Ferienfreizeit für Roma-Kinder

An aid project by “Kinderhilfe für Siebenbürgen e.V.” (H. Rasche) in 38871, Germany

100% funded

H. Rasche (Project Manager)

H. Rasche
40 teilweise lernbehinderte Kinder, Kinder aus Roma-Familien bzw. aus sozial sehr schwachen Familien aus Rumänien kommen nach Deutschland, und lernen hier traditionelle rumänische/Roma-Tänze und führen diese auf. Sie werden betreut von deutschen Jugendlichen. 10 Tage verbringen die Kinder in Deutschland mit verschiedenen sportlichen, kulturellen und künstlerischen Aktivitäten. Sie treffen sich zum Beispiel zum Fußballturnier mit dem Wasserlebener Fußballverein, stellen aus Holz unter Anleitung kleine Kunstwerke her, üben Tänze zusammen mit den deutschen Jugendlichen oder sind kreativ mit verschiedenen Materialien wie Farben, Ton, Stoff u.ä. Sie treffen Mitglieder des Vereins "Burgberg e.V." aus Stapelburg und besichtigen die ausgebaute Brugruine. Weiterhin sind geplant: Schwimmen und ein Zoobesuch. Am Ende des Aufenthalts steht ein Tag der Begegnung, zu dem öffentlich eingeladen wird. An diesem Tag werden die Kinder zeigen, was sie gelernt haben, was sie hergestellt haben und dass sie trotz Behinderung und Herkunft bzw. Zugehörigkeit zu einer Minderheit doch Teil einer Kultur sind, die es versteht, Menschen zu begeistern. Wichtig hier vor allem: Die Kinder lernen, dass sie nicht ausgegrenzt werden, dass sie einmal die Stars sind und niemand auf sie herab schaut. Sie werden angenommen, so wie sie sind und ihnen wird gezeigt, dass sie auch für andere Menschen wichtig sind. Der Aufenthalt in Deutschland gibt den Kindern die Möglichkeit, zu zeigen, wie viel Lebensfreude und Begeisterung in ihnen steckt. Sie lernen, dass es auf dieser Welt auch durchaus Menschen gibt, denen eine etwas dunklere Hautfarbe, eine Behinderung oder eine zerschlissene Hose herzlich egal sind; die sie so annehmen wie sie sind: herzlich, freundlich, ausgelassen - aber auch stolz und eigensinnig. Sie lernen, dass es eine Welt geben kann, in der jeder willkommen ist, der bereit ist, sich auf die anderen einzulassen. Für die jugendlichen Betreuer aus Deutschland ergibt sich die Möglichkeit, eine vollkommen andere Kultur kennen zu lernen. Sie betreuen Kinder, deren Wertigkeiten ganz andere sind, als die eigenen; denen die Freiheit über alles geht und die trotz ihrer Behinderung oder Herkunft nicht hinter dem Mond leben. Sie begleiten die Kinder und erweitern dabei gleichzeitig den eigenen Horizont, hinterfragen Wertigkeiten und stellen die eigene Lebensweise auf den Prüfstand. Am Ende des Projekts wirken sie, so hoffen wir, als Multiplikatoren, um den Sinn unserer Projekte weiter zu tragen. Die rumänischen Kinder erhalten Anerkennung, wo sie sonst nur Ablehnung erfahren. Plötzlich wird das, was ihnen ohnehin im Blut liegt, nämlich das Tanzen, zu ihrem ureigenen Erfolgskonzept. Ihr Selbstbewusstsein wird gestärkt.
Den Kindern wird gezeigt, dass eine Gesellschaft ohne Rassismus und Ausgrenzung möglich ist.

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Location: 38871, Germany

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