ich hinter dem Katzen Kastrations Projekt von Malina Ghete! Ohne uns, die Spender, wären diese großflächigen Kastrationsaktionen nicht möglich!
Das wissen auch alle Rescuer und Tierärzte in Rumänien! Sie stellen ihre Arbeitskraft zu Verfügung, doch Tierärzte arbeiten auch in Rumänien nicht umsonst!
Wir alle dürfen nicht aufhören, diese Aktionen weiterhin zu unterstützen, sonst waren alle Bemühungen und Kastraaktionen in den vergangenen Jahren umsonst.
Jeder einzelne Euro hilft, unnötiges Leid zu verhindern.
Ein Leben auf der Strasse ist hart und die meisten Tiere überleben es nicht!
Mit jeder Kastration wird ein Leben mit Hunger, oder die Flucht vor den dogcatchern, oder ein qualvolles Sterben durch Staupe oder Parvo verhindert!
Bitte helft mit einem kleinen Beitrag Leid zu verhindern, bevor es entstehen kann!
Das wäre mein Geburtstagswunsch!
Tabitha Schindler 

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T. Schindler hat diese Spendenaktion am 07. Juli 2017 veröffentlicht.

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