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The Professor Pratt Reconstructive Project Kenya

Ein Hilfsprojekt von: T. Stasch

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79 % finanziert

T. Stasch (verantwortlich)

T. Stasch
Dieses Projekt wurde im Jahr 2000 von Dr. Stanley Khainga, Vorsitzender der kenianischen Gesellschaft für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, und Professor Pratt von der University of California (USA) gegründet, um jedes Jahr, während einer Woche im Juli, 30-40 Patienten plastische und rekonstruktive Operationen zu ermöglichen.

Die Patienten werden im Kenyatta National Hospital mit unterschiedlichen chirurgischen Diagnosen aufgenommen, für die umfangreiche und manchmal komplizierte rekonstruktive Eingriffe erforderlich sind. Zu den Krankheitsbildern gehören Gesichts - und Schädelfehlbildungen bei Kindern, Kontrakturen nach Verbrennungen, chronisch infizierte und offene Wunden, sowie Entstellungen durch Tumoren oder Unfälle.

Um diesen Patienten ein normaleres Leben zu ermöglichen, werden die Entstellungen durch plastische und rekonstruktive Eingriffe korrigiert, um Form und Funktion wiederherzustellen und zu verbessern.

Das internationale OP-Team besteht aus eingeladenen plastischen Chirurgen aus den USA (Kraniofazialer Kinderchirurg Dr. Sean Boutros, Houston University), Deutschland (Plastischer Chirurg Dr. Tilman Stasch, Köln) und Südafrika (Dr Kenny Segwapa und Dr Solly Selahle, Medunsa University). Sie werden mit ihren örtlichen Partnern (Dr Khainga, Dr. Kahoro, Dr. Nangole, Dr Adan) am Kenyatta National Hospital in Nairobi tätig sein, im gegenseitigen Austausch von Erfahrungen und Fähigkeiten. Das Team wird die Arbeit ohne Bezahlung durchführen und sich von ihren beruflichen Verpflichtungen freinehmen.

Obwohl Gründer Prof Pratt inzwischen verstorben ist, ist das Projekt von Jahr zu Jahr gewachsen und bietet für eine stets wachsende Zahl von Patienten Hilfe, die sonst auf Grund der damit verbundenen hohen Kosten nicht hätten operiert werden können. Das Professor Pratt Projekt wird teilweise durch das Kenyatta National Hospital und lokale Unternehmen subventioniert. Dennoch müssten Patienten noch bis zu 10.000 K$ (ca. € 100) für die Behandlung bezahlen.

Darüberhinaus wird neue Ausrüstung benötigt, um mikrochirurgische Operationen durchführen zu können, bei denen einwandfreie Instrumente unabdingbar sind. Geld ist außerdem notwendig, um eine ordnungsgemäße Nachsorge der Patienten zu gewährleisten.

Das letzte Projekt vom 18. – 23. Juli 2011 war sehr erfolgreich. Mit dem gesammelten Geld konnten Operationen, Materialien und Krankenhausaufenthalt sowie die Nachsorge einiger Patienten finanziert werden. Von allen Seiten ging viel Dankbarkeit aus.

Das nächste Professor Pratt Projekt wird im September 2012 stattfinden. Weitere Details folgen in den Blog Einträgen.

Dr. Don Othoro (London, UK) und Dr. Tilman Stasch (Köln, Deutschland) freuen sich über Fragen und Spenden für dieses tolle und wichtige Projekt. Mehr Details und Fotos auch auf Facebook: http://on.fb.me/ug16Ic

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Informationen zum Projekt:

Fragen an T. Stasch (verantwortlich):

  • fragte vor mehr als einem Jahr

    Hallo, mein Name ist Annemarie Morell, ich bin 17 Jahre alt und komme aus Berlin, Deutschland. Ich bin derzeit auf der Suche nach Freiwilligendiensten nach der schulischen Ausbildung und dabei auf ihr Projekt gestoßen. Kann man bei ihnen freiwillig vor Ort mithelfen? Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen, senden sie mir bitte eine Email an Annemarie.Morell@gmx.de . Dankeschön

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